Bank im test

    0
    6

    Giro­konto, Konto­gebühren, Dispozinsen

    Das kostenlose Giro­konto gibt es immer seltener. Eine Konto­führungs­gebühr für das Gehalts- oder Renten­konto von 5 Euro im Monat oder mehr ist keine Seltenheit mehr. Viele Banken und Sparkassen kassieren jetzt wieder für Leistungen, die vor Monaten gratis waren oder führen neue Konto­modelle ein. Wer es kostenlos haben will, muss sich meist dafür entscheiden, das Giro­konto per PC zu führen, auf einen Ansprech­partner vor Ort zu verzichten oder andere Bedingungen zu erfüllen. Welche Banken noch kostenlose Giro­konten anbieten sowie Preise und Verfügbarkeit von einigen Dutzend Merkmalen – von Dauer­auftrag über Konto­auszug bis Partner-Girocard finden Sie im Vergleich Girokonten auf test.de. Mehr

    Kostenlose Giro­konten

    Gratis­konto heißt für die Experten von Finanztest, dass die Bank keine monatliche Konto­führungs­gebühr verlangt, keine Kosten für die Girocard (früher: ec-Karte) in Rechnung stellt und auf Vorgaben wie eine Mindest­höhe für den Geld- oder Gehalts­eingang verzichtet. Ob die Kreditkarte gratis ist, spielt keine Rolle, denn kein Kunde ist gezwungen, die Kreditkarte seiner Bank zu nehmen. Manchmal stellen die Banken Bedingungen für ihre kostenlosen Giro­konten, die ganz unterschiedlich ausfallen können. Mal muss ein Genossen­schafts­anteil gezeichnet werden, mal wird ein bestimmter monatlicher Geld­eingang verlangt.

    Nicht nur auf den Preis schauen

    Bank­kunden sollten bei der Wahl nicht nur auf den Monats­preis des Giro­kontos schauen. Wichtig ist, dass das Konto zu einem passt: Soll es eine Direkt­bank sein oder eine Bank mit Filialen? Sind die Bedingungen für ein Gratis­konto einfach zu erfüllen? Gibt es ohne große Umwege kostenlos Bargeld? Das geht fast immer noch an den Auto­maten der eigenen Bank oder des Banken­verbundes. Außer­halb des Auto­maten­verbundes kann Geld­abheben sehr teuer werden.

    Jeder hat Anspruch auf ein Guthaben­konto

    Banken dürfen niemandem die Eröff­nung eines Giro­kontos verwehren. Sie müssen ihnen mindestens ein sogenanntes Basis­konto eröffnen – auch Obdachlosen, Asyl­suchenden und geduldeten Flücht­lingen. Das Basis­konto muss die gleichen Zahlungs­dienste ermöglichen wie ein normales Giro­konto, wird aber auf Guthabenbasis geführt. Der Konto­inhaber bekommt auch eine Zahlungs­karte, kann damit aber keine Schulden machen. Der Preis für ein Basis­konto muss angemessen sein und sich an den markt­üblichen entgelten orientieren. Unser Vergleich von 108 Banken und 145 Konto­modellen zeigt aber: Oft langen die Banken beim Basis­konto zu – mehr als 300 Euro kostet das teuerste Konto im Test. In unserer Daten­bank finden Sie auch güns­tige und einige wenige kostenlose Basiskonten.

    Dispokredit bei regel­mäßigem Geld­eingang

    Die Banken räumen ihren Kunden einen Über­ziehungs­rahmen auf dem Giro­konto ein, den sogenannten Dispokredit. Den gibt es aber nur, wenn sie regel­mäßige Geld­eingänge haben. Dafür kassieren die Banken meist hohe Zinsen, so dass der Dispo oft der teuerste Kredit einer Bank ist. Im August 2017 lag der Dispozins der deutschen Banken und Sparkassen im Durch­schnitt bei 9,78 Prozent, der Spitzen­satz bei 13,75 Prozent. Das ist zu hoch, denn die Kredit­institute können sich selbst günstig Geld leihen. Finanztest erhebt die Höhe der Dispozinsen regel­mäßig.

    Dispo nur ausnahms­weise nutzen

    Bank­kunden sollten nur im Notfall und für kurze Zeit das Konto über­ziehen. Wer den Dispo häufiger im Jahr nutzen muss, sollte das Giro­konto bei einer Bank wählen, die einen güns­tigen Dispozins berechnet. Güns­tige Banken verlangen unter 8 Prozent.

    Klauseln für Zins­anpassung

    Verbraucher müssen nach­voll­ziehen können, wie und wann sich die Zinsen verändern. Bei manchen Banken lässt die Anpassungs­klausel aber viel Spielraum, die Zinsen anzu­passen. Gut sind Banken, die den Dispo fest an einen Referenz­wert binden und den Dispozins um ebenso viele Prozent­punkte erhöhen oder senken, wie der Referenz­wert steigt oder sinkt.

    Basis­konto Giro­konto für alle – Banken langen kräftig zu

    13.11.2017 – Seit Mitte 2016 hat jeder das Recht auf ein Giro­konto – auch Obdachlose und Asylbewerber. Das Basis­konto soll ermöglichen, Über­weisungen und Dauer­aufträge zu tätigen und mit der Girocard zu bezahlen. Alle Banken müssen mitmachen – und es geht ohne Schufa. Der Test von 108 Banken und 145 Konto­modellen zeigt aber: Oft langen die Banken beim Basis­konto zu – mehr als 300 Euro kostet das teuerste Konto im Test. In unserer Daten­bank finden Sie auch güns­tige und einige wenige kostenlose Konten. Zum Test

    Alle Testergebnisse

    Giro­konto Wo es weiter günstig ist

    22.08.2017 – Banken und Sparkassen machen ernst: Bei vielen Kredit­instituten wird die Konto­führung teurer. Sie führen neue Konto­modelle ein und kassieren für bisher kostenlose Leistungen. Es gibt sie aber noch: Kostenlose Giro­konten, bei denen alle Buchungen inklusive sind, die Girocard nichts kostet und keine Bedingungen zu erfüllen sind. Der Produktfinder Giro­konto bietet einen Vergleich von 245 Kontomodellen von 110 Banken. 23 sind kostenlos – ohne Wenn und Aber. Zum Test

    Alle Testergebnisse

    Dispozinsen 1 377 Banken im Test – Durch­schnitts­zins 9,78 Prozent

    14.07.2017 – Positives Ergebnis unseres Tests von 1 377 Banken, Sparkassen, Volks- und Raiff­eisen­banken: Fast alle Banken veröffent­lichen inzwischen ihren Dispozins im Internet. Dafür tricksen nun einige bei der Zins­anpassung. Insgesamt gilt: Banken können sich so günstig Geld leihen wie nie. Ihre Kunden dagegen müssen immer noch hohe Zinsen zahlen. Im Schnitt liegt der Dispozins bei 9,78 Prozent – nur 0,1 Prozent­punkte unter Vorjahr. Wir halten einen Dispozins von 8 Prozent noch für akzeptabel. Zum Test

    Alle Testergebnisse

    Weitere Tests:

    • 16.10.2017 Kreditkarten im Test : Gebühren sparen und Teilzahlungs­falle vermeiden
    • 15.05.2017 Giro­konto wechseln : Wie gut klappt der Umzugs­service?
    • 14.11.2016 Geld abheben : Fremd­gehen wird teurer
    • 19.05.2015 Banking-Apps : Die besten Apps fürs Smartphone-Banking

    Schnelltests

    Fidor Smartcard Wer Geld abhebt, zahlt drauf

    31.08.2015 – Fidor bietet mit der Smartcard ein Produkt, das Kreditkarte (Mastercard) und Giro­konto­karte (Maestro-Karte) vereint. Damit soll das Bezahlen einfacher werden. Der Schnell­test zeigt: Für die meisten Kunden ist die neue Karte unattraktiv. Für viele wird das Bezahlen einfach nur teurer.* Zum Schnelltest

    Weitere Schnelltests:

    • 08.01.2015 Joker Online Mastercard bei Penny : Prepaid-Kreditkarte mit Haken
    • 24.11.2014 CosmosDirekt Finanz­schutz : Nur für sehr vorsichtige Bank­kunden
    • 11.09.2014 123 Giro­konto Sant­ander Bank : Attraktives Konto mit ungewisser Zukunft

    Geld­automat Travelex kassiert am Londoner Flughafen ab

    02.11.2017 – Finanztest-Leser Bernhard Schneider wollte am Londoner Flughafen Heathrow Geld abheben. Statt wie beabsichtigt 300 Pfund kamen aus dem Auto­maten von Travelex 300 Euro. Schneider ärgerte sich, rechnete aber nur mit ein paar Euro Gebühren. Doch laut Abrechnung der heimischen Comdirect Bank waren mehr als 40 Euro Gebühren fällig. Zur Meldung

    Weitere Meldungen:

    • 25.10.2017 Leserfrage : Kann ich mit einer 10-Euro-Münze zahlen?
    • 12.09.2017 Sparkassen-Klauseln : BGH kippt Gebühren, Rück­forderung möglich
    • 15.08.2017 Giro­konto : Tans dürfen etwas kosten – wenn sie genutzt werden
    • 13.07.2017 Europäisches Zahlungs­recht : Extra­kosten für gängige Zahlarten verboten

    FAQ Giro­konto & Online­banking Antworten auf Ihre Fragen

    13.11.2017 – In Deutsch­land werden bei Banken und Sparkassen etwa 100 Millionen Giro­konten geführt. Statistisch gesehen kommen also auf jeden Bundes­bürger 1,2 Giro­konten. Etwa 60 Prozent davon werden online geführt, Tendenz steigend. Das zeigt, dass immer mehr Bank­kunden Vertrauen in die neue Technik haben. Doch uns erreichen immer noch viele Fragen: zum Recht auf ein Giro­konto, zur Sicherheit beim Online­banking oder zur Höhe der Zinsen beim Dispokredit. Hier beant­worten wir die wichtigsten. Zum Special

    Weitere Specials:

    • 27.09.2017 Kwitt und Co : Geld per Smartphone senden – so funk­tionierts
    • 05.09.2017 Phishing analog : Bank­karte und Pin aus der Post geklaut – ein Opfer erzählt
    • 18.10.2016 Kontaktlos bezahlen : Per Funk mit Karte zahlen – so funk­tioniert‘s
    • 14.10.2016 Uni : Versicherung, Bafög, Miete – was Studenten wissen müssen

    Infodokumente

    FAQ – Ihre Fragen, unsere Antworten

    Girokonto und Onlinebanking:

    Online Banking

    Der heimische Computer wird immer häufiger zur persönlichen Bank­filiale. Dort kann der Bank­kunde unabhängig von den Öffnungs­zeiten Bank­geschäfte erledigen. Meistens ruft er dazu die Internetseite seiner Bank auf und meldet sich mit Benutzer­name und Pass­wort an. Dann hat er Zugriff auf sein Giro­konto und kann Konto­auszüge holen, Dauer­aufträge einrichten sowie Über­weisungen in Auftrag geben. Mehr

    Online­konten sind günstig

    Wer sein Giro­konto per PC führt, verzichtet in der Regel auf einen Ansprech­partner vor Ort. Er muss seine Anliegen per E-Mail oder Telefon klären. Doch Online­kunden müssen oft weniger Konto­führungs­gebühren bezahlen, als Kunden, die eine Filiale aufsuchen. Das ergab zuletzt der große Girokontotest der Stiftung Warentest. Im besten Fall ist das Online­konto sogar kostenlos.

    Sicherheit steht an erster Stelle

    Mitt­lerweile erledigen fast 27 Millionen Deutsche Bank­geschäfte im Internet. Bei Ihnen und den Kritikern steht die Frage an erster Stelle: Ist Online­banking sicher? Die Experten von Finanztest konnten diese Frage nach einem Test mit „Ja“ beant­worten: Girokonto: Onlinebanking im Test. Fast alle Banken bieten sichere Verfahren an. Die am häufigsten verwendeten sind die mobile oder SMS-Tan und die chipTan.

    Sicher im Netz einkaufen So schützen Sie sich vor Internet-Betrug

    15.11.2017 – Das Internet ist ein wahres Shopping-Paradies. Die Auswahl ist riesig, die Preise oft nied­rig. Online einkaufen ist bequem, schnell und oft güns­tiger als im Laden – aber manchmal auch riskant. Welche Maschen Internet­betrüger anwenden und wie Kunden sich vor Betrug schützen können, zeigen wir an typischen Beispielen, von denen Leser uns berichtet haben. Wir erklären, wie Sie als Käufer oder Verkäufer auf Ebay Fallen vermeiden – und wie Sie sich vor Paypal-Betrug schützen. Zum Special

    Weitere Specials:

    • 13.11.2017 FAQ Giro­konto & Online­banking : Antworten auf Ihre Fragen
    • 27.09.2017 Kwitt und Co : Geld per Smartphone senden – so funk­tionierts
    • 05.09.2017 Phishing analog : Bank­karte und Pin aus der Post geklaut – ein Opfer erzählt
    • 12.12.2016 Identitäts­diebstahl : Wenn Kriminelle persönliche Daten miss­brauchen

    Welt­sparen, Savedo & Co Zinsportale haben nur wenige gute Angebote

    18.04.2017 – Null- oder gar Minuszinsen müssen nicht sein. Anleger finden bei Tages- und Fest­geld immer noch akzeptable Angebote. Unsere Zinsvergleiche zeigen, welche Banken die höchsten Zinsen bieten. Über Zinsportale wie Savedo und Welt­sparen lassen sich ebenfalls Spar­angebote abschließen. Wir haben vier dieser Portale unter die Lupe genommen und fest­gestellt: Nur wenige ihrer Angebote sind gut. Zum Test

    Weitere Tests:

    • 22.11.2016 Raten­kredit : Mit wenigen Klicks zu güns­tigem Geld
    • 15.12.2015 Tages- und Fest­geld : Gute Zinsen, schlechte Zinsen
    • 19.05.2015 Banking-Apps : Die besten Apps fürs Smartphone-Banking
    • 05.08.2014 Jugend­girokonto : Die besten für Kinder, Schüler, Azubis und Studenten

    Schnelltests

    Platt­form Zins­markt der Deutschen Bank Zinsportal vermittelt Spargeld

    08.12.2017 – Die Deutsche Bank hat seit Kurzem ein eigenes Zinsportal. Deutsche-Bank-Kunden können ihr Spargeld über die Platt­form Zins­markt bei anderen Banken anlegen, die höhere Zinsen als die Deutsche Bank selbst zahlen. Finanztest hat sich das neue Portal angesehen. Zum Schnelltest

    Banken-Vergleich 50 Banken im Online-Vergleich

    Für Guthaben zahlen Banken minimale Zinsen, für Überziehungen kassieren sie ein Vielfaches. Der Vergleich zeigt: Mit dem richtigen Konto sparen Verbraucher einige 100 Euro im Jahr – vor allem dann, wenn Ihr Konto gelegentlich mal ins Minus rutscht.

    Welches Bankkonto für wen am günstigsten ist, hängt von vielen Kriterien ab. Ein wichtiger Aspekt ist etwa die Höhe des monatlichen Geldeingangs. Ein wichtige Rolle spielt auch der durchschnittliche Kontostand und die Anzahl der Buchungen. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist die Höhe der Dispozinsen und anderer Gebühren.

    Wo der Verbraucher sein Konto am besten eröffnen sollte und wann er lieber das Kreditinstitut wechseln sollte, zeigt der Girokonto-Vergleich von FOCUS Online. Der Rechner filtert aus 40 Girokonten das individuell günstigste heraus.

    Finden Sie das passende Girokonto

    Für Verbraucher zahlt sich der Banken-Vergleich und ein eventueller Kontowechsel fast immer aus. Ein paar hundert Euro im Jahr sind durchaus drin. Allein der Satz für Dispozinsen variiert so stark, dass ein Verbraucher, dessen Girokonto regelmäßig mit 2000 Euro ins Minus rutscht, bis zu zehn Prozent der Überziehungszinsen sparen kann. Das macht immerhin 200 Euro im Jahr aus.

    Banken-Vergleich: Wie fair ist Ihr Konto?

    Das Ranking zeigt in der Bewertungsspalte, wie zufrieden FOCUS-Online-User mit ihrer Bank sind. Auch Sie können Ihr Kreditinstitut bewerten: Per Klick auf eine Bank landen Sie im Bewertungstool. Neben den Bewertungen der FOCUS-Online-User können Sie einsehen, wie viele Siege eine Bank aktuell schon bei anderen unabhängigen Tests errungen hat.

    Zudem sehen Sie, ob die Führung des jeweiligen Girokontos zu hundert Prozent kostenlos ist. Besonders wichtig für Weltenbummler: Der Vergleich zeigt auch, wie gut die Bargeldversorgung bundes- und weltweit ist. Also an wie vielen Automaten Sie kostenlos Bargeld von ihrem Girokonto abheben können.

    Источники: http://www.test.de/thema/girokonten/, http://www.test.de/thema/onlinebanking/, http://m.focus.de/finanzen/banken/girokonto/banken-vergleich-50-banken-im-online-vergleich_id_1753080.html

    HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

    Please enter your comment!
    Please enter your name here