Darlehen zinssatz aktuell

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    Darlehenszinsen Vergleich 2017: Aktueller Zinssatz

    Darlehenszinsen können von Bank zu Bank variieren. Doch nicht nur die einzelnen Anbieter bieten jeweils einen anderen Zinssatz für Darlehen an. Denn die Konditionen hängen ebenso von vielen weiteren Faktoren, wie zum Beispiel der Laufzeit oder der Bonität, ab. In unserem Ratgeber informieren wir vor allem über all diese Faktoren sowie über die Aspekte, auf die man beim Zinsen Vergleich achten sollte. Dazu geben wir die aktuellen Darlehnszinsen preis und erklären, weshalb man trotz Niedrigzinsphase nicht willkürlich einen Kredit beantragen sollte.

    Kredite im Vergleich – alle Anbieter

    8 Fakten zum Thema „Darlehenszinsen Vergleich“:

    • Der Zinssatz hängt meist von der Laufzeit, dem Kreditbetrag, dem verfügbaren Eigenkapital, den Gebühren und der Bonität ab.
    • Hat man einen guten Job, ein regelmäßiges Einkommen, fast keine weiteren Schulden und somit eine gute Bonität, erhält man vermutlich einen günstigen Kredit.
    • Je höher die Laufzeit, desto höher ist der Zinssatz für Darlehen.
    • Baufinanzierungen sind aufgrund ihrer Sicherheiten und hohen Kreditbeträgen häufig günstiger als Konsumkredite.
    • Umso niedriger der Kreditbetrag, umso niedriger die Zinsen und umso höher die Gebühren.
    • Beim Darlehnszinsen Vergleich sollten auch die Bestimmungen bezüglich der Sondertilgungen beachtet werden.
    • Ein Darlehensrechner kann beim Vergleichen einen Überblick der verschiedenen Anbieter geben.
    • Im Gegensatz zu einem Ratenkredit können Baufinanzierungen nicht für einen freien Verwendungszweck beantragt werden.

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    • 1. Was ist beim Darlehenszinsen Vergleich wichtig?
    • 2. 5 Faktoren, die die Darlehenszinsen bestimmen
    • 3. Welche Darlehensarten gibt es?
    • 4. Günstige Darlehenszinsen für Immobilienfinanzierungen aktuell verfügbar
    • 5. Auf was sollte man zusätzlich noch achten?
    • 6. Das Fazit: Vergleichen ist wichtig

    1. Was ist beim Darlehenszinsen Vergleich wichtig?

    Wenn man selbst einen Darlehenszinsen Vergleich durchführt, um die günstigsten Bankdarlehen Zinsen zu finden, sollte man auf einige Aspekte achten:

    • Zum einen ist es wichtig, auf die Laufzeit zu achten. Denn diese spielt eine entscheidende Rolle, wenn es um die Höhe des Darlehnszins geht. Hierbei ist es empfehlenswert, nicht zu hohe Raten und somit keine zu kurze Laufzeit auszuwählen. Auf der anderen Seite muss man jedoch auch sagen, dass Kredite mit kürzeren Laufzeiten günstiger sind. Insgesamt sollte man deshalb ein passendes Mittelmaß finden.
    • Zum anderen sollte man bei einem Darlehenszinsen Vergleich nicht auf den Sollzins, sondern auf den effektiven Jahreszins achten. Dies liegt darin, dass hier bereits alle Gebühren einberechnet wurden.
    • Ratsam ist auch, einen Online Darlehensrechner zur Berechnung des ungefähren Darlehen Zins zu nutzen. Bei diesem muss man lediglich Laufzeit, Kreditbetrag und unter Umständen einige weitere Angaben bezüglich der eigenen Wünsche und dem eigenen Kapital machen. Anschließend zeigt dieser gute und günstige Kreditinstitute mit unterschiedlichen Angeboten an.
    • Dazu sollte man sich auch die Kreditformen anschauen. Denn es gibt verschiedene Kredite, wie beispielsweise den Ratenkredit oder den Dispokredit. Bei diesen beiden ist jedoch eindeutig der Ratenkredit vorteilhafter. Dies liegt zum einen an den günstigeren Darlehen Zinsen und zum anderen an dem festen Zinssatz. Denn der Zins kann beim Dispokredit bis zu ca. 14 Prozent hochsteigen. Ein Ratenkredite Vergleich zeigt die Möglichkeiten und Vorteile gegenüber dem Dispo auf.
    • Außerdem ist es empfehlenswert, auf das zu achten, was einem selbst wichtig ist. Dies kann beispielsweise die Flexibilität, die Kreditsumme oder Ähnliches sein. Auch die Voraussetzungen sind oftmals nicht unwichtig. So gibt es einige Anbieter, die beispielsweise eine Schufa-Auskunft verlangen und andere, bei denen man teilweise sogar mit negativen Schufa-Einträgen Kredite erhalten kann. Hier kann es jedoch sein, dass der Darlehenszins höher ist.
    • Weiterhin sollte man sich vor einem Vergleich genau überlegen, welche Kreditsumme überhaupt benötigt wird und ob man diese zurückzahlen kann bzw. über wie viele Monate oder Jahre man diese zurückzahlen kann.

    Wer einen Darlehenszinsen Vergleich starten möchte, sollte mehrere Aspekte beachten

    2. 5 Faktoren, die die Darlehenszinsen bestimmen

    Darlehenszinsen sind meist von bestimmten Faktoren abhängig. Denn nur wenige Banken haben für alle Kreditnehmer ein und denselben Zinssatz im Angebot enthalten.

    Wie bereits angedeutet, hängt der Darlehen Zinssatz unter anderem von der Laufzeit ab. Dabei gilt in den Phasen des Niedrigzinssatzes: Je höher die Laufzeit, desto höher der Zins. Dies ist so, weil während einer langen Laufzeit von beispielsweise zehn Jahre die Zinsen auch steigen können. Damit die Bank in solchen Fällen einen Ausgleich hat, erhebt sie von Anfang an höhere Zinsen. In Phasen des Hochzinssatzes ist dies jedoch genau umgekehrt.

    Daneben hat auch die Höhe des Kreditbetrags Einfluss auf den Darlehenszinssatz. Hierbei ist es jedoch so, dass Kredite mit einer geringeren Höhe oftmals die günstigeren Zinsen erhalten. Der Grund dafür ist, dass niedrige Kreditbeträge häufiger zurückgezahlt werden als hohe Kreditsummen. Dafür sind hier jedoch die Gebühren wiederum höher. Daher kann sich dies teilweise auch wieder ausgleichen und ist somit nicht zwangsläufig von Vorteil.

    Auch die Gebühren spielen in puncto Zinsen für Darlehen eine Rolle. Denn diese werden auf den effektiven Jahreszins gerechnet. Dazu zählen sämtliche Verwaltungs-, Bearbeitungs- und Kontoführungsgebühren. Aus diesem Grund sollte man beim Vergleichen auch nicht auf den Sollzins, sondern auf den effektiven Jahreszins achten.

    Die Bonität zeigt an, wie kreditwürdig eine Person ist. Dabei sind insbesondere das Einkommen, der Beruf und die Schulden wichtig. So achten Banken hier darauf, dass man regelmäßig einen bestimmten Lohn bzw. sein Einkommen erhält, dass der Job gesichert ist und dass möglichst wenige weitere Schulden bestehen. Wer dabei eine gute Bonität vorweisen kann, erhält meist einen geringeren Zinssatz.

    Teilweise kann jedoch auch das Eigenkapital eine Rolle spielen. Denn dieses zeigt den Banken, wie viel man selbst zum gewünschten Zweck beiträgt. Je mehr Eigenkapital man dabei besitzt, desto geringer ist selbstverständlich der Kreditbetrag und je geringer dieser ist, desto geringer werden im Endeffekt die Zinsen ausfallen.

    3. Welche Darlehensarten gibt es?

    Die Zinssätze für Darlehen sind jedoch auch von der jeweiligen Darlehensform abhängig. So gibt es verschiedenen Kreditarten, die man kennen sollte, wenn man ein Darlehen beantragen möchte.

    Die Bau- bzw. Immobilienfinanzierung bietet in der Regel günstigere Konditionen als Konsumkredite (vgl. Hypothekendarlehen). Dies liegt daran, dass hier die Kreditsummen wesentlich höher sind. Dazu kommt, dass die Kreditnehmer meist über ein gewisses Eigenkapital verfügen und somit einen Teil der Immobilie selbst bezahlen können. Dies verringert wiederum die Kreditsumme um einiges.

    Ein weiterer Grund ist, dass die gebaute oder gekaufte Immobilie selbst eine Sicherheit für die Bank darstellt. Denn die Rechte behält der Kreditgeber. Das heißt, wenn man nicht fristgerecht bezahlt, kann die Bank das Haus oder die Wohnung versteigern oder vermieten. Die Gewinne daraus gehen schließlich an das Kreditinstitut.

    Wichtig zu wissen ist zudem auch, dass eine Baufinanzierung stets an der Immobilie gebunden ist. Das heißt, mit dem Kreditbetrag kann man entweder ein Haus bzw. eine Wohnung kaufen oder bauen. Alternativ ist es jedoch auch möglich, ein bestimmtes Gebäude zu renovieren, zu sanieren oder auch zu modernisieren. Für andere Zwecke kann das Immobiliendarlehen jedoch nicht verwendet werden.

    Darüber hinaus sollte man wissen, dass dieses Darlehen während der Laufzeit häufig nicht komplett zurückgezahlt wird. Stattdessen gibt es eine prozentuale Tilgung, durch die am Ende der Laufzeit häufig eine Restschuld übrig bleibt. Diese kann man berechnen, indem man die Tilgungshöhe bestimmt. Hat man hingegen zwischendurch Sondertilgungen erledigt, kann es sein, dass keine Restschuld vorhanden ist, da man diese bereits durch die zwischenzeitlichen Tilgungen ausgeglichen hat.

    Die Anschlussfinanzierung kommt hingegen beim Immobiliendarlehen zum Einsatz. Denn diese kann beantragt werden, sobald die Zinsbindungsphase beendet ist und das Darlehen noch nicht komplett zurückbezahlt wurde. In solch einem Fall braucht man als Kunde ein weiteres Darlehen. Dieses kann man entweder beim selben Anbieter oder bei einem anderen Kreditinstitut in Anspruch nehmen. Ratsam ist auf alle Fälle, dass man auch hier die Konditionen und Zinsen für Darlehen vergleicht.

    Bei diesem Darlehen kann man sich die Zinsen sichern, bevor man den Kredit überhaupt erhält. Das heißt, hier steht das Darlehen bereit und kann später in Anspruch genommen werden. In den meisten Fällen berechnen Banken hier jedoch zusätzliche Darlehenszinsen für die Bereitstellung des Zinssatzes.

    4. Günstige Darlehenszinsen für Immobilienfinanzierungen aktuell verfügbar

    Aktuelle Darlehenszinsen sehen im Moment sehr günstig aus, insbesondere im Bereich Baufinanzierung. Dies ist für viele Menschen ein Grund, zuzuschlagen und einen Kredit aufzunehmen. Allerdings könnte dies auch ein Fehler sein, denn es ist immerhin noch ein Darlehen, das zurückgezahlt werden muss.

    Genau aus diesem Grund sollte man sich gut überlegen, welches Darlehen man aufnimmt. Dazu ist es wichtig, sich nicht zu überschätzen und die Laufzeit nicht zu eng zu kalkulieren. Hier sind einige Aspekte, die man vor dem Vertragsabschluss beachten sollte:

    • Zum einen sollte die Zinsbindung beachtet werden. Wenn der Zinssatz während der ganzen Laufzeit fest ist, ist man in jedem Fall auf der sicheren Seite. Denn bei variablen Zinsen für Darlehen geht man ein sogenanntes Zinsänderungsrisiko ein. Schließlich kann hier der Zins höher werden. Dadurch können automatisch höhere Kosten anfallen, die so nicht erwartet wurden. Oftmals werden Bankdarlehen jedoch bei Laufzeiten von bis zu zehn Jahren mit einer Zinsbindung für die gesamte Kreditlaufzeit angelegt. zu sehen hier im Bankdarlehen Vergleich 2017. Bei Krediten mit längeren Laufzeiten wird man hingegen meist nach dem zehnten Jahr einen variablen Zins erhalten.
    • Zum anderen sollte man, wie bereits erwähnt, die Laufzeit nicht zu kurz halten. Denn durch eine zu kurze Laufzeit kann man zwar von günstigeren Zinsen profitieren, doch wird auf Dauer vermutlich Schwierigkeiten haben, die monatliche Rate abzubezahlen. Schließlich sollte man auch nicht vergessen, dass man sich evtl. auch mal etwas kaufen möchte oder Geld für den Urlaub, das Restaurant oder das Kino braucht.
    • Gleichzeitig ist es wichtig, dass man sich die Möglichkeit zur Sondertilgung behält. Denn dadurch kann man den Kredit ggf. früher abbezahlen, sodass dieser im Nachhinein günstiger wird. Wichtig ist dies vor allem, da es sein kann, dass man früher oder später an ein wenig Geld gelangt. Dies kann beispielsweise durch einen Gewinn oder durch das einfache Einsparen von Geld geschehen. Am besten sollte diese Kreditablösung ohne jegliche Kosten vonstattengehen. Leider nehmen jedoch viele Banken eine Vorfälligkeitsentschädigung und teilweise auch Bearbeitungsgebühren.
    • Um auch gegen kurzfristige Geldknappheiten abgesichert zu sein, sollte man die Immobilie dementsprechend schützen. Schließlich kann es sein, dass man unerwartet arbeitslos wird oder dass unvorhergesehene Ausgaben anfallen. Hier sollte man deshalb die Möglichkeit haben, eine oder mehrere Monatsraten auszusetzen bzw. ohne viele Zusatzkosten zu überstehen.

    Aus diesen Gründen kann man schlussendlich sagen, dass es wichtig ist, ein wenig Notfallgeld beiseite zu legen und die Angebote miteinander zu vergleichen. So erhält man nicht nur einen günstigen Zinssatz, sondern kann auch sicherer einen Kreditvertrag abschließen. Dazu sollte man auch die Flexibilität nicht außer Acht lassen.

    Momentan befinden wir uns in einer Niedrigzinsphase, in der man von günstigen Zinsen profitieren kann

    5. Auf was sollte man zusätzlich noch achten?

    Zusätzlich gibt es noch einige weitere Faktoren, auf die man achten sollte. Dazu zählt beispielsweise die Frage, ob eine Laufzeitverlängerung in Notsituationen möglich ist. Dies kann hilfreich sein, wenn man seinen Job verliert oder einfach einen finanziellen Engpass hat, weil beispielsweise das Auto kaputt gegangen ist. Darüber hinaus ist es auch wichtig zu wissen, ob eine vorzeitige Ablösung kostenfrei möglich ist. Vorzeitig zurückzahlen kann man dabei laut Gesetz in jedem Fall, jedoch nehmen einige Banken eine Vorfälligkeitsentschädigung von bis zu einem Prozent. Hinzu kommt, dass man sich zwischen einer Filialbank oder einer Online Bank entscheiden muss. Weiterhin hat man vielleicht selbst auch noch einige weitere Fragen, die (noch) unbeantwortet sind. Selbstverständlich sollte man beim Vergleichen auch auf diese näher eingehen.

    6. Das Fazit: Vergleichen ist wichtig

    Insgesamt können wir zum Schluss raten, auf viele Aspekte vor dem Vertragsabschluss zu achten. So sollte man sich genau überlegen, welche Kreditsumme man benötigt und welche Laufzeit man nehmen möchte. Zudem sollten auch die Flexibilität, die Kreditart sowie die weiteren Faktoren im Blick behalten werden. Schließlich sind nicht nur die Darlehenszinsen wichtig. Allerdings hängen diese auch von all diesen Faktoren ab.

    So steigen die Zinsen momentan beispielsweise, wenn die Laufzeit höher wird. Dies liegt daran, dass als aktueller Darlehenszins zurzeit meist ein sehr niedriger angeboten wird und dieser Zinssatz sonst für die gesamte Laufzeit von zum Beispiel 15 Jahren gelten würde. Da Banken dies jedoch nicht möchten, bieten sie einen höheren Zins bei höheren Laufzeiten als Ausgleich an. Zusammenfassend kann man somit sagen, dass ein Darlehenszinsen sowie ein Bankdarlehen Vergleich wichtig sind.

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    Darlehenszinsen

    Wer überlegt, einen Kredit zu beantragen, um sich einen langgehegten Traum zu erfüllen, wird sich vor allem mit den Darlehenszinsen auseinandersetzen. Denn diese gehören zu den wichtigsten Elementen beim Erhalten von Darlehen, da sie die Gesamtkosten maßgeblich beeinflussen.

    Darlehenszinsen – Was ist das?

    Der Darlehenszins, häufig auch Sollzins genannt, ist der Zinssatz, der von dem Darlehensnehmer an den Darlehensgeber zu zahlen ist. Dafür wird er auf Grundlage des Darlehensbetrags berechnet.

    Dabei richtet sich der Darlehenszins nach den allgemeinen marktüblichen Zinskonditionen, also dem aktuellen Zinsniveau, und ist somit ein wichtiger Bestandteil der Gesamtkreditkosten. Wenn die Höhe der Zinsen bei Abschluss einer Baufinanzierung festgelegt wird und für die gesamte Vertragslaufzeit gilt, handelt es sich um Festzinsen. Sofern vertraglich nichts anderes bestimmt ist, sind die Darlehenszinsen jeweils am Ende eines Jahres zu bezahlen oder bei früherer Rückzahlung gemeinsam mit dem Darlehensbetrag.

    Weshalb für ein Angebotsvergleich der Effektivzins berücksichtigt werden sollte

    Bis Juni 2010 wurde der Darlehenszins- bzw. Sollzinssatz als Nominalzinssatz bezeichnet, mit dem der Betrag des Darlehens verzinst wird. Es handelt sich dabei also um den reinen Zinssatz. Neben den Sollzinsen fallen jedoch noch weitere Kosten, so genannte Nebenkosten an: Bearbeitungsgebühren, Bereitstellungskosten und Faktoren wie die Laufzeit werden im effektiven Jahreszins berücksichtigt. Deshalb sollte für den Vergleich verschiedener Darlehensangebote am besten der Effektivzins herangezogen werden.

    Festlegung der Darlehenszinsen

    Grundsätzlich ist ein Darlehen zur Baufinanzierung neben Eigenkapital und weiteren Finanzierungselementen wie beispielsweise Bausparverträgen meist zentraler Bestandteil der Finanzierungsplanung von Wohneigentum. Da die Vielfalt an Darlehens-Produkten bei den unterschiedlichen Geldinstituten so vielfältig ist, unterscheiden sich die Darlehens-Angebote deutlich voneinander. Und dies betrifft meist nicht nur die Laufzeit, sondern gleichermaßen die Höhe der Darlehenszinsen. Daher ist es gerade mit Blick auf die Darlehenszinsen sinnvoll, sich umfassend beraten zu lassen. So können zukünftige Bauherren vermeiden, dass zu hohe Zinsen festgesetzt werden oder der Darlehensvertrag sie finanziell übermäßig stark belastet. Dies ist von besonderer Bedeutung, da es keine eindeutigen rechtlichen Vorgaben für die Zinsfestsetzung bei Darlehen gibt.

    Gemäß der Rechtsprechung durch den Bundesgerichtshof könnte ein Vertrag als sittenwidriges Rechtsgeschäft angesehen werden, wenn ein auffälliges Missverhältnis zwischen der Leistung des Darlehensgebers und der Belastung des Darlehensnehmers existiert. Auch wenn eine Person in einer schwachen Lage, rechtsunkundig oder geschäftsungewandt ist und der Darlehensgeber dies erkennt oder leichtfertig übergeht. Ein drittes Merkmal für sittenwidrige Rechtsgeschäfte sind die Darlehens-Belastungen, die bei der Vertragsgestaltung überdurchschnittlich zu Lasten der Darlehensnehmer gehen.

    Wie gestalten sich die rechtlichen Aspekte bei Darlehenszinsen?

    Zwar gilt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) als Grundlage für die Festlegung von Darlehenszinsen, doch beinhaltet diese Rechtsgrundlage keine eindeutige Legaldefinition des Begriffes „Zins“. Da Zinsen in Gesetzestexten und rechtlichen Dokumenten bereits lange Zeit eine Rolle spielen, gilt die Definition des Zinses als vorausgesetzt. Durch zwei Modifikationen durch den Bundesgerichtshof wurde der Zinsbegriff allerdings an die Bedürfnisse der Gegenwart angepasst:

    • Die Zinsschuld muss nicht mehr in Teilbeträgen beglichen werden. Auf diese Weise ist es rechtlich möglich, die Zinsschuld mit einer einmaligen Gesamtzahlung bereits anfänglich von der Kreditsumme abzuziehen.

    Wie werden auf dieser Grundlage Darlehenszinsen festgelegt?

    Aufgrund der Vielfalt an Darlehensprodukten bei verschiedenen Kreditinstituten unterscheidet sich auch die Höhe der Darlehenszinsen. Deshalb ist es sinnvoll, wenn sich Kreditnehmer vorab umfassend beraten lassen. So können zukünftige Bauherren vermeiden, dass zu hohe Zinsen festgesetzt werden oder der Darlehensvertrag sie finanziell übermäßig stark belastet. Dies ist von besonderer Bedeutung, da es keine eindeutigen rechtlichen Vorgaben für die Zinsfestsetzung bei Darlehen gibt.

    Weshalb sich sittenwidrige Geschäfte ergeben können

    Gemäß der Rechtsprechung durch den Bundesgerichtshof könnte jedoch ein Kreditvertrag als sittenwidriges Rechtsgeschäft angesehen werden, wenn ein auffälliges Missverhältnis zwischen der Leistung des Darlehensgebers und der Belastung des Darlehensnehmers existiert. Das gilt auch dann, wenn ein Kreditnehmer in einer schwachen Lage, rechtsunkundig oder geschäftsungewandt ist und der Darlehensgeber dies erkennt oder leichtfertig übergeht. Ein drittes Merkmal für sittenwidrige Rechtsgeschäfte sind die Darlehens-Belastungen, die bei der Vertragsgestaltung überdurchschnittlich zu Lasten der Darlehensnehmer gehen.

    Warum herrschen gegenwärtig so niedrige Darlehenszinsen?

    Das Zinsniveau und damit auch Darlehenszinsen befinden sich gegenwärtig auf einem historischen Tiefstand. Die Europäische Zentralbank senkte im März 2016 den Leitzins auf ein Niveau von 0,00 Prozent, um die Liquiditätsbeschaffung der europäischen Kreditinstitute zu vergünstigen. Dadurch können diese sich bei den Zentralbanken zu niedrigen Leitzinsen mit Zentralbankgeld versorgen und jene Vergünstigungen auch an die Kunden weitergeben. Ziel ist es, in einer abkühlenden Wirtschaft neue Anreize für Investitionen zu schaffen.

    Angesichts der zahlreichen Bankkredite, die es mittlerweile auf dem Markt gibt, ist dies in den vergangenen Jahren vor allem im Bereich der Baufinanzierung gelungen. Ob ein Hauskauf oder die Realisierung einer eigens erbauten Immobilie: Viele Menschen in der Bundesrepublik entscheiden sich vor dem Hintergrund volatiler Kapitalmärkte und unsicherer, politischer Entwicklungen immer häufiger für eine Werterhaltung durch das sogenannte „Betongold”.

    Was bei einem Bankkredit zusätzlich beachtet werden sollte

    Da sich die Darlehenszinsen langfristig am Niveau der Leitzinsen orientieren, ist in Zukunft kaum mit ähnlich günstigen Zinskonditionen zu rechnen. Viele Kreditgeber haben dies erkannt und konkurrieren miteinander um die besten Angebote. Davon profitieren insbesondere jene Verbraucher, die über ein geringes oder unsicheres Einkommen verfügen. In diesem Fall bieten sich besonders aktuell Verträge mit einer langen Zinsbindung an. Dabei sollte jedoch auch auf weitere möglichst günstige Zinskonditionen sowie auf ein Geldinstitut geachtet werden, das auf die eigene, individuelle Lebenssituation eingeht. Nur so lässt sich ein passender Ratenkredit beziehungsweise ein Gelddarlehen finden.

    Zusätzlich können bei vielen Baufinanzierern flexible Sondertilgungen vereinbart werden, um bei unvorhergesehenen Besserungen der eigenen, finanziellen Situation einen großen Teil der Restschuld abtragen zu können. Dies kann zum Beispiel bei einer Erbschaft oder Schadensersatzzahlung der Fall sein; der Darlehensnehmer sollte sich also über diese Möglichkeiten aufklären lassen und diese bei Bedarf im Kreditvertrag berücksichtigen.

    Wie lassen sich Darlehenszinsen berechnen?

    Wer sich bereits vor dem Gespräch bei einem Kreditinstitut oder einem privaten Berater mit den verschiedenen Möglichkeiten der Baufinanzierung und den jeweiligen Darlehenszinsen befassen möchte, kann einen der zahlreichen Darlehensrechner im Internet zu Rate ziehen. Die Vorteile der Rechner liegen auf der Hand:

    • der Verbraucher kann mit einigen Klicks die wichtigsten Angaben machen und erhält daraufhin detaillierte Informationen über zu erwartende Vertragsbedingungen
    • der Darlehensrechner im Internet ist kostenlos sowie unverbindlich
    • der Kreditnehmer kann auf einen Blick mehrere Anbieter miteinander vergleichen

    Viele Rechner beschränken sich dabei allerdings auf Parameter wie die gewünschte Höhe des Darlehens, den Eigenkapitalanteil und die Laufzeit. Aus diesem Grund können sie nur einen ersten Überblick bieten.

    Die Berechnung der Banken

    Die Geldinstitute legen die Darlehenszinsen für einen Kredit stets selbst fest, denn die einzelnen Faktoren werden von jeder Bank oder Sparkasse anders gewichtet. Im Regelfall fließen jedoch diese Aspekte in die Berechnung ein:

    • die Höhe der Darlehenssumme
    • der Verwendungszweck
    • die Laufzeit

    Darüber hinaus können die persönlichen Merkmale des Darlehensnehmers dabei helfen, die Zinsen gering zu halten. So sorgen beispielsweise eine gute Bonität sowie ein Beruf mit regelmäßigem Einkommen meist für niedrigere Darlehenszinsen. Auch die hinterlegten Sicherheiten oder ein zweiter Kreditnehmer können dafür sorgen, dass der gesamte Kredit für den Verbraucher günstiger wird.

    Achtung: Bei mangelnder Bonität, zu wenig Sicherheit oder einem zu niedrigen Verkehrswert der Immobilie muss mit einem Zinsaufschlag gerechnet werden. Dadurch möchte das Geldinstitut das eigene Risiko etwas ausgleichen.

    Übrigens: Es ist alternativ oft auch ein Disagio möglich. Dabei wird vom gesamten Darlehensbetrag einfach ein Teil als Vorab-Zinsen einbehalten; dem Kreditnehmer wird also nicht die gesamte Summe ausgezahlt. Allerdings rentiert sich der Disagio meist nicht für den Kreditnehmer, da er trotzdem den gesamten Darlehensbetrag zurückzahlen muss.

    Darlehenszinsen bei Bausparverträgen

    Bezüglich der Darlehenszinsen stellen Bausparverträge eine Besonderheit dar. Denn durch den Grundgedanken, nämlich das gemeinschaftliche Bausparen, unterscheiden sich die Konditionen von Bausparverträgen von den Finanzierungsangeboten klassischer Kreditinstitute. Bausparverträge gliedern sich in die Ansparphase, in welcher die Bausparsumme gesammelt wird, und die Tilgungsphase, in welcher das Bauspardarlehen zurückgezahlt wird. Die Besonderheit liegt in der Festlegung der Höhe der Darlehenszinsen bei Abschluss des Bausparvertrages. Die Zinshöhe variiert je nach Darlehenshöhe und Laufzeit des Vertrags, bleibt nach Abschluss als gebundener Sollzinssatz fest.

    Wann lassen sich Darlehenszinsen von der Steuer absetzen?

    Wenn Kreditnehmer ihre Immobilie vermieten oder verkaufen möchten, können sie die Darlehenszinsen steuerlich absetzen. Dafür müssen die Zinsen einfach als Werbungskosten im Bereich „Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung“ angegeben werden. Allerdings muss das Finanzamt eindeutig nachvollziehen können, dass der Kredit für den Bau, Kauf oder die Sanierung der entsprechenden Immobilie verwendet wurde. Bezieht der Darlehensnehmer das Objekt jedoch selbst, können die Zinsen nicht von der Steuer abgesetzt werden.

    Welche weiteren Rechner stehen bei ImmobilienScout24 zur Verfügung?

    ImmobilienScout24 bietet eine Vielzahl verschiedener Rechner, die jeweils einer spezifischen Planung dienen. So finden sich hier neben einem Darlehensrechner auch ein Haushaltsrechner, ein Tilgungsrechner und ein Eigenkapitalrechner. Kreditnehmer können dadurch sämtliche relevante Parameter mit in die Berechnung einfließen lassen und einen detaillierten Finanzplan erstellen, der ebenso Risiken wie Möglichkeiten aufzeigt.

    Um auch kurzfristig Probleme bei der Baufinanzierung ausschließen zu können, ist des Weiteren ein Monatsbelastungsrechner vorhanden, der das Einkommen ebenso berücksichtigt, wie Wohnnebenkosten, Lebensmittel, Kleidung, Gebühren oder Versicherungskosten – wer den genauen Überblick über die eigenen Finanzen behalten will, ist mit diesen Werkzeugen gut beraten.

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    Während der gesamten vereinbarten Kreditlaufzeit muss der Kunde jeden Monat einen bestimmten Geldbetrag – die Tilgungsrate – an die Bank überweisen, bis die gesamte Geldschuld wieder beglichen ist. Diese Rate, die über die gesamte Laufzeit konstant ist, setzt sich aus einem Tilgungsanteil und einem Zinsanteil zusammen. Je niedriger die Kreditzinsen sind, die die Bank für den Ratenkredit verlangt, desto geringer ist daher auch die finanzielle Belastung für den Kunden – in der Folge sinken durch günstige Zinsen auch die gesamten Kreditkosten für den Kunden.

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    Источники: http://onlinekredite.org/darlehenszinsen/, http://www.immobilienscout24.de/baufinanzierung/lexikon/darlehenszinsen.html, http://m.check24.de/kredit/zinsen/

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