Dispo vergleich

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    Dispozinsen

    Bei diesen Girokonten ist der Dispo besonders niedrig

    • Zuletzt aktualisiert: 2. Oktober 2017
    • Von: Josefine Lietzau

    Das Wichtigste in Kürze

    • Banken verlangen sogenannte Dispozinsen, sobald Sie Ihr Konto überziehen.
    • Die Höhe des Dispo ist von Bank zu Bank unterschiedlich, von rund 4 Prozent bis 14 Prozent im Jahr ist alles dabei.
    • Sie sollten den Dispo nur kurzfristig nutzen, auf die Dauer ist er zu teuer.

    Unser Tipp: Bleiben Sie rund um das Thema Girokonto immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Die Banken in Deutschland setzen die Dispozinsen bei ihren Girokonten unterschiedlich hoch an. Sie können knapp über 4 Prozent liegen oder aber bei fast 14 Prozent. Bei einigen unterscheiden sich die Zinsen abhängig vom Kontomodell, andere lassen die Zinsen bis zu bestimmten Summen oder bei bestimmten Kontomodellen ganz weg – so zum Beispiel die GLS Bank oder die Skatbank. Inzwischen ist es zudem nicht mehr ungewöhnlich, dass Bank denselben Zins verlangen, falls ihre Kunden nicht nur das Konto, sondern auch den Dispo überziehen (sogenannte geduldete Überziehung).

    Der Dispozins allein sollte aber keine Entscheidungsgrundlage für die Wahl eines Girokontos sein. Doch wer öfter mal mit seinem Konto ins Minus rutscht, sollte eine Bank mit niedrigen oder zumindest fairen Dispozinsen wählen. So können Sie im Laufe der Jahre einige Hundert Euro sparen, wie unser Rechenbeispiel zeigt.

    Beispielrechnung

    Der Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 8/2017) zufolge verlangt die teuerste Bank Dispozinsen in Höhe von bis zu 13,75, die günstigste nur 0 oder 4,17 Prozent. Wenn Sie jeden Monat für zwei Wochen durchschnittlich 1.000 Euro des Dispokredits beanspruchen, zahlen Sie im Jahr bei einem Zinssatz von 13,75 Prozent etwa 63 Euro. Beim günstigsten Anbieter hingegen fallen nur Kosten von ungefähr 19 Euro an.

    Alternativ kann sich auch ein Rahmenkredit lohnen, oder aber ein Ratenkredit, falls Sie auf der Suche nach einem längerfristigen Kredit sind. Ratenkredite sind auch interessant für Verbraucher, die länger im Minus sind und den Dispo umschulden wollen.

    Niedrige Dispozinsen bei Banken

    Wir haben eine Liste von überregional tätigen Banken mit den niedrigsten Dispo- und Überziehungszinsen erstellt. Basis ist eine Untersuchung von „Finanztest“ (Ausgabe 8/2017). Bei diesen Banken können Sie im ganzen Bundesgebiet online ein Konto eröffnen.

    Einige Institute räumen beim Eröffnen eines Girokontos automatisch einen Dispokredit ein. Bei anderen Banken richtet sich die Höhe des Dispokredits nach dem monatlichen Gehalt, das auf das Konto eingezahlt wird. So erhalten Sie bei dem günstigsten Anbieter – der Skatbank – vier Monate nach Eröffnung des Kontos einen Dispokredit, wenn regelmäßig ein Gehalt auf dem Konto eingeht. Andere Anbieter starten mit einem fixen Betrag von beispielsweise 500 Euro, Sie können diesen nach Absprache mit Ihrer Bank erhöhen. Bevor Sie sich entscheiden, empfehlen wir Ihnen, sich auch bei regionalen Geldinstituten nach den Konditionen für ein Girokonto zu erkundigen.

    Die Banken nennen in der Regel den nominalen Zinssatz. Dabei rechnen sie nicht ein, dass die Kunden ihre Disposchulden nicht immer sofort begleichen. Deshalb hat Finanztip zusätzlich den effektiven Zinssatz errechnet.

    Das sind die Banken mit den niedrigsten Dispozinsen pro Jahr

    ¹unterschiedliche Kontomodelle ²nimmt nur Privatkunden mit christlichen Werten ³Girokonto mit Zinsstaffelung / Dispozins fällt erst ab von den Banken festgelegten Summen an

    Quellen: Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 8/2017), Internetseiten der Banken, Finanztip-Berechnung (Stand: 2. Oktober 2017)

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    Artikel verfasst von

    Finanztip-Expertin für Bankprodukte

    Josefine Lietzau ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Bereits während ihres Studiums der Germanistik und Anglistik war sie für die Redaktionen der Grünen Liga, der Jüdischen Zeitung und der Superillu tätig. Nach ihrem Magister-Abschluss absolvierte Josefine Lietzau ein Volontariat bei den Online-Verbraucherportalen Banktip und Posttip, wo sie im Anschluss als Redakteurin arbeitete.

    ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis August 2016)

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    Dispokredit beantragen – Vergleich 2017

    Dispokredit – Wenn Sie über ein regelmäßiges Einkommen und gute Bonität verfügen, räumt Ihnen Ihre Bank auf dem Girokonto eine Überziehungsmöglichkeit, einen sogenannten Dispositionskredit (kurz Dispokredit) in Höhe von ein bis drei Nettomonatsgehältern ein. Dank des Dispos können Sie nun mehr Geld ausgeben als Sie durch Ihr Einkommen verdienen. Nutzen Sie unseren Dispokredit-Vergleich und erfahren Sie, welche Bank aktuell die niedrigsten Dispo-Zinsen bietet!

    0,2% p.a. Guthabenzins bis 100.000 Euro auf der DKB-VISA-Card möglich

    Kostenlose Kontoführung ohne Bedingungen

    1 Für Aktivkunden mit monatlichem Geldeingang von mindestens 700 Euro. Sonst 7,50% p.a. variabel

    2 Kostenlose Kontoführung bei mindestens einer Gutschrift pro Monat – egal wie hoch – sonst 3,90 € pro Monat.

    Dispokredite stehen immer wieder im Kreuzfeuer. Der Dispokredit Vergleich bei Finanztest zeigt, dass es in Bezug auf die Zinsen deutliche Unterschiede gibt. Dabei ist ein Dispo eine praktische Angelegenheit. Ist das Gehalt noch nicht auf dem Konto, bietet er die Möglichkeit, dennoch finanziell flexibel zu bleiben. Die Sollzinsen bei einem Dispokredit Vergleich sind entscheidend. Diese liegen bei den teuersten Anbietern fast doppelt so hoch, wie bei den günstigsten.

    Die Faktoren für den Vergleich

    Nun wird ein Dispo nicht alleine vergeben, sondern nur in Kombination mit einem Girokonto. Die Gebühren oder die Gebührenfreiheit des Girokontos auf der einen Seite, der Sollzins für die Kontoüberziehung auf der anderen Seite, machen in Summe aus, wie teuer die Kontoführung am Ende des Tages wird.

    Zu den günstigen Anbietern zählen laut unserem Dispokredit Vergleich die Banken mit den folgenden Konditionen:

    • DKB mit aktuell 6,9 Prozent Zinsen p.a. bei mindestens 700 Euro Geldeingang im Monat. Greift dies nicht, fallen 7,5 Prozent an, die allerdings auch noch recht günstig sind.
    • Die ING-DiBa wartet mit 6,99 Prozent Zinsen im Jahr ohne Bedingungen auf.
    • Bei der 1822direkt sind es noch 7,43 Prozent Zinsen im Jahr.

    Wichtig ist, dass der Vergleich der Dispokredit Konditionen möglichst tagesaktuell erfolgt. Dispozinsen sind variabel und können sich daher (theoretisch) täglich ändern.

    Wer sich für einen Dispokredit interessiert, möchte vermutlich auch wissen, wie hoch der Dispo sein wird, den ihm die Bank einräumt. Normalerweise räumt die Bank eine Kontoüberziehung in zwei- bis dreifacher Höhe des monatlichen Gehaltseingangs ein. Es kann aber auch durchaus Abweichungen geben, gerade in den ersten Monaten der Geschäftsbeziehung halten sich die Institute zurück.

    Ist Ihr Dispo jedoch voll ausgeschöpft, können Sie davon keinen Gebrauch mehr machen und Sie können nur noch über so viel Geld verfügen, wie monatlich tatsächlich eingeht. Für den Dispo verlangt die Bank hohe Zinsen, die Sie monatlich von Ihrem Konto abbucht.

    Überziehen Sie Ihren Dispokredit regelmäßig oder verringert sich Ihr Einkommen, kann Ihnen die Bank den Dispo jederzeit kündigen. Tut sie das, müssen Sie Ihr Konto unverzüglich ausgleichen oder alternativ mit Ihrer Bank Rückzahlungsraten vereinbaren. Können Sie weder Sie Gesamtsumme zurückzahlen noch Ratenzahlungen leisten, kann Ihnen die Bank das Konto mit sofortiger Wirkung kündigen.

    Wann den Dispo nutzen, wann nicht?

    Der Vergleich der Dispozinsen macht deutlich, dass ein Dispokredit bei den meisten Banken nicht dazu geeignet ist, größere Finanzierungen damit durchzuführen. Dafür ist er einfach zu teuer. Dies belegt auch der direkte Vergleich mit den Konditionen eines Ratenkredites. Ein teurer Dispo kann durchaus dreimal so viel kosten, wie ein günstiger Ratenkredit.

    Dazu ein Rechenbeispiel:

    Eine Anschaffung über 5.000 Euro kostet bei einem durchschnittlichen Dispozins von zehn Prozent im Jahr 500 Euro an Zinsen – ohne Tilgung, da es bei einem Dispo keine Tilgungsvereinbarung gibt.

    Bei einem Ratenkredit mit fünf Prozent effektivem Jahreszins bezahlt der Kreditnehmer noch 250 Euro an Zinsen. Dies aber nur im ersten Jahr, weil dann die Tilgungsrate verrechnet wird.

    Ein Dispo kann durchaus wichtig sein, um kurzfristig Liquidität zu schöpfen. Er sollte aber nur gezielt und nicht dauerhaft eingesetzt werden. Wer sein Konto kontinuierliche mit 3.000 Euro im Minus hält und dabei 7,5 Prozent Dispokredit Zinsen im Vergleich zahlt, wendete nach einem Jahr 225 Euro an Zinsen auf.

    Diese Alternativen gibt es zum Dispokredit

    Am besten wäre es natürlich, wenn Sie auf einen Dispokredit verzichten bzw. ihn nur im Notfall gebrauchen. Ist Ihr Konto jedoch dauerhaft im Minus, sollten Sie über eine Alternative zum Dispokredit nachdenken. Diese Möglichkeiten gibt es:

    1. Ratenkredit

    Lösen Sie Ihren Dispokredit mit einem Ratenkredit ab. Die Zinsen für einen Kredit sind weitaus niedriger als die Dispozinsen, die Sie monatlich zahlen. Vergleichen Sie auf unserer Startseite, welche Bank den günstigsten Ratenkredit anbietet.

    Tipp: Wenn Sie Ihren Dispo durch einen Ratenkredit ablösen, sollten Sie ihn nur noch im äußersten Notfall benutzen. Schöpfen Sie ihn nämlich erneut voll aus, zahlen Sie zu den monatlichen Kreditraten zusätzlich die hohen Dispozinsen. Überweisen Sie stattdessen monatlich einen kleinen Sparbetrag auf ein Tagesgeldkonto – so schaffen Sie sich langfristig ein Polster für Notfälle.

    2. Rahmenkredit

    Der Rahmenkredit, auch Abrufkredit genannt, ist ein Produkt zwischen Dispo und Ratenkredit. Ihre kontoführende Bank gewährt Ihnen einen Kredit zu einer bestimmten Höhe über einen festgelegten Zeitraum. Sie zahlen monatlich eine Mindestrate zurück. Sie können den Rahmenkredit jederzeit tilgen und ihn in voller Höhe wieder in Anspruch nehmen.

    Im Gegensatz zum Ratenkredit ist der Rahmenkredit flexibler, denn Sie sind nicht an die Mindestrate gebunden, sondern können jederzeit beliebig viel zurückzahlen oder die Kreditsumme in einem Betrag tilgen. Der Zinssatz ist günstiger als der des Dispos, ist aber genauso variabel wie dieser.

    Studenten Girokonto Vergleich & Studentenkonto Check

    Wo gibt es den besten Dispo? Wer senkt seine Dispozinsen oder streicht den Überziehungszins sogar komplett? Unser Dispo-Vergleich zeigt es.

    Niedriger Dispo: Was heißt das und wo gibts den?

    Für alle, die ganz unbedarft sind, was die Kontoführung angeht: Der Dispositionskredit beschreibt einen Rahmen, in dem man sein Konto mit Erlaubnis der Bank überziehen darf. Meist ist die Größe diese Rahmens abhängig vom Einkommen des Kontoinhabers. Der Dispozins wiederum beschreibt, wie viel einen diese Überziehung kostet. Einen günstigen Dispozins findet ihr ganz leicht unten in der Tabelle.

    Die Vorteile von einem günstigen Dispokredit sind offensichtlich:

  • Mehr finanzieller Spielraum
  • Weniger Risiko, sich zu verschulden
  • Günstiger Engpässe überbrücken

    Gerade im Studentenleben kann es einfach mal passieren, dass das Konto am Ende des Monats leer ist. Da man aber nicht die Option hat, die letzte Woche einfach mal auf Essen zu verzichten, führt der Weg ins Minus auf dem Girokonto. Das Problem hierbei ist, dass man im schlimmsten Fall in einen Teufelskreis gerät. Die kosten für das überzogene Konto sorgen dafür, dass in folgenden Monaten nochmals weniger Geld da ist und man somit noch tiefer ins Minus rutscht.

    Dieser Prozess wird natürlich schneller, umso teurer es beim eigenen Anbieter ist, ins Minus zu gehen. Wer also ein Konto mit günstigem Dispo wählt, kann diesen Schnellkredit sehr viel eher mal für einen oder zwei Monate nutzen, ohne dadurch in größere Schwierigkeiten zu geraten.

    Durch den niedrigen Leitzins der EZB gibt es immer häufiger Angebote für günstige Dispozinsen – Hier dient die DKB als Beispiel:

    DKB senkt Dispo

    Die EZB hat ihren Leitzins gesenkt, die DKB gibt diese Senkung an die Kunden weiter und zwar doppelt. Seit dem 1. September 2014 hat die Deutsche Kreditbank ihren Dispozins mehrfach gesenkt. Von ursprünglich von 7,9% auf aktuell 6,9%. Keine andere Bank in unserem Studenten Girokonto Vergleich bietet einen günstigeren Dispositionszins. Gleichzeitig wird auch bei der DKB der Überziehungszins quasi abgeschafft. Wie es in der Vergangenheit bereits etwa 1822direkt, ING-DiBa oder die Volkswagen Bank vorgemacht haben, gibt es nun auch bei der DKB keinen gesonderten Überziehungszinssatz mehr. Das heißt im Klartext: Wer sein Konto über den Dispo hinaus überzieht, bleibt trotzdem bei einem Satz von 6,9%. Die Hitliste weiter unten zeigt: Das ist unschlagbar!

    Guthabenzinsen sinken leicht

    Der kleine Wermutstropfen findet sich in den Guthabenzinsen: Die werden entsprechend des Leitzinses ebenfalls gesenkt. Auf das Guthaben des Kreditkartenkontos gibt es von ehemals 1,05% derzeit nur noch 0,2% und auf das Girokonto gibt es keine Zinsen mehr. Aber selbst hier hat die DKB vielen Konkurrenten noch einiges voraus.

    Источники: http://www.finanztip.de/girokonto/dispozinsen/, http://www.girokontovergleich.eu/dispokredit/, http://www.studenten-girokonto.de/der-dispo-vergleich/

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