Hypothek zinsen vergleich

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    Hypothekenzinsen

    Hypothekenzinsen sind das Entgelt, das ein Kreditnehmer für ein Darlehen bezahlen muss. Bei einem Hypothekendarlehen bedeuten selbst 0,1 Prozentpunkte bei der Zinshöhe große Unterschiede. Wer Hypothekenzinsen richtig vergleicht, kann viel Geld sparen und von den aktuell niedrigen Bauzinsen profitieren.

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    Schon länger zeigt sich bei den Hypothekenzinsen – auch Bauzinsen genannt – dasselbe Muster: Sie verharren mit kleineren Schwankungen auf niedrigem Niveau. Dass die Hypothekenzinsen aktuell so günstig sind, liegt vor allem an der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). Das sind optimale Voraussetzungen für Bauherren, um bei der Finanzierung die Kosten zu minimieren.

    Zins-Einmaleins der Hypothekenzinsen: Sollzins, Effektivzins, Bereitstellungszinsen

    Der Zinssatz der Hypothekenzinsen ist der Betrag, den Sie pro Jahr für die Kreditüberlassung bezahlen müssen. Der effektive Jahreszins beinhaltet – anders als der Sollzins – alle Nebenkosten wie Bearbeitungs- und Kontogebühren. Banken weisen den Effektivzins für die gesamte Laufzeit des Kredits aus. Wer unterschiedliche Angebote vergleichen will, sollte unbedingt auf identische Konditionen achten, insbesondere bei Laufzeiten und Rückzahlungsbedingungen. Auch den Begriff der Bereitstellungszinsen sollten Sie kennen: Diese Zinsen verlangen viele Banken für die Zeit zwischen Vertragsabschluss und Darlehensauszahlung. Insbesondere wenn die Konditionen einzelner Hypothekendarlehen sehr ähnlich sind, können die Bereitstellungszinsen den Ausschlag geben. Manche Banken berechnen schon ab dem dritten Monat Bereitstellungszinsen in Höhe von 0,25 Prozent pro Monat, während andere Institute den Kunden erst ab dem siebten Monat zur Kasse bitten. Wer sein 200.000-Euro-Darlehen erst nach einem halben Jahr ausgezahlt bekommen will und dabei vier Monate Bereitstellungszinsen spart, mindert seine Kreditkosten bei 0,25 Prozent für die Bereitstellungszinsen um 2.000 Euro.

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    Ist das allgemeine Zinsniveau niedrig, können Bauherren von günstigen Hypothekenzinsen profitieren. Für eine maßgeschneiderte Immobilienfinanzierung müssen Nettodarlehensbetrag, Laufzeit, Tilgungsrate und die Höhe der Bauzinsen so miteinander abgeglichen werden, dass monatliche Raten anfallen, die sich der Bauherr auch leisten kann.

    Zinsniveau und Zinsfestschreibung der Bauzinsen aufeinander abstimmen

    Der individuelle Zinssatz eines Kreditgebers hängt vom aktuellen Zinsniveau ab: Je nach Wirtschaftslage schwanken die Zinsen, zu denen sich Kreditinstitute selbst Geld von der Europäischen Zentralbank leihen können. Ist das allgemeine Zinsniveau niedrig, können auch Bauherren von günstigen Hypothekenzinsen profitieren. Weitere Informationen dazu finden Sie im kleinen "Zins-Einmaleins".

    Die Zinsbindungsfrist beschreibt die Laufzeit eines Darlehens, zu der ein festgelegter Zinssatz gültig ist. Während der Zinsbindung sind Bauherren von den Schwankungen des Zinsniveaus unabhängig. Bei Annuitätendarlehen werden meist zehn bis 15 Jahre als Zinsfestschreibung vereinbart. Wer in einer Niedrigzinsphase eine lange Zinsbindungsfrist vereinbart, sichert sich damit einen attraktiven Zinssatz – auch wenn das Niveau der Hypothekenzinsen innerhalb der Laufzeit steigt. Allerdings lassen sich die Baufinanzierer längere Bindungszeiten mit Aufschlägen auf die Hypothekenzinsen bezahlen. Ein Bauherr, der bei hohem Zinsniveau in die Finanzierung einsteigt und mit fallenden Bauzinsen rechnet, tut gut daran, eine kurze Zinsbindung zu vereinbaren. Mehr zur Wahl der richtigen Zinsbindungsfrist lesen Sie im Artikel "Hypothekendarlehen vergleichen – Zinsen sparen".

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    Hypothekenzinsen: Basis für Vergleiche

    Die Laufzeit des gesamten Darlehens lässt sich beeinflussen: über die Tilgung. Wer mit einer höheren monatlichen Tilgung einsteigt, ist früher schuldenfrei. Allerdings bürdet er sich auch eine höhere monatliche Belastung auf. Eine weitere Möglichkeit, die Laufzeit zu verkürzen, sind Sondertilgungen: Diese können im Darlehensvertrag vereinbart werden.

    Wer verschiedene Darlehensanbieter gegenüberstellen will, benötigt natürlich vergleichbare Zahlen – insbesondere für die Höhe der Hypothekenzinsen. Deshalb ist es wichtig, sich für alle Angebote den Effektivzins ausrechnen zu lassen, der auch die Finanzierungsnebenkosten beinhaltet. Banken weisen diesen gemäß der Verbraucherkredit-Richtlinie für die gesamte Laufzeit des Kredits aus – auch wenn es sich um mehrere Finanzierungsrunden mit unterschiedlichen Zinssätzen handelt. Das kann dazu führen, dass der Effektivzins niedriger erscheint als er in Wirklichkeit ist – weil für die Anschlussfinanzierung ein sehr tiefer kalkulatorischer Zinssatz verwendet wurde. Wer unterschiedliche Angebote vergleichen will, sollte also unbedingt auf identische Konditionen achten, insbesondere bei Laufzeiten und Rückzahlungsbedingungen. So finden Sie schrittweise den richtigen Kredit:

    Schritt 1: Finanzierungsbedarf ermitteln

    Wenn Sie eine Immobilie im Wert von 250.000 Euro ins Auge gefasst haben, sollten Sie zur Ermittlung ihres Finanzierungsbedarfs zunächst alle Nebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notarkosten und Maklergebühren hinzuaddieren. Sinnvoll für die ersten Vergleiche ist ein pauschaler Aufschlag von 10 Prozent. Finanzierungsrechner im Internet verschaffen einen ersten Überblick über Baudarlehen und Hypothekenzinsen. Für einen genaueren Vergleich setzen Sie sich am besten mit ausgewählten Anbietern direkt in Verbindung. Ein wichtiger Faktor für die Höhe der Hypothekenzinsen ist das Eigenkapital. Je mehr Eigenkapital Sie in den Immobilienkauf investieren können, desto geringer ist die Höhe der Bauzinsen.

    Schritt 2: Monatliche Rate berechnen

    Jede Monatsrate besteht aus den Hypothekenzinsen und einem Tilgungsanteil. Wie hoch beim Beginn der Finanzierung die Tilgung sein sollte, ergibt sich in erster Linie aus Ihrem Lebensalter. Als Faustregel gilt, dass die Immobilie spätestens bis zur Rente schuldenfrei sein sollte.

    Schritt 3: Günstige Anschlussfinanzierung

    Bei der Anschlussfinanzierung sollten Sie frühzeitig mehrere Angebote etwa bei Sparkassen, Genossenschaftsbanken, Privatbanken oder Hypothekenvermittlern einholen. Passende Anbieter finden Sie über das Finanzierungsportal von ImmobilienScout24.de. Gelingt es Ihnen, bei kurzfristigen Zinsschwankungen ein günstiges Angebot zu bekommen, können Sie viel Geld sparen. Denn wenn Sie eine große Summe mit langfristiger Zinsbindung finanzieren, bedeuten schon kleine Unterschiede große Beträge. Beispiel: Bei einer Finanzierung über 200.000 Euro und zehn Jahren Zinsbindung bringt Ihnen ein Zehntelprozent weniger Zins eine Ersparnis von etwa 2.000 Euro.

    Günstige Zinsen beim Bausparen

    Erst sparen, dann leihen – so funktioniert Bausparen. Von einer Gesamtsumme wird zunächst ein bestimmter Anteil angespart. Dann kann der Restbetrag nach einer Wartezeit als Bauspardarlehen in Anspruch genommen werden. Beim Bausparen spielen zwei Zinssätze eine Rolle: Auf die Ansparung zahlt Ihnen die Bank Guthabenzinsen, für das Darlehen kassiert sie Bauzinsen. In der Regel erkauft man beim Bausparen günstige Bauzinsen mit einer ebenfalls niedrigen Guthabenverzinsung. Der Zinssatz wird bereits bei Vertragsabschluss festgelegt und hängt deshalb – anders als beim Hypothekendarlehen – nicht vom allgemeinen Zinsniveau ab. Das bedeutet zwar Planungssicherheit. Nachteil vieler Bausparverträge sind jedoch die hohen Abschluss- und Bearbeitungsgebühren.

    Hypothekenzinsen: Rechner im Internet helfen beim Kalkulieren

    Sind die aus Hypothekenzins und Tilgung resultierenden Rückzahlungsraten für den Bauherrn langfristig tragbar? Die Beantwortung dieser Frage entscheidet darüber, ob eine Finanzierung passt oder nicht. Eine nützliche Hilfe beim Kalkulieren der Hypothekenzinsen sind Rechner, die Sie im Baufinanzierungsbereich von Immobilienscout24.de finden. Hier stehen für verschiedene Aufgaben spezialisierte Rechner zur Verfügung – vom Ermitteln der möglichen Monatsrate bis zum konkreten Darlehensvergleich. Ein praktisches Hilfsmittel, um die Finanzierungsplanung auf eine solide Basis zu stellen.

    In 5 Rechner-Schritten zur soliden Finanzplanung

    1. Haushaltsrechner – Regelmäßiges, planbares Einkommen und fixe Ausgaben – Diese Rechnung bildet die Basis für eine solide Finanzplanung.

    Welcher Zinssatz zählt?

    Erfahren Sie, warum mehrere Zinssätze angegeben werden und warum beim Zinssatz jede Kommastelle zählt.

    Die richtige Zinsbindung wählen

    Wenn es um die Wahl der idealen Zinsbindungsfrist geht, sollten Sie zwei Aspekte beachten: die allgemeine Lage am Zinsmarkt und Ihre finanzielle Situation.

    Beim Zinsvergleich genau hinschauen

    Besonders bei hohen Darlehenssummen spielt der Zinssatz eine wichtige Rolle, denn schon geringe Schwankungen haben großen Einfluss.

    Zinssatz und Zinsentwicklung

    Die Chancen auf billiges Baugeld stehen 2015 weiter günstig. Kreditnehmer sollten die niedrigen Bauzinsen nutzen und ihre Baufinanzierung langjährig festschreiben lassen.

    Zinsen berechnen

    Wer eine Immobilie erwerben möchte oder ein Haus bauen, wird sich mit der Frage beschäftigen: Wo erhalte ich den günstigsten Kredit? Oder genauer gesagt: Bei welcher Bank oder Institution zahle ich den niedrigsten Zinssatz?

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    Hypothekenzinsen

    Inhaltsverzeichnis

    Wichtiges zu den Hypothekenzinsen

    Zu Beginn ist die Zinslast höher, mit längerer Laufzeit verringert sie sich. Achten Sie dennoch darauf, dass die Baufinanzierung weder zu kurz noch zu lange läuft.

  • Zinssatz festschreiben

    Da die Hypothekenzinsen derzeit niedrig sind, kann sich die Festschreibung lohnen.

  • Sondertilgungen vereinbaren

    Sind im Vertrag vorfälligkeitszinsfreie Sondertilgungen festgeschrieben, können Sie die Finanzierungssumme in größeren Schüben tilgen.

  • Hypothekenzinsen entstehen, wenn Kreditnehmer eine Immobilie finanzieren. Für ihren Kredit oder die Baufinanzierung müssen sie Hypothekenzinsen an die Bank bezahlen. Diese Zinsen werden auch Bauzinsen oder Baugeldzinsen genannt.

    Ursprünglich bezeichneten Hypothekenzinsen lediglich die Zinsen, die für eine Hypothek fällig waren. Heute wird der Begriff allgemein bei der Immobilienfinanzierung angewandt, wenn ein Annuitätendarlehen oder endfälliges Darlehen in Anspruch genommen wird. Bei diesen langfristigen Darlehen wird eine Grundschuld auf die Immobilie eingetragen. In diesem Sinne funktioniert das Darlehen ähnlich wie eine Hypothek, da auch hier das Haus als Sicherheit für die Bank dient.

    So finden Sie günstige Hypothekenzinsen

    Im Vergleich zu anderen Kreditzinsen, wie zum Beispiel Dispozinsen oder Zinsen für Verbraucherkredite, sind die Hypothekenzinsen deutlich niedriger. Während für Dispokredite Zinssätze bis zu zwölf Prozent und bei Ratenkrediten mehr als fünf Prozent möglich sind, liegt der Zinssatz bei Hypothekenzinsen häufig zwischen einem und zwei Prozent.

    Dieser niedrige Zinssatz kommt zum einen dadurch zustande, weil er direkt vom europäischen Leitzins abhängt. Da der Euribor aktuell auf einem sehr niedrigen Niveau liegt oder sogar null Prozent beträgt, sind auch die Hypothekenzinsen günstig.

    Darüber hinaus sind Hypothekenzinsen günstiger, weil die Laufzeiten der Kredite länger sind als bei herkömmlichen Darlehen. Zudem erhält die Bank über den Eintrag einer Grundschuld eine weitaus höhere Sicherheit.

    Zinslast verringert sich mit der Laufzeit

    Bei Baukrediten zahlen Kreditnehmer Zinsen für das bereitgestellte Darlehen. Zu Beginn der Rückzahlung beinhalten die Raten einen höheren Zinstilgungsanteil, sodass die Zinslast sich mit der Laufzeit deutlich verringert. Zudem können Sondertilgungen im Kreditvertrag vereinbart werden, wodurch die Darlehenssumme sich reduzieren kann.

    Mit der Verringerung der Darlehenssumme erfolgt eine Tilgungsverrechnung, wodurch sich der Zinsanteil wiederum reduziert. Hierin unterscheidet sich der Hypothekenzins vom Zins, der bei Konsumentenkrediten bezahlt wird. Dort bleibt der Tilgungsanteil über die gesamte Laufzeit konstant.

    Neuen Kreditvertrag vor Ablauf suchen

    Als Kreditnehmer haben Sie beim Baukredit grundsätzlich die Möglichkeit, noch vor Ablauf der Zinsbindung einen neuen Kreditvertrag zu suchen. Wichtig ist dabei, dass Sie das bestehende Darlehen erst kündigen, wenn die Anschlussfinanzierung steht.

    Richtige Zinsbindung wählen

    Der Kreditnehmer kann sich bei Baudarlehen in der Regel zwischen einem Festzins und einem variablen Zinssatz entscheiden. Empfehlenswert ist es, bei einem niedrigen Zinsniveau auf eine möglichst lange Zinsbindung zu setzen. Somit profitieren Kreditnehmer längere Zeit von vertraglich garantierten, niedrigen Hypothekenzinsen. Die feste Verzinsung ist demnach besonders bei langfristigen Finanzierungen geeignet.

    Ist das Zinsniveau beim Abschluss des Darlehens hoch, kann sich eine variable Verzinsung anbieten. Allerdings setzt das Flexibilität und Reaktionsfreudigkeit der Kreditnehmer voraus. Nach einer kurzen Zinsbindung müssen sich Verbraucher auf eine Anschlussfinanzierung einstellen und schon im Vorfeld den Markt beobachten.

    Wer sich für die variable Verzinsung entscheidet, sollte bedenken, dass die Zinsanpassung in der Regel alle drei Monate auf der Basis des „Drei-Monats-Euribor“ erfolgt. Steigen die Zinsen deutlich, steht es Kreditnehmern offen, das variable Darlehen in ein reguläres Annuitätendarlehen umzuwandeln.

    Grundsätzlich ist das variable Darlehen eher für kurzfristigere Baufinanzierungen geeignet oder gut für Kreditnehmer, die eine größere Geldzahlung erwarten.

    So vergleichen Sie die Hypothekenzinsen

    Der Vergleich von Hypothekenzinssätzen ist nicht immer einfach, da für dessen Berechnung mehrere Faktoren verantwortlich sind:

    Sie ist wichtig und zeigt der Bank an, wie hoch das Ausfallrisiko bei der Rückzahlung eines Darlehens ist.

  • Die Laufzeit des Darlehens

    Je länger eine Bank Geld verleiht, desto höher ist die Verzinsung im Verhältnis zu kurzen Laufzeiten.

  • Die Darlehenshöhe

    Die Darlehenshöhe ist vom Beleihungswert der Immobilie und somit vom Wert der Sicherheit abhängig. Je höher das Darlehen, desto höher ist in der Regel die Sicherheit, die die Bank verlangt.

  • Bei der Berechnung der Hypothekenzinsen und bei deren Vergleich wird nie nur einer dieser Aspekte gesondert betrachtet, sondern immer deren Zusammenspiel.

    Wichtiger Kostenfaktor Zinsgestaltung

    Unabhängig von diesen Faktoren können Darlehensnehmer die Zinshöhe durch die Art der Zinsgestaltung beeinflussen. Entscheiden sie sich für eine feste Verzinsung, können die Hypothekenzinsen im Vergleich zur variablen Verzinsung zunächst höher ausfallen.

    Auf die lange Laufzeit gerechnet kann sich die feste Verzinsung jedoch wieder auszahlen. Bei aktuell sehr niedrigen Bauzinsen wird sich bei längeren Finanzierungen vor allem eine lange Festschreibung eines festen Zinssatzes für Verbraucher lohnen.

    Darauf sollten Sie achten

    Der effektive Jahreszins eines Baudarlehens gibt zwar eine Richtung für die Finanzierung vor, doch sollten Verbraucher noch auf weitere Konditionen achten. Hierzu zählen:

    • Sondertilgungen sollten ohne Zinsaufschlag vorgenommen werden können. Hier empfiehlt es sich, feste jährliche Sondertilgungsanteile im Kreditvertrag festzulegen.
    • Darüber hinaus sollten Kreditnehmer überlegen, ob es sich bei langfristig günstigen Zinsen eher lohnt, den Beleihungswert der Immobilie anzuheben, als andere Finanzierungsmöglichkeiten in Betracht zu ziehen.

    Bearbeitungsgebühren berücksichtigen

    Achten Sie auch auf Bearbeitungsgebühren, die bei einer Immobilienfinanzierung oder Änderungen der Finanzierung auftreten können. Informieren Sie sich vor dem Vertragsabschluss genau über die Bedingungen und die Gebührenhöhe, um später keine böse Überraschung zu erleben.

    Daran erkennen Sie eine seriöse Baufinanzierung

    Eine seriöse Baufinanzierung zeichnet sich dadurch aus, dass Kreditnehmer genau über die fälligen Zinsen sowie deren Anpassung oder Höhe informiert werden. Darüber hinaus ist die Tilgungshöhe klar definiert. Im Kreditvertrag sollte außerdem deutlich ausgewiesen werden, ob und in welcher Höhe Sondertilgungen möglich sind. In einem seriösen Vertrag sind außerdem die Kreditbearbeitungsgebühren genau definiert.

    Entwicklung der Hypothekenzinsen

    Die Bauzinsen lagen in den Jahren 2014 und 2015 auf dem niedrigsten Niveau seit vier Jahrzehnten. Grund dafür ist die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank, die den Leitzins sukzessive senkte. Auf diese Weise können sich Banken günstig Geld leihen. Somit können Banken Immobilienkäufer Immobiliendarlehen zu besonders günstigen Konditionen anbieten.

    Im Jahr 2016 hat die EZB zwar den Leitzins auf null Prozent gesetzt, allerdings ist mit einem moderaten Zinsanstieg zu rechnen, der sich wiederum bei der Baufinanzierung bemerkbar macht. Dieser Anstieg wäre eine Konsequenz der Zinswende in den USA, wo die FED den Leitzins bereits Ende 2015 erhöht hatte.

    Höhe der Hypothekenzinsen hängt vom Anleihenmarkt ab

    Grundsätzlich sind Hypothekenzinsen nicht direkt vom Europäischen Leitzins abhängig, sondern vielmehr von der Entwicklung von Pfandbriefen und der Rendite von deutschen Staatsanleihen. Allerdings hat der Leitzins wiederum Auswirkungen auf die Ausgabekonditionen von Pfandbriefen und Staatsanleihen.

    2017 könnte es einen Wendepunkt bei günstigen Bauzinsen geben

    Im schlimmsten Fall könnte im Jahr 2017 die Zeit der sehr günstigen Baufinanzierungen zu Ende gehen. Zumindest sollten Kreditnehmer davon ausgehen, dass die Hypothekenzinsen 2016 nicht mehr deutlich sinken werden. Verbrauchern ist zu empfehlen, wenn möglich die noch aktuell attraktiven Bauzinsen zu nutzen und diesen niedrigen Zinssatz möglichst lange im Kreditvertrag festschreiben zu lassen.

    Aktuelle News

    Bauherren-Studie 2017: Bauvorhaben werden teurer als geplant

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    Weitere Arten der Baufinanzierung

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    Hypothekendarlehen: Schneller, unverbindlicher Zinsen-Vergleich

    Hier bekommen Sie schnell und einfach eine Auskunft über Ihre Zinsen.

    Zinsentwicklung

    Das Hypothekendarlehen ist die häufigste Form der Immobilienfinanzierung. Der Name dieser Kreditform weist bereits darauf hin, dass dieses Darlehen durch ein Grundpfandrecht gesichert ist – zum Beispiel durch die Hypothek. Damit kann der Kreditgeber (in der Regel eine Bank oder Bausparkasse) die belastete Immobilie der Zwangsverwaltung oder Zwangsversteigerung zuführen, wenn der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Entsprechende Vereinbarungen sind im Darlehensvertrag festgeschrieben. Darüber hinaus sichert sich die Bank das Recht der Verwertung durch Eintragung der Hypothek in das Grundbuch. Mit einem Hypothekendarlehen-Vergleich auf Verivox.de können Sie das Angebot mit den günstigsten Zinsen und Konditionen schnell finden.

    Annuitätendarlehen: Die beliebteste Form von Hypothekendarlehen

    Banken bieten in der Regel zur Immobilienfinanzierung sogenannte Annuitätendarlehen an. Dabei zahlt der Kreditnehmer jährlich (lat. „annus“ – „das Jahr“) stets die gleichhohen Raten, die aus Zinsen- und Tilgungsanteil bestehen. Die jährliche Leistung kann auch in monatlichen oder vierteljährlichen Raten gebracht werden.

    Jede weitere Rate senkt die Restschuld und somit die Höhe der Zinsen. Gleichzeitig steigt der Anteil der Tilgung an den Raten, so dass sie konstant bleiben. Dies führt dazu, dass der Kreditnehmer bei einer beginnenden Tilgung von 1 Prozent das Darlehen nicht erst nach 100 Jahren zurückgezahlt hat. Mit einem höheren Tilgungssatz zu Beginn ist die Laufzeit entsprechend kürzer. Mit einer Sondertilgung kann die Laufzeit weiter verkürzt und die Gesamtkreditkosten weiter gesenkt werden.

    Volltilgerdarlehen bilden eine Unterart davon. Hier ist die Zinsbindung mit der Laufzeit identisch. Das komplette Volltilgerdarlehen wird noch während der Zinsbindungsfrist abbezahlt, so dass keine Anschlussfinanzierung nötig ist.

    Hypothekenzinsen einschätzen

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    Tilgungsdarlehen

    Im Gegensatz zu einem Annuitätendarlehen bleibt bei Tilgungsdarlehen die Höhe der Tilgung konstant. Als die Restschuld sinkt und weniger Zinsen anfallen, sinkt auch die Höhe der Rate.

    Endfällige Darlehen

    Anders verhält es sich bei einem endfälligen Hypothekendarlehen. Während der gesamten Laufzeit zahlt der Darlehensnehmer ausschließlich die Hypothekenzinsen. Die Tilgung erfolgt am Ende der vereinbarten Laufzeit in einer Summe. Ein endfälliges Darlehen wird häufig im Zusammenhang mit einer Lebensversicherung vereinbart. Im Rahmen der Versicherung wird der Tilgungsbetrag angespart.

    Mit einem Vergleich viel Geld sparen

    Immobilienkäufer und Bauherren, die ein Hypothekendarlehen zur Finanzierung ihrer Immobilie aufnehmen möchten, sollten zunächst die Konditionen verschiedener Banken vergleichen. Aufgrund der hohen Kreditsummen und langen Laufzeiten von Hypothekendarlehen wirken sich auch minimale Zinsunterschiede spürbar auf die monatliche Belastung aus. Die besten Anbieter finden Sie im Rechner auf Verivox.de.

    Geben Sie Ihre Daten in den Rechner ein. Legen Sie eine anfängliche Tilgung von 0 Prozent fest, wird ein endfälliges Darlehen berechnet. Bei einem höheren Prozentsatz findet ein Vergleich von Annuitätendarlehen statt. Anschließend werden Ihre individuellen Zinsen und Konditionen bei über 300 Banken ermittelt und verglichen. Sie erhalten ein unverbindliches Angebot, das für Sie persönlich am günstigsten ausfällt.

    Baufinanzierungsrechner

    Weitere Tipps dazu, wie Sie den Baufinanzierungsrechner auf Verivox.de nutzen.

    Zinsbindung oder variabler Zinssatz

    Kreditnehmer haben die Möglichkeit, ihr Hypothekendarlehen mit einem festen oder variablen Zinssatz aufzunehmen. Ein variabler Zinssatz ist vergleichsweise riskant, da er sich den Senkungen und Anhebungen des Leitzinssatzes der Europäischen Zentralbank anpasst und seine Entwicklung daher nicht vorhersehbar ist. Empfehlenswert sind variable Zinssätze daher nur in extremen Hochzinsphasen, wenn kurzfristige Zinssenkungen zu erwarten sind, oder wenn das Hypothekendarlehen nur für einen kleinen Zeitraum aufgenommen wird. Üblich ist die Vereinbarung einer Zinsbindung über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Meistens dauern die Festzinsphasen fünf bis 15 Jahre, seltener auch bis zu 30 Jahre. Je niedriger der Marktzins ist, umso länger sollte der Zeitraum der Zinsbindung sein.

    Anschlussfinanzierung

    Nach Ende der Zinsbindung kann die Restschuld mit einem neuen Kredit bei anderen Anbietern finanziert werden.

    Hypothekendarlehen von Bausparkassen

    Eine spezielle Form der Immobilienfinanzierung stellen Hypothekendarlehen von Bausparkassen dar. Zur Bewilligung des Darlehens ist der Abschluss eines Bausparvertrags erforderlich. In der Regel schließen Bauherren einen solchen Vertrag lange vor dem geplanten Bau oder Kauf der Immobilie ab und sparen dann einen hohen Betrag für den Beginn der Finanzierung an. Bei Zuteilungsreife zahlt die Bausparkasse neben dem angesparten Eigenkapital auch das vereinbarte Bauspardarlehen aus. In seltenen Fällen vergeben Bausparkassen das Darlehen bereits zu Beginn des Vertrags. Die Rückzahlung des Bauspardarlehens erfolgt wie bei einem Hypothekendarlehen in regelmäßigen Zins- und Tilgungsraten. Bauspardarlehen sind meistens mit günstigen Zinssätzen verbunden.

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    Hypothekendarlehen und Eigenkapital

    Zur Bestimmung der möglichen Darlehenssumme legt der Kreditgeber den Wert der Immobilie zugrunde. Das Verhältnis von Eigenkapital und Darlehenshöhe ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Baufinanzierung. Viele Banken vergeben Hypothekendarlehen nur, wenn Kreditnehmer einen ausreichenden Eigenanteil (20 oder 30 Prozent der Gesamtkreditsumme) übernehmen. Außerdem bieten sie oft günstigere Zinsen für Darlehen an, die Bauherren zu einem großen Teil selbst finanzieren.

    Einige Kreditinstitute erkennen auch die sogenannte „Muskelhypothek“ als Eigenkapital an. Dabei handelt es sich um Eigenleistungen des Kreditnehmers bei den Bau- oder Umbauarbeiten, welche die Bank als Kapital betrachtet. Die Bewertung erfolgt jedoch nicht in derselben Höhe, in der Kosten für vergleichbare Handwerkerleistungen anfallen würden.

    Источники: http://www.immobilienscout24.de/baufinanzierung/ratgeber/hypothekenzinsen.html, http://www.financescout24.de/baufinanzierung/hypothekenzinsen, http://www.verivox.de/hypothekendarlehen/

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