Kredit aufnehmen hauskauf

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    Kredit für den Hauskauf: Wie Sie eine sichere und günstige Hauskauf-Finanzierung aufstellen

    Wer seinen Traum vom Eigenheim erfüllen und einen Kredit für die Hauskauf-Finanzierung aufnehmen will, hat erst viele Fragen zu klären. Auf Verivox.de finden Sie eine Einleitung und können diverse Finanzierungsrechner nutzen, um die Eckdaten für Ihren Hauskauf zu untersuchen. Stehen die Daten zum Darlehen fest, können Sie eine Anfrage an die Baufinanzierungs-Experten von Verivox stellen, die Hunderte von Banken und Sparkassen untersuchen und das günstigste unverbindliche Angebot für Sie aussuchen.

    Baufinanzierung

    Ob Hauskauf, Bauvorhaben oder der Erwerb einer Wohnung: Wer sich eine Immobilie anschaffen will, kommt selten ohne einer Baufinanzierung aus. Bei dieser Art Finanzierung wird die Immobilie mit einer Grundschuld, seltener Hypothek, belegt und dient als Sicherheit für den Kreditgeber.

    Baufinanzierungsrechner

    Mit dem Baufinanzierungsrechner auf Verivox.de können Sie den voraussichtlichen Sollzins für Ihre Hausfinanzierung ermitteln und ein unverbindliches Angebot einholen.

    Eigenkapital

    Nur wenige Banken bieten jedoch eine Baufinanzierung an, die den gesamten Kaufpreis abdeckt. Käufer müssen einen gewissen Anteil aus Eigenkapital bezahlen können. Meistens wird 20 Prozent zuzüglich Erwerbsnebenkosten verlangt. Die Nebenkosten variieren stark, als grober Richtwert werden oft weitere 10 Prozent des Kaufpreises genommen.

    Wer nicht gerade 30 Prozent der Kaufsumme auf dem Tagesgeldkonto zur Verfügung hat, kann auch andere Quellen für Eigenkapital nutzen, etwa Bausparguthaben, Arbeitgeber- und Verwandtendarlehen oder Kapitallebens- und Rentenversicherungen, die an die Bank abgetreten werden können.

    Budgetrechner

    Wie viel Haus können Sie sich mit Ihrem Eigenkapital leisten?

    Zinsbindung

    Da es bei einer Baufinanzierung um sehr hohe Summen handelt, wird sie normalerweise über mehrere Jahrzehnte getilgt. Doch im Gegensatz zu einem Ratenkredit muss die Zinsbindung nicht von Anfang an für die gesamte Laufzeit festgelegt werden. Meist vereinbaren Bank und Kreditnehmer eine Zinsbindungsfrist von 5 bis 20 Jahren. Läuft sie aus, verhandeln sie erneut über den Zinssatz ausgehend von der aktuellen Marktlage. Je länger die Zinsbindung gewählt wird, umso höher fällt der Zinssatz aus, aber umso sicherer ist die Tilgung. Ausschlaggebend für die Wahl der Zinsbindung sollte das Zinsniveau sein: Je niedriger der Zinssatz ausfällt, umso länger sollte er festgeschrieben werden.

    Aber auch wenn die Bauzinsen relativ hoch angesiedelt sind, gilt es, die konjunkturellen Entwicklungen zu berücksichtigen: Liegt eine überdurchschnittlich hohe Inflation vor, besteht die Gefahr weiterer Zinserhöhungen und eine längere Sollzinsbindung kann sich lohnen.

    Auch wenn die Bauzinsen nicht direkt vom Leitzins der Zentralbank beeinflusst werden, sondern stärker von der Umlaufrendite der Pfandbriefe, hat der Leitzins durchaus Auswirkungen auf das Hypothekenzinsniveau. Bei einer sinkenden Inflationsrate kann ein Erwerber durchaus davon ausgehen, dass auch die Zinsen für die Baufinanzierung mittelfristig nachgeben. Im Fall einer steigenden Inflation ist umgekehrt auch mit einem Anstieg der Zinsen zu rechnen. Verlangt der Markt ein recht hohes Zinsniveau, gibt aber gleichzeitig ein sehr volatiles Bild ab, empfiehlt sich der Abschluss einer Baufinanzierung mit variablem Zins. Bei einem mittleren Zinsniveau mit Potenzial nach unten bietet ein Cap-Darlehen mit Zinsobergrenze eine Lösung, um sich gegen steigende Hypothekenzinsen abzusichern, gleichzeitig aber in den Genuss von Zinssenkungen zu kommen.

    Anschlussfinanzierung: Restschuld finanzieren

    Eine Baufinanzierung läuft häufig über 25 Jahre oder mehr. In den seltensten Fällen besteht über die gesamte Dauer eine Zinsbindung. Läuft die Zinsbindungsfrist zum ersten Mal aus, muss meist für die Restschuld eine Anschlussfinanzierung aufgenommen werden. Kreditnehmer haben die Wahl, sie bei der alten Bank abzuschließen oder den Anbieter zu wechseln.

    Um gute Angebote zu finden, sollten Kreditnehmer rechtzeitig vor Ende der Zinsbindungsfrist aktiv werden. Einige der finanzierenden Banken schicken das Angebot für die Anschlussfinanzierung so spät, dass keine Zeit mehr bleibt, sich am Markt umzuschauen.

    Viele scheuen auch, die Anschlussfinanzierung über ein anderes Institut durchzuführen, um Kosten für die Grundschuldlöschung und Neubestellung der Grundschuld zu vermeiden. Die Finanzinstitute begnügen sich in diesem Fall aber auch mit einer notariell beglaubigten Abtretung der Grundschuld zugunsten der neuen finanzierenden Bank. Damit entfällt, bis auf den Weg zum Notar, der gesamte Arbeitsaufwand. Die Kosten sind ebenfalls deutlich geringer.

    Ratenkreditrechner ohne Grundbucheintrag

    Liegt die Kreditsumme unter 30.000 Euro, kann sich ein Ratenkredit lohnen. Hier finden Sie einen Kreditrechner.

    Forward-Darlehen

    Die Hoffnung bei einer Anschlussfinanzierung ist natürlich, dass die monatliche Rate künftig aufgrund der bereits erfolgten Tilgung niedriger ausfällt. Wenn aber die Zinsen zwischenzeitlich steigen, kann auch die Rate steigen. Befindet sich der Kapitalmarkt in einem Aufwärtstrend, bietet sich dem Kreditnehmer die Option, die Anschlussfinanzierung durch ein Forward-Darlehen zu den aktuellen – voraussichtlich günstigeren – Konditionen zu sichern. Diese spezielle Art der Baufinanzierung kann meist mit einer Vorlaufzeit von bis zu 36 Monaten abgeschlossen werden. Diese Sicherheit lassen sich die Anbieter durch etwas höhere Bauzinsen bezahlen. Bei einem volatilen Markt sollte von Forward-Darlehen allerdings genommen werden, da auch bei fallenden Zinsen der Hauskredit zu den vereinbarten Konditionen abgenommen werden muss. Andernfalls drohen Kosten für die Nichtabnahme.

    Die Tilgung: Tilgungssatz anpassen und Sondertilgungen vornehmen

    Bei einer Erhöhung des Vermögens – etwa einer außerordentlichen Bonuszahlung – können Bauherren eine Sondertilgung leisten. Dadurch wird die Restschuld gesenkt und das Darlehen früher getilgt, was die Kosten der Immobilienfinanzierung senkt.

    Doch nicht alle Kreditgeber bieten die Möglichkeit der Sondertilgung – im schlimmsten Fall wird eine Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung gestellt. Die maximale Höhe fällt ebenfalls von Bank zu Bank unterschiedlich aus, doch mehr als zehn Prozent Sondertilgung auf die Restschuld findet sich jedoch kaum am Markt.

    Ähnlich verhält es sich bei einem Wechsel der Tilgungshöhe. Einige Banken erlauben es während der Zinsbindung nicht, den Tilgungssatz zu ändern. Andere erlauben es ohne Gebühren, die Dritten berechnen dafür Kosten. Wer ein stark schwankendes Einkommen hat, sollte sich daher auf Angebote fokussieren, die den Tilgungssatz ohne Restriktionen ändern lassen.

    Tilgungsrechner

    Hier können Sie die Tilgung und die Laufzeit für Ihren Hauskauf-Kredit berechnen und einen Tilgungsplan erstellen.

    Andere Möglichkeiten der Hauskauf-Finanzierung

    Andere Arten von Darlehen werden beim Hauskauf meist als Ergänzung zur Baufinanzierung benutzt. Dazu gehört zum einen die KfW-Finanzierung. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet zahlreiche Förderprogramme für den Hauskauf, den Hausbau und die Modernisierung. Einen detaillierten Überblick finden Sie unter: KfW-Darlehen und Förderprogramme.

    Eine weitere Möglichkeit der Immobilienfinanzierung stellen Bausparverträge dar. Ein Bausparvertrag kombiniert das Sparen mit einem Darlehen. Weitere Informationen finden Sie unter:

    Endfällige Darlehen

    Endfällige Darlehen werden meist gegen eine Lebensversicherung abgeschlossen, die an die Bank abgetreten wurde. Der Darlehensnehmer zahlt nur die Zinsen an die Bank, die Tilgung erfolgt am Ende der Versicherungslaufzeit durch die Lebensversicherung. Gerade bei Fremdvermietung war dieses Modell ursprünglich durch die gleichbleibend hohen Zinsen und damit Werbungskosten interessant. Wegen der Aufhebung des Steuerprivilegs bei Lebensversicherungen und den extrem niedrigen Garantiezins haben endfällige Darlehen jedoch stark an Popularität verloren und rechnen sich auch bei Fremdvermietung kaum noch. Dazu kommt, dass bei niedrigen Zinsen am Kapitalmarkt die Ablaufleistung unsicher wird.

    Alternativ zu Lebensversicherungen können endfällige Darlehen beispielsweise auch gegen Anleihen aufgenommen werden. In diesem Fall werden die Wertpapiere ebenfalls abgetreten, die Tilgung erfolgt mit Rückzahlung des Anleihebetrages durch den Emittenten. Diese Variante kann sinnvoll sein, wenn der Zinssatz der Anleihen deutlich über dem Hauskredit-Zinssatz liegt. Eine weitere Variante wäre beispielsweise eine endfällige Finanzierung, der ein Sparplan in einen offenen Immobilienfonds gegenübersteht. In diesem Fall darf der Kreditnehmer allerdings nicht vergessen, den Sparplan zwei Jahre vor Fälligkeit des Darlehens zu kündigen, da die Restriktionen bei offenen Immobilienfonds eine Mindesthaltedauer von zwei Jahren vorsehen. Die Ratenzahlung muss dann zwei Jahre vor Fälligkeit enden.

    Hauskauf oder Mieten?

    Die meisten Deutschen träumen von einer eigenen Immobilie, gerade auch als Altersvorsorge. Dennoch liegt die Quote der Eigenheim-Besitzer in Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt. Im Jahr 2012 war die Bundesrepublik mit 53 Prozent auf dem vorletzten Platz vor der Schweiz. Ob sich für Sie eher die Immobilienfinanzierung oder das Mieten lohnt, können Sie mit dem folgenden Rechner herausfinden.

    Kaufen oder Mieten?

    Geben Sie Ihre Miete und Angaben zum Hauskauf ein. Beachten Sie aber, dass der Rechner nicht alle Faktoren berücksichtigen kann und nur einen Anhaltspunkt liefert.

    Finanzierung ohne Eigenkapital

    Schnell ins eigene Zuhause

    Auch ohne Erspartes können Sie sich den Traum vom Eigenheim erfüllen.

    Die Finanzierung ohne Eigenkapital eignet sich jedoch nicht für jeden Bauherren.

    Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen.

    Vollfinanzierung – ein Rechenbeispiel

    Gute Gründe für Finanzierung ohne Eigenkapital

    Auch ohne Erspartes können Sie sich den Traum vom Eigenheim erfüllen. Der Hauskauf ohne eigenes Kapital eignet sich jedoch nicht für jeden Bauherren. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen. Viele junge Familien wünschen sich ein eigenes Haus, bevor sie Eigenkapital ansparen konnten. Und: Wer eine hohe Miete zahlt, möchte das Geld vielleicht lieber in Wohneigentum investieren. Selbst wenn Sie über Erspartes verfügen, bietet eine Finanzierung ohne Eigenkapital – die auch als Vollfinanzierung bezeichnet wird – Vorteile: So können Sie ihre finanzielle Reserve für Engpässe aufheben.

    Vollfinanzierung bei niedrigen Zinsen

    Ein Immobilienkauf ohne Eigenkapital lohnt sich in Phasen niedriger Bauzinsen. Wer nämlich abwartet, Eigenmittel anspart und sich erst danach um die Finanzierung kümmert, geht ein Risiko ein – schließlich könnten sich die Zinskonditionen verschlechtern.

    Abwarten kann teuer werden

    Dazu zwei Rechenbeispiele: Eine Eigentumswohnung kostet 100.000 Euro. Der Immobilienkäufer besitzt kein Eigenkapital, aber das Zinsniveau ist günstig:

    Ein anderer Käufer wartet ab und spart Eigenkapital an. Die Eigentumswohnung kostet nach wie vor 100.000 Euro, aber das Zinsniveau ist gestiegen.

    Was ist passiert? Die höheren Darlehenszinsen verschlingen das angesparte Eigenkapital. Bei gleicher Monatsrate bleibt trotz geringerer Kreditsumme nach zehn Jahren eine höhere Restschuld.

    Höhere Zinsen als Preis für Finanzierung ohne Eigenkapital

    Das höhere Ausfallrisiko lassen sich die Kreditinstitute mit Zinsaufschlägen bezahlen. Je weniger eigenes Kapital eingebracht wird, desto höher fallen diese aus. Wer mehr als 80 Prozent des Kaufpreises über Darlehen finanziert, muss mit 0,3 Prozentpunkten und mehr Aufschlag rechnen. Wird über 100 Prozent finanziert, liegt der Risikoaufschlag für den Nebenkostenanteil noch einmal höher. Der Grund: Dieser Teil der Finanzierung ist nicht durch den Immobilienwert gedeckt. Die Bank verlangt damit sozusagen eine Prämie für das Risiko. Im Fall eines Scheiterns der Finanzierung und einer anschließenden Zwangsversteigerung kann ein Teil der Kreditforderung abgeschrieben werden, da die Restschulden niedriger sind als der Versteigerungserlös der Immobilie.

    Ein Rechenbeispiel: Das Traumhaus kostet 250.000 Euro inklusive Nebenkosten und die Kreditsumme soll innerhalb von 30 Jahren komplett zurückgezahlt sein.

    In vielen Fällen liegt die Gesamtbelastung bei einem Hauskauf ohne Eigenkapital sogar noch höher, da zahlreiche Banken eine höhere Mindesttilgung verlangen. Einige Kreditinstitute fordern mindestens zwei, manche sogar drei Prozent. Bei einer Tilgungsleistung von drei Prozent steigt die Monatsrate für das Traumhaus aus dem Beispiel auf 1.742 Euro. Allerdings wären die Bauherren aufgrund der höheren Tilgung auch schon nach rund 20 Jahren schuldenfrei.

    Zinsentwicklung

    Voraussetzungen für Finanzierung ohne Eigenkapital

    Nicht alle Banken bieten die Finanzierung ohne Eigenkapital an, sodass bei der Auswahl der infrage kommenden Anbieter einige Institute mit besonders günstigen Standardkonditionen wegfallen. Wenn möglich, so die Empfehlung von Experten, sollte man zumindest die Nebenkosten als Eigenmittel aufbringen. Außerdem sollten Bauherren bei einer Vollfinanzierung einen hohen Tilgungssatz von mindestens drei Prozent vereinbaren. So lässt sich sicherstellen, dass die monatlichen Raten im Ruhestandsalter niedriger ausfallen. Wer in nächster Zeit mit einem günstigen Zinssatz in die Finanzierung einsteigt, sollte sich diesen unbedingt langfristig festschreiben lassen – sonst ist der finanzielle Vorteil des frühen Immobilienerwerbs nach ein paar Jahren schon dahin.

    Wenn noch ein Ratenkredit läuft

    Wer eine Finanzierung ohne Eigenkapital anstrebt, sollte möglichst schuldenfrei sein. Ein einzelner, noch laufender Ratenkredit – etwa für ein Auto – muss jedoch nicht zwangsläufig ein Hindernis für eine Finanzierung ohne eigenes Kapital sein. Jede Bank wird sich aber vor einer Baufinanzierung mit einer Anfrage bei der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) davon überzeugen, dass trotz des laufenden Ratenkredits die Bonität des Antragstellers insgesamt stimmt. Es lohnt sich also nicht, die eigene Finanzsituation „geschönt“ darzustellen. Als Faustregel gilt, dass die Gesamtbelastung durch Baufinanzierung und andere Kredite zusammen nicht mehr als 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens betragen sollte.

    Höhere Tilgung bildet nachträglich Eigenkapital

    Wenn zum Zeitpunkt der Erstfinanzierung kein Eigenkapital vorhanden ist, gilt als wichtigste Grundregel: Die fehlende Kapitaldecke sollte so schnell wie möglich nachträglich gebildet werden. Dies gelingt mit einem überdurchschnittlich hohen Tilgungsanteil. Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie auf diese Weise schon nach wenigen Jahren der Anteil an eigenen Mitteln innerhalb der Gesamtfinanzierung wächst.

    Das Beispiel zeigt: Wird eine hohe Anfangstilgung gewählt, nähert sich im Lauf der Zeit die Eigenkapitalquote bei einer 100-Prozent-Finanzierung derjenigen einer klassischen Finanzierung mit Eigenkapital an. Allerdings muss der Finanzierungsnehmer zusätzlich zur Extra-Tilgung auch höhere Zinsen in Kauf nehmen, sodass die monatliche Belastung in der Beispielrechnung fast doppelt so hoch ausfällt. Über die Tilgung wird nachträglich Eigenkapitel gebildet. Dass im Lauf der Zeit der Zinsanteil innerhalb der Monatsrate zurückgeht, beschleunigt den Schuldenabbau zusätzlich.

    Fazit: Wann lohnt sich die Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital?

    Eine Finanzierung ohne Eigenkapital ist nur dann zu empfehlen, wenn ein ausreichend hohes und sicheres Einkommen vorhanden ist. So können die wegen höherer Zinsen und Tilgungsanteilen anfallenden zusätzlichen Monatsraten gestemmt werden. Wer nur einen befristeten Job hat oder noch in der Probezeit ist, sollte eine Finanzierung ohne Eigenkapital nicht in Anspruch nehmen. Auch ein Risiko: Wenn bei Doppelverdienern durch Schwangerschaft, Unfall oder Krankheit ein Gehalt schrumpft oder ganz wegfällt.

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    Mit der Vollfinanzierung zum eigenen Traumhaus

    Hohe Mieten, günstige Bauzinsen und jährlich steigende Immobilienpreise lassen zurzeit viele Menschen darüber nachdenken, jetzt ein Haus zu erwerben. Was noch vor einigen Jahren am Geld gescheitert wäre, ist heute für viele möglich.

    Denn die einstige Faustregel der Finanzierungsbranche, dass ein Hauskäufer mindestens 20 Prozent des Kaufpreises durch Eigenkapital stemmen sollte, ist mittlerweile hinfällig geworden.

    Die sogenannte Vollfinanzierung, die in anderen Ländern wie den USA oder auch Großbritannien schon seit Jahren üblich ist, gewinnt auch in Deutschland zusehends an Bedeutung. Die Idee dahinter : Die Bank streckt den kompletten Kaufpreis des Hauses vor, damit der Käufer sein neues Heim auch ohne eigene finanzielle Mittel erhalten kann.

    Haus finanzieren: Bis zu 120 Prozent für Kaufpreis und Nebenkosten

    Gerade dann, wenn sich eine einmalige Kaufgelegenheit anbietet und der potenzielle Käufer noch nicht über entsprechende Rücklagen verfügt, erscheint der Hauskauf ohne Eigenkapital als attraktive Variante, wenn Sie sich ein Haus finanzieren möchten. Hierbei gewähren die Banken und Baufinanzierer bis zu 120 Prozent des Kaufpreises, damit der Kunde nicht nur sein neues Eigenheim, sondern auch anfallende Nebenkosten wie die Notargebühr, die Grunderwerbssteuer und die Maklerprovision finanzieren kann.

    Der klare Vorteil für den Käufer: Er kann das Wohneigentum sofort nutzen und muss nicht mit dem Kauf warten, bis er eigenes Kapital angespart hat. Zusätzlich kann er noch von dem derzeitigen Zinstief profitieren und riskiert nicht, dass sein mühsam angespartes Geld in ein paar Jahren für höhere Zinsen, gestiegene Immobilienpreise und noch teurere Baumaterialien ausgegeben werden muss.

    Experten sagen: Hausfinanzierung ohne Eigenkapital nicht für jeden sinnvoll

    So praktisch und komfortabel das Konzept auf den ersten Blick erscheint, so riskant ist es bei näherer Betrachtung. Zunächst einmal sei klargestellt, dass nicht jeder Kaufwillige die Komplettfinanzierung für das eigene Haus erhalten kann. Wer eine Immobilie ohne Erspartes kaufen möchte, muss Sicherheiten und eine solide Finanzsituation vorweisen. Das Geld fürs Eigenheim gibt es in aller Regel nur dann, wenn der Geldgeber sicher sein kann, dass der Kunde in den kommenden Jahren problemlos und regelmäßig sehr hohe Kreditraten zurückzahlen kann – üblich sind Tilgungsraten von mindestens zwei Prozent. Anders formuliert gibt es die Eigenheimfinanzierung ohne eigene finanzielle Mittel eigentlich nur für Gutverdiener, die einen sicheren Arbeitsplatz nachweisen können.

    Die Vollfinanzierung kann aber auch als eine sehr vorsichtige Form der Hausfinanzierung gesehen bzw. genutzt werden. Ein Haus ohne Eigenkapital zu finanzieren bedeutet nicht, dass der Kreditnehmer keines besitzt. Es wird nur nicht zur Finanzierung des Hauses eingesetzt. Dieses Geld könnte man als Rücklage betrachten für den Fall, dass etwas Unerwartetes eintritt, zum Beispiel bei Arbeitslosigkeit oder unvorhergesehenen Kosten.

    Welche Sicherheiten kann man zusätzlich zur Baufinanzierung einsetzen?

    Wer günstigere Konditionen beim Darlehenszinssatz erreichen möchte, sollte alle Vermögenswerte, auch solche über die man noch nicht verfügen kann, in die Baufinanzierung mit einplanen. Diese können der Bank als zusätzliche Sicherheit dienen.

    • Rückkaufswerte von Versicherungen
    • nicht zuteilungsreife Bausparverträge
    • weitere Sparbriefe
    • andere Immobilien
    • weitere Kapitalanlagen, wie Anleihen, Fonds oder Aktien

    Am besten finden Sie in einem persönlichen Gespräch mit einem Baufinanzierungsexperten heraus, welche Sicherheiten Sie zusätzlich bei Ihrer Finanzierung einsetzen können.

    Stiftung Warentest hat nachgerechnet: So verteuert geringes Eigenkapital die Hausfinanzierung

    Im aktuellen Baufinanzierung Test der Stiftung Warentest haben die Prüfer genau nachgerechnet, wie viel der Hauskauf ohne Eigenkapital eigentlich kostet. Die durchschnittlichen Zinsaufschläge ergeben sich aus den Konditionen von 71 Anbietern.

    Quelle: Stiftung Warentest – Finanztest 06/2014

    Besonders informativ ist die Übersicht, wie viel die letzten 20 000 Euro der Kreditsumme an Effektivzinsen verschlingen.

    Quelle: Stiftung Warentest – Finanztest 06/2014

    Auffällig hierbei: Besonders der Sprung auf 80 Prozent Beleihung verteuert die Baufinanzierung maßgeblich. Interessenten sollten deshalb genau nachrechnen, ob eine Vollfinanzierung für sie wirklich „der Weisheit letzter Schluss“ ist.

    Pro und Kontra

    Die Vorteile beim Hauskauf ohne Eigenkapital liegen auf der Hand. Zum einen ist Eigenkapital nicht zwingend notwendig, zum anderen kann man sofort loslegen. Das ist zum Beispiel dann wichtig, wenn das erträumte Grundstück bzw. Haus kurzfristig zu erschwinglichen Preisen zu erwerben ist oder der Zinssatz besonders niedrig.

    Dem gegenüber stehen die Nachteile. Offensichtlich ist zunächst, dass das Kreditvolumen dadurch anwächst. Daraus ergeben sich natürlich höhere Zinskosten. Zudem verlängert sich die Dauer der Tilgung und / oder die Raten steigen. Zu guter Letzt wird die Bank einen höheren Zinssatz fordern, um das gestiegene Risiko zu kompensieren. Dadurch steigen die Kosten dieser Form der Hausfinanzierung weiter.

    Pro und Contra in der Kurzfassung

    + Kein Eigenkapital notwendig

    – Kreditrate höher und / oder längere Tilgungsdauer

    Beratung enorm wichtig – Hohe Kosten für die vollständige Baufinanzierung

    Hinzu kommt ein zweiter, wesentlicher Aspekt: Ein komplett fremdfinanziertes Haus gibt es nur gegen einen entsprechenden Aufpreis beziehungsweise deutlich schlechtere Kreditkonditionen. Die Banken und Baufinanzierer lassen sich ihr Ausfallrisiko gut bezahlen, so dass Hauskäufer ohne genügend Eigenkapital kräftige Zinsaufschläge hinnehmen müssen. Die Zinsen bei der vollständigen Baufinanzierung sind in aller Regel deutlich höher als bei anderen Krediten. Wenn Sie an dem Kauf eines Hauses und an einer Hausfinanzierung ohne Eigenkapital interessiert sind und sich die Frage stellen „Wieviel Haus kann ich mir leisten?“, dann sollten Sie die höhere Zinsbelastung daher in jedem Fall bedenken.

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    Experten raten vielfach vom Hauskauf ohne Eigenkapital ab

    Von dem Hauskauf ohne Eigenkapital raten Experten in den meisten Fällen ab, denn ein solches Vorhaben – so attraktiv es zunächst auch erscheinen mag – birgt ein äußerst hohes Risiko. Nur wer absolut sicher ist, dass er die fälligen und oftmals sehr hohen Kreditraten einer vollständigen Baufinanzierung in den nächsten Jahren ohne Probleme aufbringen kann, sollte über diese Finanzierungsvariante nachdenken. Schon bei einem Jobwechsel oder einer kurzen Arbeitslosigkeit können Schuldner leicht in Zahlungsschwierigkeiten geraten, die im wohl schlimmsten Fall mit einer Zwangsversteigerung des Eigenheims enden könnten. Gerade jungen Familien ohne Rücklagen, die mit einem Hauskauf ohne Eigenkapital liebäugeln, wird aus diesem Grund immer wieder dazu geraten, mit dem Hauskauf zu warten bis sie sich eine solide finanzielle Grundlage geschaffen haben. Hier können Sie sich unverbindlich beraten lassen und einen Vergleich anfordern.

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    Die Nachfrage nach Vollfinanzierungen ist hoch – doch Verbraucherschützer warnen.

    Источники: http://www.verivox.de/kredit/hauskauf/, http://www.immobilienscout24.de/baufinanzierung/ratgeber/finanzplanung/finanzierung-ohne-eigenkapital.html, http://haus-finanzieren.org/hauskauf-ohne-eigenkapital/

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