Welche bank hat die besten konditionen

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    Banken-Vergleich 50 Banken im Online-Vergleich

    Für Guthaben zahlen Banken minimale Zinsen, für Überziehungen kassieren sie ein Vielfaches. Der Vergleich zeigt: Mit dem richtigen Konto sparen Verbraucher einige 100 Euro im Jahr – vor allem dann, wenn Ihr Konto gelegentlich mal ins Minus rutscht.

    Welches Bankkonto für wen am günstigsten ist, hängt von vielen Kriterien ab. Ein wichtiger Aspekt ist etwa die Höhe des monatlichen Geldeingangs. Ein wichtige Rolle spielt auch der durchschnittliche Kontostand und die Anzahl der Buchungen. Ebenfalls nicht zu vernachlässigen ist die Höhe der Dispozinsen und anderer Gebühren.

    Wo der Verbraucher sein Konto am besten eröffnen sollte und wann er lieber das Kreditinstitut wechseln sollte, zeigt der Girokonto-Vergleich von FOCUS Online. Der Rechner filtert aus 40 Girokonten das individuell günstigste heraus.

    Finden Sie das passende Girokonto

    Für Verbraucher zahlt sich der Banken-Vergleich und ein eventueller Kontowechsel fast immer aus. Ein paar hundert Euro im Jahr sind durchaus drin. Allein der Satz für Dispozinsen variiert so stark, dass ein Verbraucher, dessen Girokonto regelmäßig mit 2000 Euro ins Minus rutscht, bis zu zehn Prozent der Überziehungszinsen sparen kann. Das macht immerhin 200 Euro im Jahr aus.

    Banken-Vergleich: Wie fair ist Ihr Konto?

    Das Ranking zeigt in der Bewertungsspalte, wie zufrieden FOCUS-Online-User mit ihrer Bank sind. Auch Sie können Ihr Kreditinstitut bewerten: Per Klick auf eine Bank landen Sie im Bewertungstool. Neben den Bewertungen der FOCUS-Online-User können Sie einsehen, wie viele Siege eine Bank aktuell schon bei anderen unabhängigen Tests errungen hat.

    Zudem sehen Sie, ob die Führung des jeweiligen Girokontos zu hundert Prozent kostenlos ist. Besonders wichtig für Weltenbummler: Der Vergleich zeigt auch, wie gut die Bargeldversorgung bundes- und weltweit ist. Also an wie vielen Automaten Sie kostenlos Bargeld von ihrem Girokonto abheben können.

    Kostenloses Girokonto

    So bekommen Sie das günstigste Girokonto

    • Zuletzt aktualisiert: 21. August 2017
    • Von: Josefine Lietzau

    Das Wichtigste in Kürze

    • Beim Girokonto können diverse Kosten zusammenkommen: Kontoführungsgebühren, Jahresgebühren für die Kreditkarte, Abhebegebühren und Fremdwährungsgebühren.
    • Insbesondere Direktbanken bieten kostenlose Konten zu guten Konditionen an.
    • Aber sogar dort sollten Sie aufpassen: Viele Banken bewerben ihr Angebot als kostenlos, es entstehen aber Kosten um die Kontoführung herum.
    • Achten Sie bei der Suche nach dem richtigen Konto auch auf das Automaten-Netzwerk und die Finanzkraft der Bank.
    • Beim Online-Banking sollten Sie unbedingt auf die Sicherheit achten: Ein guter Virenschutz und eine sichere Internetverbindung sind das A und O.

    So gehen Sie vor

    • Mit unserem Girokontorechner können Sie das für sich passende Girokonto finden. Wir zeigen die Kontoführungsgebühren und rechnen anhand eines Beispielkunden aus, was das Konto tatsächlich kostet.
    • Falls die ausgewählte Bank Ihnen kein Girokonto eröffnen will, kontrollieren Sie Ihre Schufa-Bewertung. Auch ein Basiskonto kann ein Ausweg sein.
    • Wir empfehlen Ihnen die Girokonten der Comdirect und der Norisbank, falls kein Geld auf dem Konto eingeht. Sofern Sie regelmäßige Geldeingänge haben, empfehlen wir Ihnen ebenso das DKB-Cash Girokonto und das Kombi-Konto der Santander Consumer Bank.
    • Lassen Sie überschüssiges Geld nicht auf dem Girokonto ruhen, sondern legen Sie es auf einem Tagesgeldkonto mit höheren Zinsen an. Auf das Girokonto gehört nur gerade so viel, dass Sie nicht in den Dispo rutschen.

    Ohne Girokonto läuft in Deutschland so gut wie nichts. Der Arbeitgeber überweist das Gehalt auf das Girokonto, wichtige Zahlungen wie die Miete oder Versicherungsbeiträge gehen davon ab. Kein Wunder also, dass viele Verbraucher nach einem kostenlosen Girokonto suchen.

    Allerdings wird es zunehmend schwieriger, solche Konten zu finden. Denn die Banken reagieren auf die Niedrigzinsphase, indem sie Kontoführungsgebühren einführen oder erhöhen. Auch für andere Leistungen steigen die Preise, zum Beispiel für die Girocard (früher: EC-Karte), beleghafte Überweisungen oder gar für jede Kontobewegung.

    Doch es gibt weiterhin Banken, die kostenlose Girokonten anbieten. Die Kosten, die neben der Kontoführung anfallen, sind bei diesen Anbietern relativ gering. Wer ein passendes Girokonto sucht, findet es über den Finanztip-Girokontorechner:

    Finanztip weist im Rechner nicht nur die Kontoführungsgebühren aus. Anhand eines Beispielkunden berechnen wir die Gesamtkosten. Zudem zeigen wir Ihnen an, wo Sie kostenlos Geld abheben können oder aber, ob das Konto teurer wird, falls der Geldeingang zu niedrig ist.

    Wie viel kostet das Girokonto?

    Kosten für ein Girokonto entstehen vor allem an diesen Punkten:

    Jahresgebühr – Das ist die Grundgebühr, die Sie für das Girokonto bezahlen. Einige Banken verzichten komplett auf diese sogenannte Kontoführungsgebühr; andere senken sie, falls regelmäßig Geld auf dem Girokonto eingeht. Manche Banken sind dabei mit einem beliebigen Geldeingang zufrieden, andere fordern konkret einen Gehaltseingang.

    Kosten für eine Kreditkarte – Viele Banken bieten zusätzlich eine Kreditkarte an, durch die Kosten entstehen können.

    Kosten für eine Girocard (früher: EC-Karte) – Einige Banken verlangen Jahresgebühren für die Girocard. Das ist insbesondere bei Filialbanken der Fall.

    Gebühren für eine Zweit-/Partnerkarte – Banken können Gebühren erheben, falls Sie eine Zweitkarte für Ihren Lebenspartner oder ein anderes Familienmitglied beantragen. Das gilt für Girocards und für Kreditkarten.

    Kosten für Überweisungen – Wenn Sie Geld überweisen, können Kosten entstehen, vor allem, falls es sich um Überweisungen auf Papier handelt. Manche Banken verlangen auch weitere Gebühren für Überweisungen in einer fremden Währung.

    Kosten beim Bezahlen – Auch beim Bezahlen oder Abheben in fremder Währung können Kosten entstehen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie die Girocard oder die Kreditkarte nutzen.

    Sollzinsen – Diese fallen an, falls Sie Ihr Konto überziehen. Dispozinsen berechnet die Bank, wenn Sie Ihr Konto innerhalb des von der Bank gewährten Rahmens überziehen. Wenn Sie Ihr Konto darüber hinaus überziehen, werden Überziehungszinsen fällig, die bei einigen Banken deutlich höher sind. Die Dispozinsen unterscheiden sich von Bank zu Bank deutlich. So beträgt der Zins durchschnittlich 9,91 Prozent, kann aber auch bei rund 14 Prozent liegen („Finanztest“, Ausgabe 9/2016). Wir haben 15 Banken mit niedrigen Dispozinssätzen aufgelistet.

    Eigentlich sollten Verbraucher den Dispo möglichst selten nutzen. Doch manchmal lässt sich das nicht vermeiden. Wer öfter ins Minus rutscht, sollte bei der Kontowahl neben den weiteren Konditionen deshalb auch auf den Dispozins achten.

    Der von den Banken angegebene Dispozins ist der nominale Zinssatz und berücksichtigt nicht ein, dass die Kunden ihre Disposchulden nicht immer begleichen. Der effektive Zinssatz fällt dadurch höher aus.

    Die fünf Banken mit den niedrigsten Dispozinsen im Vergleich

    ¹ nimmt nur Privatkunden mit christlichen Werten

    Quellen: Zeitschrift „Finanztest“ (Ausgabe 8/2017), Internetseiten der Banken, Finanztip-Berechnung (Stand: 1. Juni 2017)

    Wenn Sie ein neues Bankkonto eröffnen wollen, sollten Sie nicht nur auf diese Kosten schauen, sondern auch die Preis- und Leistungsverzeichnisse der Banken lesen. Denn manche Banken verlangen ungewöhnliche Gebühren, zum Beispiel für den Versand der mTAN beim Online-Banking oder bei jeder Kontobewegung.

    Bei Direktbanken 100 Euro und mehr pro Jahr sparen

    Es gibt viele Banken, die kostenlose Girokonten mit einem relativ niedrigen Dispozinssatz anbieten. Die besten dieser Angebote stammen meist von Direktbanken, die die Kontoführung vollständig über das Internet abwickeln und keine Filialen unterhalten müssen. Alle Beratung erfolgt telefonisch.

    Bei vielen Angeboten erhalten Sie zusätzlich eine kostenlose Kreditkarte, die Sie jedoch nicht nutzen müssen. Sie haben damit allerdings den Vorteil, auch im Ausland kostengünstig bezahlen und Geld abheben zu können. Falls die Bank weder dem Automaten-Netzwerk Cashpool noch der Cash Group angeschlossen oder eine Sparkasse oder Volksbank ist, können Sie mit der Kreditkarte auch in Deutschland kostenlos abheben. Das spart nicht nur Gebühren, sondern macht Sie zudem flexibel beim Geldabheben.

    Das ist gut so, denn Sie zahlen in manchen Fällen recht hohe Gebühren, falls Sie bei einem fremden Automaten Geld mit der Girocard abheben.

    Beispiele für Kosten bei Fremdabhebungen

    Quelle: Websites der Anbieter (Stand 30. November 2017)

    Die Kosten bestimmt der Automatenbetreiber, sie werden vor dem Abheben angezeigt – manchmal jedoch recht spät im Prozess. Sie können den Vorgang abbrechen und einen anderen Automaten suchen. Es ist also komfortabler, mit der Kreditkarte überall Geld abzuheben, falls das kostenlos möglich ist. Diese Gebühren bestimmt die Bank in ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis.

    Die Girokonten der Filialbanken sind insgesamt meist teurer als die Angebote bei Direktbanken. Im August 2016 haben wir günstige Online-Konten mit Filialkonten verglichen. Unser Musterkunde gab für das Girokonto bei der Filialbank bis zu 200 Euro mehr aus als bei Direktbanken. Wenn Sie nicht auf die Bankfiliale und deren Service verzichten wollen, können Sie sparen, indem Sie das Kontomodell wechseln oder zumindest Online-Banking betreiben.

    Typische Kosten von Sparkassen und Volksbanken (pro Jahr)

    Quelle: Finanztip-Berechnung, auf glatte Euro gerundet, auf Grundlage von Preisaushängen, Preis- und Leistungsverzeichnissen sowie Websites der Anbieter (Stand: Juli/August 2016)

    Kostenlos ist nicht gleich kostenlos

    Viele Banken bewerben ihr Girokonto als kostenlos. Doch tatsächlich können, wie oben gezeigt, um die Kontoführungsgebühr herum jede Menge Kosten anfallen – zum Beispiel für die Kreditkarte, bei Auslandsüberweisungen oder bei Zahlungen in Fremdwährung (mehr dazu im nebenstehendem Video). Das ist nicht immer rechtens. So urteilte das Landesgericht Düsseldorf, dass eine Bank das Girokonto nicht als kostenlos bewerben darf, falls sie für die Girocard eine Gebühr verlangt (Az. 38 O 68/16). Das Urteil betrifft eine Sparda-Bank und ist noch nicht rechtskräftig. Manche Banken behandeln ihre Kunden unterschiedlich: Kunden mit genügend Geldeingang müssen nichts für die Kontoführung bezahlen; ist der regelmäßige Geldeingang aber zu niedrig, fallen Gebühren an.

    Die wichtigsten Kostenpunkte bei als kostenlos beworbenen Girokonten haben wir in folgender Grafik zusammengefasst:

    Durch diese unterschiedlichen Kosten ist es schwierig, Girokonten miteinander zu vergleichen. Mit dem Finanztip-Girokontorechner vereinfachen wir das: Wir vergleichen die Konten anhand ihrer beispielhaften Gesamtkosten, nicht nur an den Kontoführungsgebühren.

    Was ist beim Girokonto noch zu beachten?

    Beim Girokonto sollten Sie auch die folgenden fünf Punkte beachten.

    1. Ihre Girocard verwendet das Maestro- oder V-Pay-Bezahlsystem

    Maestro und V-Pay sind Bezahlsysteme der Anbieter Mastercard (Maestro) und Visa (V-Pay). Bankkarten verwenden meist eines dieser Systeme. Innerhalb Europas akzeptieren sowohl Bankautomaten als auch Händler beide Bezahlsysteme. Weltweit ist hingegen nur Maestro verbreitet. V-Pay-Karten werden zwar inzwischen auch außerhalb Europas angenommen, das hängt jedoch von Ihrer Bank sowie den Händlern und Geldautomaten ab.

    Bei einigen Anbietern erhalten Sie zusätzlich zur Girocard eine kostenlose Kreditkarte, mit der Sie dann weltweit bezahlen und Geld abheben können. Der Nachteil hebt sich bei diesen Girokonten also auf.

    Zusätzlich funktionieren die meisten Bankkarten in Deutschland über das nationale Bezahlsystem Girocard, umgangssprachlich immer noch als das Zahlen mit EC-Karte bekannt – die meisten Händler nehmen entsprechende Karten an. Außerdem können Sie so an den meisten Automaten Geld abheben; die Kosten dafür bestimmt der Geldautomaten-Betreiber.

    Aufgrund der europäischen Verordnung zu Interbanken-Entgelten können Sie zukünftig theoretisch an der Kasse entscheiden, ob Sie mit der Girocard-Funktion der Karte bezahlen wollen oder mit V-Pay beziehungsweise Maestro. Die Wahl ist allerdings nur für die Händler wichtig: Denn sie entrichten je nach System unterschiedliche Gebühren für das Bezahlen. Die Händler werden also in der Regel den für sie günstigsten Weg auswählen.

    2. Wo Sie Geld abheben können

    Die Sparkassen und Volksbanken besitzen ein großes Automatennetzwerk. Kunden können also vielerorts in den Filialen kostenlos mit der Girocard Geld abheben. Die Privatbanken lösen diese Frage über die Automatennetzwerke Cash Group und Cashpool.

    Bei Banken ohne Automatennetzwerk greifen Kunden am besten zur Kreditkarte. Mastercard und Visa machen keine Angaben dazu, an wie vielen Automaten ihre Karten akzeptiert werden. Bei den meisten Automaten dürfte es keine Probleme geben.

    Geldautomaten-Verbünde

    Quelle: Websites der Anbieter (Stand: November 2017)

    3. Parken Sie freie Mittel nicht auf Ihrem Girokonto, sondern auf einem Tagesgeldkonto

    Einige wenige Anbieter werben noch mit einer Verzinsung des Girokontos. Das sollte jedoch kein Aspekt bei der Kontosuche sein. Denn der Zins liegt deutlich unter der Verzinsung, die Sie bei Tagesgeld-Angeboten mit der gleichen Flexibilität erhalten. Wir empfehlen daher, nur so viel Geld auf dem Bankkonto zu lassen, wie Sie für den regelmäßigen Zahlungsverkehr benötigen, und Reserven auf einem Tagesgeldkonto anzulegen. Dabei sollten Sie auf ein gut verzinstes Tagesgeldkonto bei einer sicheren Bank setzen. Falls Ihr Konto-Anbieter kein gutes Tagesgeld im Programm hat, vergleichen Sie am besten über unseren Rechner die Zinsen der Tagesgeldkonten, die den Finanztip-Stabilitätskriterien entsprechen.

    4. Achten Sie auf die Finanzkraft der Bank

    Falls Sie nur kleinere Summen auf dem Girokonto parken, ist der Verlust bei einem Zahlungsausfall der Bank begrenzt. Trotzdem schadet ein Blick auf das Rating der Bank nicht. Es gibt Auskunft über die Finanzkraft des Geldhauses. Zudem sollte die Bank Mitglied in einem europäischen Einlagensicherungsfonds sein. Dadurch sind die Einlagen bis zu einem Betrag von 100.000 Euro gesetzlich garantiert.

    5. Lassen Sie sich nicht durch Zusatzleistungen ködern

    Viele Anbieter bieten Zusatzleistungen wie kleine Prämien für das Bezahlen mit Karte oder eine Gutschrift, falls Sie das Konto auch als Gehaltskonto nutzen. Gegen solche Prämien ist nichts einzuwenden. Wir bewerten die Angebote jedoch in erster Linie nach den regulären Kosten und empfehlen lediglich dann ein Angebot mit Zusatzleistungen, wenn auch die übrigen Konditionen stimmen.

    Wer seine Bankgeschäfte online erledigt, sollte unbedingt einige Punkte zur Sicherheit beachten. Das gilt nicht nur für das gewählte TAN-Verfahren, sondern auch für den Computer. Wie Sie sich bei Bankgeschäften im Internet vor Hackern schützen, lesen Sie in unserem Ratgeber Sicheres Online-Banking.

    Unser Tipp: Bleiben Sie rund um das Thema Girokonto immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Die Girokonto-Empfehlungen von Finanztip

    Falls Sie bereit sind, Ihr Konto zu wechseln, empfehlen wir Ihnen die Girokonten der Comdirect und der Norisbank. Denn mit diesen Konten erledigen Sie nicht nur Ihre Bankgeschäfte schnell und kostengünstig – sie sind vielmehr uneingeschränkt kostenlos bei der Kontoführung: Sie können weltweit kostenlos Geld abheben, und der Dispozins ist vergleichsweise niedrig.

    Geht Geld auf Ihrem Konto ein, gesellen sich die DKB und die Santander Consumer Bank zu den Empfehlungen. Weitere Girokonten finden Sie in unserem Rechner.

    Ein großer Nachteil der meisten Girokonten bei Direktbanken ist, dass Kunden Bargeld nur über Umwege einzahlen können. Sie müssen meist auf Fremdbanken ausweichen, um etwas zu Gunsten ihres Online-Kontos einzuzahlen. Dabei fallen je nach Bank unterschiedlich hohe Gebühren an.

    Einen Ausweg bietet in solchen Fällen das Girokonto der Comdirect. Bei diesem Konto der Commerzbank-Online-Tochter können die Kunden dreimal im Jahr Geld kostenlos an Einzahl-Automaten oder an den Schaltern von Commerzbank-Filialen einzahlen. Jede weitere Einzahlung kostet 1,90 Euro. Dort können sie auch größere Mengen Bargeld abholen, wenn sie das mindestens zwei Tage vorher angemeldet haben.

    Beim Bezahlen mit der Girocard oder der Kreditkarte außerhalb Deutschlands fallen Fremdwährungsgebühren an. Kunden können kostenlos Geld abheben, müssen dabei jedoch zwischen Girocard und Kreditkarte wechseln. Es gilt dabei folgende Regel: In Ländern mit Euro als Währung zücken die Kunden die Girocard, außerhalb der Eurozone die Kreditkarte.

    Comdirect-Kunden erhalten eine Visa-Kreditkarte und eine V-Pay-Girocard. Der größte Unterschied zwischen Comdirect und den weiteren Girokonto-Empfehlungen ist, dass sie in Deutschland nur an den gut 9.000 Automaten der Cash-Group und nicht an so gut wie allen rund 56.000 Automaten kostenlos abheben können. Der Dispokredit liegt bei 6,5 Prozent nominal pro Jahr.

    Comdirect Girokonto

    kostenlose Visa-Karte und Girocard

    • kostenloses Girokonto und Kreditkarte
    • bis zu 100 Euro Bonus nach Kontoeröffnung
    • Dispozins von 6,5 Prozent pro Jahr
    • kostenlos Bargeld abheben mit der Visa-Kreditkarte im Ausland
    • kostenlos Bargeld abheben mit der Girocard an circa 9.000 Automaten der Cash-Group in Deutschland
    • Fremdwährungsgebühr von 1,75 Prozent
    • Abhebegebühr bei der Kreditkarte in der EU

    Zum kostenlosen Girokonto der Norisbank erhalten Sie sowohl eine Maestro-Girocard als auch eine Kreditkarte von Mastercard. Wie bei der Comdirect müssen Sie zwischen Girocard in Deutschland (Cash Group) und Kreditkarte im Ausland wechseln, um überall kostenlos Geld abzuheben. Beim Bezahlen in einer anderen Währung als Euro fallen bei beiden Karten Gebühren an. Mit 10,85 Prozent ist der Dispozins relativ hoch.

    Besonderheit bei diesem Online-Konto: Sie können Ihre Kontoauszüge an den Terminals der Deutschen Bank kostenlos ausdrucken, falls nötig. Zudem können Sie bei den Geldautomaten der Deutschen Bank Geld einzahlen.

    Norisbank Top Girokonto

    kostenlose Mastercard-Karte und Girocard

    • keine Jahresgebühr
    • kostenlos Bargeld abheben im In- und Ausland
    • Dispozins von 10,85 Prozent
    • Fremdwährungsgebühr von 1,75 Prozent

    Beim kostenlosen Girokonto DKB-Cash der zur Bayerischen Landesbank gehörenden Deutschen Kreditbank (DKB) erhalten die Kunden eine V-Pay-Girocard zusammen mit einer Visa-Kreditkarte. Die DKB verlangt Dispozinsen in Höhe von nominal 6,9 Prozent im Jahr (effektiv 7,08 Prozent). Für das Überziehen über den Dispokredit hinaus bezahlen Kunden denselben Prozentsatz.

    Wir empfehlen, stets auf die Visa-Karte zurückzugreifen und die Girocard nur zu benutzen, sofern Kreditkarten nicht akzeptiert werden. Da die DKB keinem Automatenverbund angehört, ist das Abheben mit der Girocard nämlich an fast allen Automaten kostenpflichtig. Die Bank betreibt sehr wenige eigene Automaten in ihren Niederlassungen. Mit der Visa-Karte hingegen kostet Geldabheben am Automaten weltweit nichts extra – es sei denn, die Automatenbetreiber verlangen eine Gebühr. Ungewöhnlich an dem Konto: Kunden können nur Beträge von mehr als 50 Euro mit der Kreditkarte abheben. Es fällt keine Gebühr bei Zahlungen in einer fremden Währung an.

    Falls die Karten abhandenkommen, haften die Kunden nicht wie bei anderen Banken üblich mit bis zu 150 Euro vom Zeitpunkt des Verlustes bis zum Sperren der Karten (Kartenkasko). Das übernimmt die DKB. Außerdem unterstützt die Bank ihre Kunden kostenlos mit einer Notfallkarte und Notfallbargeld, sollte die Karte verloren gegangen sein. Das Geld wird vom Girokonto abgebucht.

    Verbraucher können das Bankkonto ein Jahr lang testen. Danach teilt die Bank die Kunden auf: Gehen im Durchschnitt 700 Euro im Monat auf das Girokonto ein, bleiben die Konditionen bestehen. Ist es weniger Geld, verschlechtern sich die Konditionen etwas. So verlangt die Bank dann vermutlich einen etwas höheren Dispozins, und beim Bezahlen und Abheben außerhalb der Eurozone fällt die Fremdwährungsgebühr an. Außerdem gibt es kein kostenloses Notfallpaket und kein Kartenkasko ohne Selbstbeteiligung.

    Die Bank will eigenen Angaben zufolge jedoch keine Kontoführungsgebühr für das Konto oder jährliche Kosten für die Kreditkarte erheben. Sofern Sie davon ausgehen, dass auf Ihr Konto immer weniger als 700 Euro eingehen werden, sollten Sie gut abwägen, ob die Bank dann noch die passende ist.

    kostenlose Visa-Karte und Girocard

    • kostenloses Girokonto mit Kreditkarte
    • kostenlos Bargeld abheben mit der Visa-Kreditkarte im In- und Ausland
    • keine Gebühr für Zahlungen außerhalb der Eurozone
    • kostenlose Partnerkarten
    • Dispozins von 6,9 Prozent pro Jahr
    • Tagesgeldkonto mit Zinssatz von 0,2 Prozent effektiv pro Jahr
    • Konditionen gelten nur bei 700 € Geldeingang

    Bei der Santander Consumer Bank erhalten Sie ein kostenloses Girokonto samt V-Pay-Girocard und Kreditkarte von Visa. Für die Kreditkarte muss regelmäßig Geld auf dem Konto eingehen, eine Höhe hat die Bank dabei nicht festgelegt.

    Mit der Girocard können Sie an Cashpool-Automaten kostenlos Geld abheben. Empfehlenswerter für das Abheben ist die Kreditkarte, mit ihr erhalten Sie weltweit kostenlos Geld am Automaten. Im Ausland verlangen einige Automatenbetreiber Gebühren, die zahlt die Santander Consumer Bank Ihnen aber auf Antrag zurück. Auch das Bezahlen in einer fremden Währung ist kostenlos.

    Bei der Kreditkarte handelt es sich um eine Revolving-Karte. Das bedeutet: Sie können Ihre Schulden in Raten zurückzahlen (Teilzahlungs-Option). Dies ist aufgrund des hohen Zinssatzes jedoch sehr teuer. Unser Rat: Zahlen Sie auch bei einer Revolving-Karte besser immer den gesamten Betrag auf einmal ab. Bei der Santander Consumer Bank müssen Sie dabei selber den Betrag kontrollieren und überweisen; andere Banken buchen ihn automatisch ab.

    Die Bank staffelt den Dispozinssatz abhängig davon, wie weit Sie ins Minus rutschen. Sie verlangt dabei Zinsen zwischen 8,05 und 11,3 Prozent.

    Santander Consumer Bank Girokonto Kombi

    kostenlose Visa-Karte und Girocard

    • keine Jahresgebühr
    • kostenlos Bargeld abheben im In- und Ausland
    • keine Gebühr für Zahlungen außerhalb der Eurozone
    • teure Teilzahlungsoption fest eingestellt
    • Kunden müssen aktiv überweisen, um Kosten zu vermeiden
    • Sollzins von 13,98 Prozent effektiv pro Jahr bei Kreditkarte

    Andere Optionen beim Girokonto

    Wer bei unserem Girokontorechner nicht fündig wird, kann das passende Girokonto auch auf andere Weise finden:

    Regionale Anbieter beachten – Der Finanztip-Girokonto-Rechner zeigt bundesweit verfügbare Girokonten an. Es kann jedoch sein, dass in Ihrem Umkreis eine regionale Bank ähnlich günstige Konditionen anbietet.

    Basiskonto – Wer kein normales Girokonto bekommt, hat Anrecht auf ein Basiskonto. Diese Art von Konto muss mit den grundlegenden Funktionen eines Girokontos ausgestattet sein – Lastschriften einrichten, Geld überweisen, mit Karte zahlen sowie Geld einzahlen und abheben. Die Banken können den Kunden zudem einen Dispo gewähren.

    Neue Anbieter – Falls Sie sich für die Entwicklungen in der Finanzwelt interessieren und bereit sind, diese bei Ihren alltäglichen Geldgeschäften auszuprobieren, sind auch die neuen Unternehmen in der Finanzbranche (Fintechs) und deren Nachahmer eine Option für das Girokonto. N26 beispielsweise bietet ein reines Smartphone-Girokonto an, die Sparkassen imitieren dies mit Yomo. Doch diese Innovationen haben ihren Preis und ihre Risiken: So startete N26 komplett kostenlos, schränkte dies aber immer stärker ein. Der Anbieter Avuba versuchte mehrmals, in den Markt einzusteigen, meldete aber Ende November 2016 Insolvenz an.

    Der Girokontowechsel ist einfacher geworden

    Viele Bankkunden scheuen den Girokontowechsel bislang, obwohl er in jüngster Zeit einfacher geworden ist. Etliche Geldinstitute bieten freiwillig einen kostenlosen, digitalen Umzugsservice an. Oft arbeiten sie dabei mit sogenannten Fintech-Unternehmen zusammen, also neuen Finanzdienstleistern, die sich von Banken unterscheiden. Sie tragen Namen wie Fino Digital, Finreach oder Kontowechsel24. Die Kunden müssen zwar immer noch selber das neue Girokonto eröffnen, der Wechsel soll mit den Fintechs jedoch in wenigen Minuten erledigt sein. Dabei gehen die Unternehmen die Zahlungseingänge und -ausgänge durch und informieren Lastschriftenempfänger und andere Zahlungspartner.

    Seit dem 18. September 2016 müssen die Banken den Kunden beim Wechsel helfen (Zahlungskontengesetz). Sie übertragen die Transaktionsdaten der letzten 13 Monate. Die neue Bank richtet die Daueraufträge ein und informiert die Zahlungspartner bei Lastschriften und Überweisungen über die neuen Kontodetails. Halten die Banken sich nicht an Fristen oder machen sie bei der Übertragung der Daten Fehler, haften sie für verspätete Zahlungen.

    Falls noch Geld auf dem altem Konto liegt, darf die vorherige Bank nichts für die Überweisung auf das neue Konto verlangen. Das entschied das Thüringer Oberlandesgericht (Urteil vom 8. Januar 2015, Az. 1 U 541/14).

    Für einen möglichst problemlosen Wechsel empfehlen wir, das neue Konto einige Wochen parallel zum alten zu führen.

    Unser Tipp: Bleiben Sie rund um das Thema Girokonto immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Empfehlungen aus dem Ratgeber

    • Unsere Empfehlungen:
    • Comdirect (V-Pay-Bankkarte und Visa-Karte, keine Jahresgebühr)
    • Norisbank (Maestro-Bankkarte und Mastercard-Karte, keine Jahresgebühr)
    • DKB (V-Pay-Bankkarte und Visa-Karte, keine Jahresgebühr)
    • Santander Consumer Bank (V-Pay-Bankkarte und Visa-Karte, keine Jahresgebühr)

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    Artikel verfasst von

    Finanztip-Expertin für Bankprodukte

    Josefine Lietzau ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Bereits während ihres Studiums der Germanistik und Anglistik war sie für die Redaktionen der Grünen Liga, der Jüdischen Zeitung und der Superillu tätig. Nach ihrem Magister-Abschluss absolvierte Josefine Lietzau ein Volontariat bei den Online-Verbraucherportalen Banktip und Posttip, wo sie im Anschluss als Redakteurin arbeitete.

    Bestes Girokonto 2017: 10 beliebte Banken im Vergleich

    Durch die Niedrigzinspolitik der EZB haben viele Banken Gebühren für Girokonten eingeführt. Unser Vergleich kann Ihnen dabei helfen, das beste Girokonto bzw. die beste Bank für Ihre Bedürfnisse zu finden und hunderte Euro im Jahr durch den Wegfall unnötiger Gebühren zu sparen.

    Kontoführung, EC- und Kreditkarte kostenlos ohne Bedingungen

    An ca. 10.000 Automaten der Cash Group kostenlos Geld abheben

    Im Ausland kostenlos Bargeld mit Kreditkarte abheben

    Recht hoher Dispozins

    Als Direktbank keine Filialen

    Dispozins: 6,90% / 7,50%

    0,2% p.a. Zinsen auf das Visa-Card Guthaben

    Kontoführung, EC- und Kreditkarte kostenlos ohne Bedingungen

    Europaweit kostenlos Bargeld mit Kreditkarte abheben

    Bargeld einzahlen nur an wenigen Automaten möglich

    Als Direktbank kaum Filialen

    Kostenlos an 90% der Automaten in Deutschland Geld abheben

    Kontoführung, EC- und Kreditkarte kostenlos ohne Bedingungen

    Gebühren für Abheben von Fremdwährung

    Als Direktbank kaum Filialen

    Kontoführung, Maestro- und Kreditkarte kostenlos ohne Bedingungen

    Weltweit kostenlose Mastercard-Zahlungen (in allen Währungen)

    Kostenlos am Geldautomaten und bei 7.000 Einzelhändlern Geld abheben

    Gebühren für Abheben von Fremdwährung und nur 5 kostenlose Abhebungen/Monat

    Als Direktbank keine Filialen

    Kreditkarte: 25 € Rückerstattung von 25 € bei Warenumsatz von 2.000 € im Jahr und 15 € bei 1.000 € im Jahr

    Kostenlos in der EU Geld abheben mit Kreditkarte

    120 € Prämie (bei 2 Gehaltseingängen über mind. 500 €)

    50 € Prämie für Empfehlung

    Kontoführung, EC- und Kreditkarte nur bei Geldeingängen kostenlos

    Als Direktbank keine Filialen

    EC-Karte: 0 € Bei Nutzung als Gehaltskonto, sonst 5 € pro Jahr, im ersten Kalenderjahr immer kostenlos

    Kreditkarte: 0 € Bei Nutzung als Gehaltskonto, sonst 20 € pro Jahr

    Kostenlos an über 2.900 CashPool-Automaten Geld abheben

    Kredit- und EC-Karte nur kostenlos bei Nutzung als Gehaltskonto

    Als Direktbank keine Filialen

    Guthabenzins: 0,05% Guthabenzins ab 25.000 € nur 0,01%

    Geld abheben bei Obi, Shell-Tankstellen und vielen Postfilialen

    Persönliche Beratung in 6.000 Postbank-Filialen

    Kostenlos nur bei monatl. Geldeingang über 1000 €, sonst 5,90 €

    Kreditkarte nur im 1. Jahr kostenlos, danach 22 € pro Jahr

    An über 25.000 Automaten in Deutschland Geld abheben

    Oft monatliche Kontoführungsgebühren

    Oft Gebühren für Überweisungen, EC- und Kreditkarte

    Oft hoher Dispozins

    Gute Online-Banking-Anwendung mit digitalem Haushaltsbuch

    An ca. 10.000 Automaten der Cash Group kostenlos Geld abheben

    Kontoführung nur kostenlos bei Gehaltseingang von mind. 1200 €

    Optionale Kreditkarte kostet 39,90 € pro Jahr

    An über 19.600 Automaten in Deutschland Geld abheben

    Oft monatliche Kontoführungsgebühren

    Oft Gebühren für Überweisungen, EC- und Kreditkarte

    Oft hoher Dispozins

    Das Wichtigste zu Girokonten in Kürze

    • Achten Sie nicht nur auf Kontoführungsgebühren, sondern auch auf Gebühren für Kredit- und EC-Karte, den Dispozins oder das Abheben von Fremdwährung
    • Direktbanken bieten im Gegensatz zu Filialbanken wie der Postbank oder den Sparkassen noch kostenlose Girokonten mit vergleichsweise günstigen Konditionen an
    • Achten Sie auf das Kleingedruckte! Oft sind Prämien oder Konditionen an regelmäßige Geldeingänge gebunden.
    • Bevor Sie sich für eine Bank entscheiden, sollten Sie die Verfügbarkeit entsprechender Geldautomaten in Ihrer Nähe überprüfen

    1. DKB und norisbank bieten die besten Konditionen

    Als bestes Girokonto im Vergleich konnten sich die beiden Direktbanken Deutsche Kreditbank (DKB) und norisbank gegen die Konkurrenz durchsetzen. Auf dem dritten Platz landet die ING-DiBa, welche an der Anzahl der Kunden die größte deutsche Direktbank ist.

    Die DKB überzeugt durch den niedrigsten Dispozinssatz im Girokonto-Test und einen vergleichsweise hohen Habenzins auf Kreditkarten-Guthaben. Zudem bietet sie eine kostenlose Kreditkarte, mit der man weltweit kostenlos Geld abheben kann, und punktet es durch keinerlei versteckte Kosten, z. B. für Überweisungen, was bei einigen anderen Anbietern der Fall ist.

    Zwar handelt es sich bei der kostenlosen Visa-Karte der DKB nicht um eine „echte Kreditkarte“, sondern um eine Debitkarte, wir sind jedoch der Meinung, dass dies ein eher kleiner Minuspunkt ist. Der Unterschied zwischen einer Kreditkarte und einer Debitkarte besteht lediglich darin, wann das Geld vom Konto abgebucht wird: Bei einer Kreditkarte erfolgt die Abbuchung meist erst am Ende des Monats bzw. am Anfang des neuen Monats wohingegen Beträge der Debitkarte direkt vom Konto abgezogen werden. Man erhält somit also keinen kostenlosen Kredit.

    In unserem Langzeit-Test des DKB-Cash-Kontos kann es auch durch seinen guten Kundenservice sowie zuverlässiges und leicht zu bedienendes Online-Banking über den Internet-Browser und per App überzeugen.

    Die DKB überzeugte im Girokonto-Test durch ein sehr gutes Online-Banking-Terminal

    Auch das Girokonto der norisbank bietet sehr gute Konditionen. Im Gegensatz zu vielen anderen Banken, wie z. B. vielen Sparkassen und VR-Banken oder der Postbank, bietet die norisbank ein Girokonto, das noch wirklich kostenlos ist. Zwar könnten die Dispozinsen mit aktuell etwas geringer ausfallen, aber dafür zahlt man als Kunde weder Grundgebühren noch Gebühren für EC- oder Kreditkarte.

    Im Bereich Online-Banking gehören die Direktbanken DKB, norisbank, comdirect und ING-DiBa im Girokonto-Vergleich ebenfalls zu den besten Anbietern. Die Online-Banking-Terminals der drei Banken überzeugen durch ihre gute Bedienbarkeit und klare Struktur. Das Online-Banking der norisbank zeichnet sich zusätzlich durch einen sehr nützlichen Finanzplaner aus.

    Auch bei Tests anderer Magazine und Organisationen, wie z. B. n-tv oder FOCUS Money, schnitten die Girokonten der DKB, norisbank oder ING-DiBa sehr gut ab und landeten fast immer auf den ersten Plätzen.

    2. Die besten Girokonten im Vergleich

    *Bitte beachten Sie, dass der Guthaben-Zins der DKB nicht für das Girokonto selbst, sondern auf das Guthaben der kostenlosen VISA-Kreditkarte gilt. Der Guthaben-Zins für das Girokonto der norisbank gilt für das Tagesgeldkonto „Top-Zinskonto“, das sich kostenlos bei der Kontoeröffnung dazu buchen lässt.

    **Für Aktivkunden (mit monatlichem Zahlungseingang von 700 €) und generell im ersten Jahr der Kontoführung. Ab dem zweiten Jahr für Nicht-Aktivkunden 7,50%.

    3. Bestes Girokonto für Konto-Überzieher

    Wenn Sie zum Beispiel ihr Konto oft überziehen, sollten Sie auf den Dispozins achten. Dieser gibt an, wie viel Sie an die Bank zahlen müssen, wenn Sie ins Minus geraten, und sollte dementsprechend so niedrig wie möglich sein. Folgende Anbieter haben einen niedrigen Dispozins und eignen sich am besten von allen Girokonten im Vergleich für Konto-Überzieher:

    Bei vielen Banken, die kostenlose Bankkonten anbieten sollten man hier sehr genau hinschauen. Da auch Banken letztendlich daran interessiert sind Gewinn zu machen, ergibt ein kostenloses Konto nur dann Sinn, wenn man auf anderem Wege „an dem Kunden verdient“.

    Dispozinssätze von über 10% sind trotz der momentan sehr niedrigen EZB-Leitzinsen nicht selten und sorgen dafür, dass Kontobesitzer, die ab und zu mal im Minus sind am Ende kräftig zahlen müssen. Wer dagegen nur selten oder gar nicht im Minus ist, kann unter Umständen auch von diesen Konten profitieren.

    4. Bestes Girokonto für Sparer

    Haben Sie hingegen stets etwas mehr Geld auf dem Konto, ist es von Vorteil besonders auf den Guthabenszins zu achten. Einen hohen Guthabenzins bieten unter anderem diese Banken:

    Hinweis: Bei der DKB wird der Guthabenzins nicht auf das Girokonto selbst, sondern auf das Guthaben auf der Kreditkarte ausbezahlt.

    Auch hier schneidet die DKB als bestes Girokonto im Vergleich ab. Das Konto der norisbank schneidet als zweitbestes ab. Bei ersterem ist anzumerken, dass es einen recht hohen Dispozins hat, weswegen man vermeiden sollte, es zu oft zu überziehen.

    Zum Girokonto der DKB ist allerdings anzumerken, dass der Guthabenzins an sich nicht sonderlich hoch ist. Es eignet sich dennoch an besten für Sparer, da man auf Guthaben, das sich auf der VISA-Karte befindet, momentan einen Guthabenzins von satten 0,4%, womit unseres Wissens keine andere Bank mithalten kann. Zudem bekommt man für mit der Kreditkarte ausgegebenes Geld Punkte im DKB-Club, die man gegen Prämien, wie z. B. Kinokarten, Elektronik, Küchengeräte oder Gutscheine, eintauschen kann.

    5. An wie vielen Geldautomaten kann man Geld abheben?

    Im folgenden finden Sie die Anzahl der Geldautomaten für alle Sparkassen, Filialbanken oder Filialbanken-Zusammenschlüsse, wie Cash Pool und Cash Group:

    6. Was zeichnet ein gutes Girokonto aus?

    1. Ein gutes Konto sollte keine überhöhten Dispozinsen haben, was vor allem für diejenigen teuer werden kann, die häufig ihr Konto überziehen.

    2. Die Bank, die das Konto anbietet, sollte aus Deutschland kommen. Dank der gesetzlichen und freiwilligen Einlagesicherung sind Anleger bei Zahlungsunfähigkeit oder Insolvenz der Bank gut abgesichert.

    3. EC- und VISA-Karte sollten kostenlos sein und keine jährlichen Gebühren kosten.

    4. Es sollte keine versteckten Gebühren, z. B. für Kontoauszüge, Überweisungen, Abhebungen oder Bezahlen mit der EC-Karte, geben. Denn so wird ein eigentlich kostenloses Girokonto schnell zur Kostenfalle.

    5. Es sollte einen freundlichen, gut erreichbaren und kostenlosen Kundenservice bieten.

    7. Prämien bei Kontoeröffnung

    Manche Banken bieten für den Abschluss eines Girokontos mitunter hohe Prämien an, um Kunden den Wechsel schmackhaft zu machen, z. B. 50 €, 100 € oder bei Sonderaktionen auch mal 150 €. Nicht selten werben Banken auch mit Gutscheinen oder Sachgeschenken, wie etwa einem Smartphone oder einem Kochtopf-Set, wenn man sich für sie entscheidet.

    Bei der Wahl des passenden Kontos aus unserem Vergleich sollten Sie allerdings sich am besten nicht daran orientieren, ob sie eine Prämie bekommen oder nicht. Denn erstens ist das Geld oder der finanzielle Gegenwert einer Sachprämie unter Umständen schon nach einem halben Jahr wieder verloren, wenn das Konto ungünstige Konditionen, wie z. B. hohe Dispozinsen oder Gebühren für Überweisungen, bietet. Und zweitens sind diese Prämien oftmals an Bedingungen geknüpft. So kann es sein, dass Sie, um die angepriesene Prämie zu bekommen, einen bestimmten monatlichen Geldeingang vorweisen oder eine bestimmte Summe eingezahlt haben müssen.

    8. Auswahlkriterien für Girokonten

    Für einen Girokonto-Test oder -Vergleich könnte man zum Beispiel folgende Fragen stellen, um das beste Konto zu finden:

    • Bei wie vielen Geldautomaten kann man kostenlos Geld abheben?
    • Wie hoch sind die Kontoführungsgebühren?
    • Wie hoch sind die Dispozinsen?
    • Wie hoch sind die Habenzinsen?
    • Sind EC- und Kreditkarte kostenlos dabei?
    • Wie gut ist der Kundenservice?
    • Gibt es versteckte Gebühren (z. B. Gebühren für Überweisungen, Kontoauszüge oder ähnliches)?

    Um all diesen Fragen auf den Grund zu gehen, haben wir die bekanntesten und beliebtesten Anbieter ausgesucht und diese im Girokonto-Vergleich genau durchleuchtet. In unserer Tabelle haben wir alle Ergebnisse übersichtlich für Sie zusammengestellt.

    9. Die wichtigsten Faktoren bei einem Girokonto-Vergleich

    Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Konto sind werden Sie sich sicherlich fragen, auf welche Faktoren Sie achten müssen. Oft liegen die Unterschiede im Detail. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich von Anfang an richtig informieren, um im Nachhinein keine böse Überraschung zu erleben. Der folgende Text soll Ihnen einen kleinen Leitfaden bieten, damit Sie darüber informiert werden welche Faktoren in einem Kontovergleich wichtig werden können und worauf Sie dabei konkret achten sollten.

    9.1 Der Kostenfaktor

    Dieser Faktor liegt selbstverständlich auf der Hand. Manche Banken im Girokonto-Vergleich verlangen mitunter hohe Gebühren. Doch ist es z. B. sinnvoll regelmäßig Kontoführungsgebühren zu bezahlen? Gerade Online-Banken, aber auch einige Filialbanken, bieten mittlerweile kostenlose Girokonten an. Bei einem Wechsel können Sie also die Kontoführungsgebühren sparen. Doch auch ein Wechsel in die andere Richtung ist denkbar, wenn Sie bei Ihrer Bank zahlreiche Sonderleistungen bezahlen müssen, welche bei einer anderen Bank in der Kontoführungsgebühr bereits inbegriffen sind. Deswegen sollten Sie auch diesen Fall durchrechnen, damit Sie sich bei Ihrem neuen Konto am Ende sicher sein können, dass Sie wirklich weniger bezahlen als vorher.

    9.2 Der Servicefaktor

    Ein weiterer wichtiger Faktor, wenn man verschiedene Konten vergleichen möchte, ist selbstverständlich der Service. Während Sie bei Filialbanken lediglich unter der Woche und nur zu den Geschäftszeiten mit einem Berater sprechen, haben Sie bei einer Online-Bank oft die Möglichkeit, rund um die Uhr einen Berater zu erreichen. Selbstverständlich auch am Wochenende, an Feiertagen und in der Nacht.

    Gerade bei Reisen in die USA, nach Kanada oder nach Asien, also in Länder mit starker Zeitverschiebung, ist es oft wichtig, rund um die Uhr einen Ansprechpartner zu haben, da Sie sonst durch die Zeitverschiebung enorme Probleme bekommen können, wenn Sie mit einem Berater sprechen möchten.

    Außerdem kann es natürlich sein, dass Sie sich bei Ihrer Bank schlecht beraten fühlen, weil Ihnen zum Beispiel ein zu teurer Kredit oder eine Kreditkarte mit zu vielen für Sie überflüssigen Leistungen angeboten wurde. Gerade in diesem Fall sollten Sie sich nur unseren Girokonto-Vergleich zu Rate ziehen, sondern sich in Ihrem Freundeskreis umhören, denn über gute Beratung kann man oft nur aus erster Hand erfahren.

    9.3 Der Bonusfaktor

    Ein weiterer Grund, der Sie zur neuen Bank lockt, kann natürlich auch eine Wechselprämie sein. Diese bewegt sich bei vielen Girokonten im Vergleich oft im Bereich zwischen 50 € und 100 €. Natürlich sollten Sie nicht nur wegen einer Prämie die Bank wechseln, denn Sie erhalten das Geld erst nach der aktiven Nutzung des Kontos über einen längeren Zeitraum. Wenn Sie also mit der neuen Bank nicht zufrieden sind und Sie deswegen wieder wechseln, erhalten Sie leider auch keine Prämie. Deswegen sollten Sie nur zu einer Bank wechseln, die auch Ihren Vorstellungen von einem Konto entspricht.

    10. Wie kann ich ein Girokonto online eröffnen?

    Nicht nur die Bestellung von Waren, sondern auch die Bereitstellung und Beantragung von Finanzprodukten und -dienstleistungen findet zunehmend online statt. So auch bei Girokonten. Man kann nicht nur verschiedene Konten online vergleichen, sondern diese auch gleich online eröffnen.

    10.1 Bei welchen Banken kann man ein Girokonto online eröffnen?

    Die Eröffnung eines Kontos ist mittlerweile bei den meisten Banken in Deutschland möglich, ganz gleich, ob es sich um eine Direktbank, also eine Bank ohne eigene Filialen, wie z. B. die DKB, oder um eine klassische Filialbank, wie z. B. die Commerzbank oder Postbank handelt. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung über einige beliebte Banken, bei denen man ein Girokonto über das Internet beantragen oder eröffnen kann:

    10.2 Was muss man bei der Online-Beantragung beachten?

    Eine Online-Beantragung ist in der Regel einfach und dauert lediglich 5-15 Minuten. Neben Ihrem Namen, müssen Sie auf Kontoanträgen Ihre Adresse, Kontaktdaten wie E-Mail und Telefonnummer, Ihr Geburtsdatum und ggf. Ihren Wohnstatus, also ob Sie zu Miete oder in ihren eigenen vier Wänden wohnen sowie Ihre Tätigkeit und Ihr aktuelles Nettoeinkommen pro Monat angeben.

    Ist der Antrag vollständig ausgefüllt und abgeschickt, bekommt man in der Regel nach ein paar Tagen Vertragsunterlagen zugeschickt oder muss sich einen Antrag ausdrucken, den man dann mit Vorzeigen des eigenen Personalausweises zur Identitätsbestätigung bei einer Postfiliale abgeben muss.

    Manche Banken, wie z. B. die DKB, unser Sieger im Girokonten-Vergleich, bieten auch die Kontoeröffnung mittels des neuen Personalausweises an, mit welchem einem die Bestätigung der eigenen Identität mit dem PostIdent-Verfahren erspart bleibt.

    11. Was genau ist ein Girokonto eigentlich?

    Ein Girokonto (von italienisch giro [ˈdʒiːɾo] = Kreis, Umlauf oder griechisch gȳrós (γυρός) = rund) ist ein von Kreditinstituten angebotenes Kontokorrentkonto, das heißt, dass es sowohl eine Soll als auch einen Habenseite besitzt und Zahlungen sowohl zu Lasten als auch zu Gunsten des Kontos gebucht werden können. Das Girokonto wird auch Sichtkonto genannt. Die Mehrzahl von Girokonto lautet Girokonten, -konti oder auch -kontos, wobei Girokonten die geläufigste Pluralbildung darstellt.

    Mittlerweile gibt es eine Fülle an kostenlosen Bankkonten, die sich vor allem in den Zinssätzen unterscheiden. Und hier sollte der Verbraucher vor allem wenn er sein Konto ab und zu mal überzieht besonders gut hinschauen, da man durch die Wahl des passenden Kontos unter Umständen viel Geld sparen kann.

    Laut § 675h BGB kann ein Girokonto jederzeit und ohne Beachtung einer Kündigungsfrist gekündigt werden, sofern keine andere Kündigungsfrist ausdrücklich zwischen Kontoinhaber und Bank vereinbart wurde. Die Kündigungsfirst seitens des Kontoinhabers kann dabei nicht mehr als einen Monat betragen, während die der Bank mindestens zwei Monate betragen muss.

    12. Wie kann ich mein Girokonto wechseln?

    Um das Konto zu wechseln, müssen Sie zunächst ein neues Konto eröffnen und erst dann das alte Konto kündigen, wenn alle Daueraufträge oder Lastschriftermächtigen. Damit danach alles reibungslos verläuft, sollte man zudem eine Liste erstellen auf der man festhält, wo man die Bankdaten ändern muss (zum Beispiel beim Arbeitgeber) und welche Daueraufträge man neu erstellen muss (zum Beispiel für die Miete, Strom etc.).

    Worauf Sie bei der Kündigung Ihres Kontos achten müssen und welche Schritte dazu erforderlich sind, können Sie in unseren Ratgeber Artikel „Wie kündige ich mein Girokonto?“ nachlesen.

    13. Wer hat einen Anspruch auf ein Girokonto?

    Als Voll- oder Universalbank werden nach dem KWG, dem Kreditwesengesetz Banken und Sparkassen bezeichnet, die ihre Bankgeschäfte allen Kundengruppen anbieten. Die werden üblicherweise in Privat- sowie in Geschäftskunden aufgeteilt. Heutzutage braucht jeder geschäftsfähige Bürger ein eigenes Bankkonto. Der gesamte Geldverkehr mit monatlichen Einnahmen und Ausgaben wird bargeldlos abgewickelt.

    Seit Mitte des Jahres 2016 hat jeder Bürger einen Rechtsanspruch auf ein Girokonto, das Basiskonto. Die Kreditinstitute haben, vergleichbar mit den gesetzlichen Krankenkassen, einen Kontrahierungs-, den Annahmezwang. Sie können keinen Antrag auf Eröffnung eines Kontos ablehnen, jedoch eigenständig entscheiden, welche Bankdienstleistungen sie im Einzelnen anbieten. Ein Basiskonto kann, sofern man dies beantragt, auch zusätzlich als Pfändungschutzkonto, auch P-Konto genannt, geführt werden.

    So beschränkt sich der Anspruch auf ein Guthabenkonto, also auf ein Konto ohne Dispo-Kredit. Ob Leistungen wie Onlinebanking, wie Kontokarte nebst Partnerkarte oder eine Prepaid-Kreditkarte dazugehören und zu welchen Konditionen, ist hier wie dort ganz unterschiedlich.

    Источники: http://m.focus.de/finanzen/banken/girokonto/banken-vergleich-50-banken-im-online-vergleich_id_1753080.html, http://www.finanztip.de/girokonto/, http://www.girodirekt.com/

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