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    Sparzinsen, steigen die Zinsen 2018? Prognosen und Erläuterungen.

    von Uwe Winkler aktualisiert am: 12.12.2017

    Viele Anleger stellen sich für 2018 die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, Geld anzulegen? Steigen die Sparzinsen 2018?

    Die Sparzinsen bewegen sich aufgrund der niedrigen Leitzinsen auf einem Rekordtief, wie in unseren Grafiken und genauer im Artikel zur Zinsentwicklung zu erkennen. Dennoch gibt es Tendenzen, aus denen und aus weiteren Fakten sich eine Prognose für das Jahr 2018 ableiten lässt.

    Top-Werte bei den Sparzinsen / Tagesgeld / Festgeld – Zinsentwicklung

    In der Grafik sehen Sie die aktuellen Top-Anbieter mit den derzeit besten Tagesgeldzinsen. Durch Anklicken gelangen Sie zum Vergleich.

    Könnten die Sparzinsen 2018 steigen?

    Geldanlage -> Tagesgeld / Sparkonto: Betrachten wir den Chart. Ende 2015 gab es bei der Tagesgeld-Zinsentwicklung einen kleinen positiven Trend, der jedoch im März 2016 durch die Leitzinssenkung einen Dämpfer erhielt. Seitdem geht es mit den Sparzinsen für Tagesgeldanlagen abwärts. Bis Ende 2017 sinken die Zinsen auf Tagesgeldeinlagen weiter und sind damit wenig attraktiv.

    Geldanlage -> Festgeld Sparen: Bei den Festgeldzinsen bis zur Laufzeit von 10 Jahren, so auch beim Festgeld über 1 Jahr gab es im August 2016 nur leichte Aufwärtstendenzen, bevor es wieder abwärts ging, wie Sie dem Diagramm mit letztem Stichtag am 01.10.2017 entnehmen können. Den Abwärtstrend konnte auch die Expansion der Festgeldplattformen WeltSparen, Savedo und Zinspilot nicht bremsen. Über diese Marktplätze haben deutsche Sparer die Möglichkeit, bei vielen ausländischen Banken Festgeld mit teils guten Zinsen anzulegen. Damit verbunden sind höhere Ausfallrisiken, die zuletzt von der Stiftung Warentest / Finanztest aufgezeigt wurden.

    Fakten, die ein Ansteigen der Zinsen 2018 begünstigen können.

    • Am 15.06.2017 hat die amerikanische Fed, wie vom Markt erwartet, den US-Leitzins wieder erhöht. Der Zinskorridor liegt jetzt bei 1,00 bis 1,25 Prozent. Fed-Chefin Janet Yellen kündigte weitere Erhöhungen in diesem Jahr an. Die Fed geht davon aus, dass die Leitzinsen Ende 2017 bei 1,6 % und Ende 2019 bei 3,0 % stehen. Positive Signale aus den Staaten, die bisher keinen Effekt für Europa hatten und die EZB in ihrer 0 % Zinspolitik nicht beeinflusst haben. Doch die Zeiten billigen Geldes neigen sich auch in der Eurozone dem Ende zu.
    • Seit dem Tiefstand (41 Cent/Liter) im Januar 2016 sind die Rohölpreise gestiegen. Aktuell im Oktober 2017 werden ca. 55 Cent pro Liter aufgerufen.
    • Die wirtschaftliche Lage in den EU-Südstaaten hat sich stabilisiert. Die Arbeitslosenquote sank z.B. in Portugal von 17,3 % im Jahr 2013 auf 9,7% im April 2017. Ähnlich sieht die Situation in Spanien aus.
    • Immer mehr ausländische Anbieter umwerben die deutschen Sparer mit höheren Zinsen – das kann statistisch zu einem Anstieg der durchschnittlichen Sparzinsen führen.
    • Die Inflationsrate in der EU steigt 2017 und wohl auch 2018. Die von der EZB angepeilten 2,00 % sind wieder realistisch. In Deutschland gab es im Dezember 2016 einen enormen Anstieg der Inflationsrate auf 1,70 %, die sich im Februar 2017 mit 2,2 % bestätigte und im April mit 2,0 % immer noch deutlich über Vorjahresniveau lag. Im November 2017 dann wieder „nur“ 1,8 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.

    Gibt es weitere positive Signale und Indizien?

    Im Bereich Tagesgeld sehen Sie in unserer Zinsstatistik nur wenige unbedeutende Zinserhöhungen einzelner Banken. Das ist beim aktuellen Szenario nicht ungewöhnlich. Die Zinshöhe beim Tagesgeld spiegelt immer den aktuellen Markt wieder. In den Festgeldzinsen ist jedoch der längerfristige Marktrend bzw. die Erwartung zur Zinsentwicklung inbegriffen. Erstmals gab es im Oktober, gerade bei den langen Laufzeiten z.B. beim Festgeld mit 5 Jahre, signifikante Zinserhöhungen einzelner Banken. So hatten z.B. Credit Agricole und Vakif Bank ihre Zinsen angehoben. Alle Zinserhöhungen sehen Sie in unserer Festgeldstatistik.

    Was spricht gegen einen Anstieg der Zinsen?

    Fakten und Gedanken zum Risiko einer Zinserhöhung aus Sicht der EZB.

    • Italien ist derzeit ein Sorgenkind in Europa. Die Krisenbank Monte dei Paschi sitzt auf faulen Krediten und konnte nur durch den italienischen Staat in eine Bad Bank gerettet werden. Auch UniCredit und andere italienische Banken machen Mrd. Verluste. Der italienische EZB-Chef Draghi wird bestrebt sein, diesen Banken weiter „billiges“ Geld zu leihen.
    • Steigt die Inflation gesamteuropäisch, kommt die EZB auf Dauer (2018 / 2019) nicht an der Leitzinserhöhung vorbei. Sollte die derzeitige steigende Inflation jedoch nur von den Energiepreisen getrieben sein, führt das wieder zur Stagnation und die Zinserhöhung bleibt aus.
    • Die EZB hält einige südeuropäische Banken und Länder durch frisches Geld und Käufe von Staatsanleihen wie an einem Tropf am Leben. Eine Zinserhöhung kann durch die gestiegenen Kosten für Geldbeschaffung und Rückzahlung diese Banken, und im Fall der Staatsanleihen ganze Staaten, an den Rand der Pleite führen. Zudem fürchtet man die Auswirkungen auf den Aktienmarkt, der immer bei einem Zinsanstieg an Performance verliert. Die Blase an den Börsen könnte schlicht und einfach platzen.

    Was, wenn die sich derzeit solide entwickelnde Wirtschaft wieder stagniert? Mit der aktuellen Null-Zinspolitik nimmt sich die EZB sich selbst die Mittel, in diesem Fall zinspolitisch einzugreifen.

    Wann sehen Experten die Zinswende?

    • Bankhaus Lampe KGDa der Aufschwung aus unserer Sicht anhält, wird die Notenbank im September niedrigere Leitzinsen wohl auch nicht mehr in ihre Forward Guidance ausschließen. Eine Leitzinswende bereitet dies nicht vor, voraussichtlich aber eine weitere Reduktion der Wertpapierkäufe ab Januar. Ende 2018 dürfte die EZB ihr Kaufprogramm beenden. Quelle: Focus
    • Clemens Fuest, Chef des Ifo-Instituts in MünchenDie neusten Wirtschaftsdaten der Eurozone zeigen in die richtige Richtung, die Inflationsrate lag im September bei 1,8 Prozent, auch das Wachstum konnte zulegen. Viele Beobachter vermuten daher, dass die EZB im Juni ihre sogenannte Forward Guidance, also ihre geldpolitischen Leitlinien, ändern und im September bekannt geben wird, wie sie aus der expansiven Geldpolitik aussteigen will. Quelle: FAZ
    • Robert Halver, Baader BankNach der Sommerpause könnte die EZB das Anleiheaufkaufprogramm über Dezember 2017 hinaus zwar verlängern, aber das monatliche Kaufvolumen zunehmend reduzieren. Im Frühjahr 2018 könnte die EZB dann den negativen Einlagenzins für Banken schrittweise von minus 0,4 auf null anheben. Das wird man uns als klare Zinserhöhungspolitik verkaufen. Quelle: onvista
    • Spiegel zitiert EZB QuellenBis Ende 2017 kauft die Zentralbank noch jeden Monat Anleihen im Wert von 60 Milliarden Euro. Jetzt steht fest, dass die EZB die Käufe zu Beginn nächsten Jahres nicht abrupt stoppt. Stattdessen sollen sie schrittweise zurückgeführt werden. Erster Schritt ist das Absenken auf 30 Milliarden Euro ab 2018. Erst Ende 2018 will die EZB bei Bedarf die Leitzinsen wieder anheben. Quelle: wallstreet-online

    Im Zusammenhang mit einem möglichen Zinsanstieg bei den Tagesgeldzinsen und Festgeldzinsen erläutern wir einige prinzipielle Zusammenhänge.

    Inhalt des weiteren Artikels:

    Niedrige Inflation – ab Oktober 2016 positive Tendenz.

    Immer wieder rutschte die Teuerungsrate der Euro-Zone in den negativen Bereich, sämtliche Bemühungen der EZB schienen wirkungslos zu bleiben. Der Leitzins als Stellschraube für Konjunktur und Inflation funktionierte nicht mehr. Aktuell 2017 jedoch eine positive Tendenz, die Inflationsrate in der EU steigt signifikant. 2,00 % Inflationsrate als Ziel für die Euro-Zone sind realistisch und wurden im Februar und April 2017 erreicht.

    Inflationsraten EU 2016 /2017 auf Basis Verbraucherpreisindex (VPI)

    Quelle für Inflationszahlen: de.statista.com

    Die Berechnung der Inflationsrate beinhaltet einen qualitativen Faktor, der gerade bei Elektronikartikeln den technischen Fortschritt berücksichtigt. Die niedrige (rechnerische) Inflation 2015 war vor allem auf die gesunkenen Rohstoffpreise zurückzuführen. Benzin und auch Heizöl hatten sich auf Jahressicht deutlich verbilligt. Aktuell 2017 ist eine Gegenbewegung erkennbar, die Rohölpreise steigen wieder und könnten die Inflation pushen. Bei den Lebensmitteln sind die Preise in einigen Segmenten gestiegen. Wie und warum steht die niedrige Inflationsrate jedoch mit den Sparzinsen in einem Zusammenhang?

    Heizölpreise der letzten Jahre im Vergleich:

    EZB bekämpft Deflation – Theorie 1.

    Stagnieren die Preise oder sinken, mag das für den Verbraucher kurzfristig gut erscheinen. Die Unternehmen verdienen jedoch weniger und in der Folge sinken auch Löhne und Gehälter. Das führt zu sinkendem Konsum. Zudem zögern Private und Unternehmen bei Investitionen, hoffen auf weitere Verbilligungen. Eine Spirale aus sinkenden Preisen und zunehmender Kaufzurückhaltung setzt sich in Gang. Ökonomen nennen diese Entwicklung eine Deflation. Genau das ist das Horrorszenario der EZB und Grund für die Niedrigzinspolitik.

    Dass diese Theorie für einige Länder nicht abwegig ist, beweisen die negativen Inflationszahlen für Zypern oder auch Griechenland. Der schwächelnden Wirtschaft in Südeuropa sollen mit niedrigen Leitzinsen neue Impulse verliehen werden. Leider funktioniert das bisher nur begrenzt.

    EZB subventioniert Banken und Krisenstaaten – Theorie 2.

    Nur wenn die Banken das Geld günstig weiter verliehen, sind Effekte zu erwarten. Die Kreditaufnahmen durch die Wirtschaft sind jedoch weiterhin unzureichend. Momentan können sich Banken Geld zu 0,00% leihen. Die Gefahr, dass die EU mit dem billigen Geld nur die Liquidität der Banken erhöht und damit Pleitebanken saniert, steht offen im Raum.

    Ruft eine Bank das georderte Geld bei der EZB nicht ab, sondern parkt es weiterhin bei der Zentralbank, wird das mit einem Negativzins, dem Einlagenzinssatz von derzeit -0,40% bestraft. Das Geld soll in den Wirtschaftskreislauf fließen und muss die Konjunktur ankurbeln. Ursache dafür, dass EZB-Geld nicht in der Realwirtschaft ankommt, ist die Zinspolitik der Banken. Die Kreditzinsen sind nach wie vor zu hoch, zudem ist die Vergabepolitik wenig risikofreudig.

    Druckt die EZB das Geld?

    Die Milliarden Euro frisches EZB-Geld existieren nicht real. Die Notenpresse wird nicht angeworfen. Gegen Sicherheiten, wie Aktienoptionen und Staatsanleihen schreibt die Europäische Zentralbank den Banken das Geld auf dem Zentralbankkonto gut. Lesen Sie, wie die EZB-Geldvergabe an Banken funktioniert.

    Niedrige Leitzinsen – niedrige Sparzinsen.

    Diese Regel gilt und ist für den Anleger auch 2017 schmerzlich zu spüren. Auf der anderen Seite pendelt der DAX zwischen 12.000 und 13.000 Punkten. Vielen Anlegern ist dabei nicht wohl, sie scheuen das Aufspringen auf den fahrenden Zug. Zudem kennt sich nicht jeder an der Börse und mit ETF’s und Aktien aus, kann und will die Zeit für die Recherche von Unternehmenszahlen und Markttendenzen nicht investieren. Für eine erfolgreiche Spekulation an der Börse sind Sachkenntnis und Zeit jedoch unabdingbar.

    Warum Banken das Geld der Sparer doch benötigen.

    Bei der Geldbeschaffung über die EZB handelt es sich um kurzfristige Kredite mit einer Laufzeit von meist 3 Jahren. Bei einer Festgeldanlage eines privaten Sparers kann die Bank langfristig mit dem Kapital arbeiten. Auch Tagesgeldanlagen sind oft über viele Jahre konstant hoch bzw. werden systematisch aufgestockt.

    LIBOR-Skandal – Geldtransfer zwischen den Banken stockt.

    Ein weiterer Grund, warum das Geld der Sparer noch interessant ist, könnte im fehlenden Vertrauen der Banken untereinander begründet sein. Auf der Zinsbasis vom LIBOR geben sich die Banken untereinander Kredite. Anleihen zwischen Banken orientieren sich an den verschieden EURIBOR – Zinssätzen. Nach der Aufdeckung zahlreicher Manipulationen am LIBOR (nachweislich auch von der Deutschen Bank) ist dieser Geldbeschaffungsweg für eine Bank nicht mehr so transparent wie vor einigen Jahren und mit einigen Risiken behaftet.

    Synergieeffekte und Mischkalkulationen

    Ein Grund, warum beim Consorsbank Tagesgeld noch gute Sparzinsen zu erzielen sind, könnte die strategische Überlegung der Bank sein, einige der neuen Tagesgeldkunden mit dem kostenlosen Aktiendepot, welches automatisch mit eröffnet wird, zum Handel mit Fonds und Aktien and der Börse zu bewegen. Consors verdient an den Ordergebühren. Breit aufgestellte Konzerne wie Renault oder stark im Consumer Kreditgeschäft tätige Unternehmen nutzen die privaten Geldanlagen zur Kapitalbeschaffung, um das lukrative Kreditgeschäft zu finanzieren. In solchen Konstellationen finden Sie auch 2017 / 2018 noch attraktive Sparzinsen.

    Argumente für eine Geldanlage 2017 / 2018 trotz niedriger Sparzinsen.

    • Der psychologische Effekt des Sparens. Die Sparanlage entzieht das Geld dem täglichen Zugriff bzw. legt eine gewisse Hürde mit dem Ersparten zu konsumieren.
    • Ausgleich der Inflation. Auf dem Girokonto oder zu Hause bringt das Geld 0% Zinsen. Die Inflation eingerechnet würde ihr Vermögen systematisch entwertet.
    • Mündelsicheres Sparen für Kinder oder Sparen für Enkel.
    • ETF’s, Aktien, Gold, Rohstoffe, Wein, Immobilien, Oldtimer … die Kette alternativer Anlagemöglichkeiten lässt sich zahllos erweitern. Problem, diese Art der Geldanlage mag lukrativ sein. Die Deutschen sind jedoch ein Volk der Sparer und meiden spekulative Anlagen.

    Welche Möglichkeiten hat der konservative Sparer 2018?

    Die gemeinsame EU-Finanzpolitik mag in Bezug auf die Zinspolitik ein Fluch für das wirtschaftlich solide Deutschland sein. Gleichzeitig eröffnen sich Möglichkeiten der Geldanlage bei EU-Banken im Ausland z.B. über den Marktplatz WeltSparen. 2017 sind diese Geldanlagen oft höher verzinst und erwirtschaften mehr Rendite als Festgeld oder Tagesgeld bei deutschen Banken.

    Da die Sparzinsen 2018 wenn, dann nur leicht steigen, gilt es, bei guten Angeboten zuzuschlagen und sich möglichst die Zinsen über 12 Monate zu sichern. Wer zudem steuergünstig und mündelsicher für Kinder sparen möchte, für den ist das Consorsbank Tagesgeldkonto eine gute Wahl.

    Zins-Charts – Die Zinsentwicklung in der Baufinanzierung

    Zinsentwicklung, Expertenbefragung, Prognose: Alle Zins-Infos hier fьr Sie!

    Wie haben sich die Zinsen im historischen Vergleich entwickelt? Mit den Interhyp-Zins-Charts haben Sie den Ьberblick zur Entwicklung der Immobilienzinsen.

    Nutzen Sie das historisch gьnstige Zinsniveau! Aber informieren Sie sich hier vorab ьber die Bauzinsentwicklung und aktuelle Hypothekenzinsen. Wir zeigen aktuelle Konditionen und frьhere Entwicklungen im Ьberblick. Ьberzeugen Sie sich:

    Die Darstellung der Zinsentwicklung basiert auf den Zinssдtzen der Konditionsangebote, die von unseren Produktpartnern ьber die Interhyp AG im ausgewдhlten Zeitraum im Rahmen einer Vermittlung eines Darlehensvertrages angeboten wurden. Trotz ausgewдhlter Sorgfalt kann die Interhyp AG fьr die vorliegende Darstellung keinerlei Haftung ьbernehmen. Die aktuellen Zinssдtze fьr Ihre individuelle Baufinanzierung erfahren Sie bei Ihrem Finanzierungsberater.

    Wie werden sich die Zinsen fьr Immobilienkredite weiter entwickeln? Werden sie steigen, fallen oder eher gleichbleiben? Wird der Hypothekenzins fallen, sodass MaЯnahmen an der eigenen Immobilie gьnstig ьber einen Kredit finanziert werden kцnnen? Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer gibt Antworten – auf der Basis einer Expertenbefragung. Mit den Zins-Charts und dem Trendbarometer bekommen Sie einen guten Ьberblick zu aktuellen Hypothekenzinsen und zur Bauzinsentwicklung. Damit kцnnen Sie Ihre Finanzierung auf eine solide Basis stellen. Wenn Sie den durchschnittlichen Zinssatz fьr Hypotheken kennen, lassen sich die Hypothekenzinsen im Vergleich besser beurteilen.

    Aktuell: Die Europдische Zentralbank (EZB) hat auf ihrer geldpolitischen Sitzung am 10. Mдrz 2016 den Leitzins auf null Prozent gesenkt und bisher nicht wieder erhцht. Laut der aktuellen Expertenbefragung fьr den Interhyp-Zinsbericht vom 7. Dezember 2017 kцnnen sich Immobilienkдufer in den kommenden Wochen weiter ьber gьnstige Finanzierungsbedingungen freuen. In 2018 sind fьr viele Zinsexperten aber moderate Steigerungen wahrscheinlich, etwa durch weitere Leitzinserhцhungen in den USA oder eine mцgliche, nachhaltigere Konjunkturerholung in Europa. Die Konditionen fьr zehnjдhrige Darlehen zur Baufinanzierung sind noch relativ niedrig. Im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer erwarten viele Experten und Analysten mittel- bis langfristig steigende Konditionen (siehe unten).

    Aktuelle Zinsen im historischen Kontext: Zins-Charts

    Die Zinsen fьr Baufinanzierungen waren in den vergangenen vierzig Jahren nie auf einem so niedrigen Niveau wie 2015 und 2016. Auch im Dezember 2017 sind sie noch sehr gьnstig. Die Zinsen fьr zehnjдhrige Darlehen hatten im Oktober 2016 den niedrigsten Wert seit Grьndung der Bundesrepublik erreicht. Seitdem sind die Zinsen zwar wieder etwas gestiegen, sind jedoch trotz des leichten Anstiegs noch sehr attraktiv. Frьher und heute – unsere Zins-Charts zeigen Immobilienzinsen im Vergleich. Letztlich kann natьrlich niemand genau sagen, ob die Zinsen fьr Baudarlehen eine Entwicklung nehmen, die gьnstig oder doch eher ungьnstig ist. Wenn Sie den Bau oder Kauf einer Immobilie planen, sollten Sie aber nicht zu lange warten und gьnstige Zinsen fьr sich nutzen.

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    Interhyp Zinsbericht

    Interhyp gibt im monatlichen Interhyp-Zinsbericht eine Einschдtzung zu den Immobilienzinsen aktuell und eine Prognose zur kommenden Zinsentwicklung. Interhyp befragt zudem ein Expertenpanel zur Einschдtzung der Hypothekenzinsen: Wie werden sich die zehnjдhrigen Baugeldzinsen kurz- sowie mittel- und langfristig entwickeln? Mit diesen Informationen lassen sich die Zinsen fьr Baudarlehen im Vergleich deutlich leichter beurteilen. So kцnnen Sie sich fьr Ihr Baudarlehen Konditionen sichern, die fьr Sie besonders gьnstig sind – oder auf Basis unserer Prognose auf bessere Konditionen warten. Das Ergebnis der aktuellsten Befragung finden Sie immer auch hier auf unserer Seite. Erfahren Sie mehr zu den Zinsen fьr Immobilienkredite – und zu den Auswirkungen auf die Hausfinanzierung.

    Zinsbericht und Interhyp-Bauzins-Trendbarometer vom 7. Dezember 2017:

    Mirjam Mohr, Vorstand Privatkundengeschдft der Interhyp AG

    "Bei wohl keinem anderen Fest steht das Zuhause so im Mittelpunkt wie zu Weihnachten. Zuhause ist Geborgenheit. Zuhause ist Identitдt. Zuhause ist Sicherheit. Das gilt umso mehr, wenn es das eigene Zuhause ist.

    Damit man sich auch wirklich zu Hause fьhlt, mьssen ganz viele Faktoren stimmen. Das gilt nicht nur fьr die Lage, die GrцЯe oder die Anmutung des Objektes, sondern auch fьr die finanzielle Tragfдhigkeit. Wer eine Immobilie kauft, muss sich mit seiner Finanzierung ьber viele Jahre hinweg – meist zwei bis drei Jahrzehnte – wohlfьhlen.

    Die niedrigen Kreditzinsen bieten nun schon seit einigen Jahren die Chance fьr eine preiswerte Kreditaufnahme. Dieses Zinsumfeld dьrfte sich auch in den nдchsten Monaten nicht grundlegend дndern. Doch die Kreditzinsen allein machen noch keine gelungene Baufinanzierung. Mindestens genauso wichtig ist, dass der Kredit in puncto Tilgung, Sicherheit und Flexibilitдt zum Kreditnehmer passt. Dass das klappt, dafьr arbeiten wir bei Interhyp jeden Tag. Unsere Baufinanzierungsspezialisten helfen, aus ьber 400 Darlehensgebern die individuell am besten passende Lцsung zu finden.

    Gerne sind wir fьr Sie da – egal, ob Sie noch zur Miete wohnen und Ihr eigenes Zuhause realisieren wollen oder bereits dort wohnen und zum Beispiel eine Anschlussfinanzierung suchen.

    Ich wьnsche Ihnen und Ihren Familien eine schцne Weihnachtszeit und ein frohes Fest."

    Zins- und Marktumfeld

    Mit 2017 geht ein turbulentes Jahr zu Ende. Ob das Aufflammen der Nordkorea-Problematik, der Amtsantritt des US-Prдsidenten, die Angst vor einer Konjunkturabkьhlung in China, die Brexit-Verhandlungen, die Wahlen in Frankreich und in Deutschland nebst schwierigem Prozess der Regierungsbildung – all dies vermochte es nicht, die maЯgeblich durch billiges Geld florierenden Mдrkte nachhaltig zu erschьttern. Zum Jahresende lдsst sich konstatieren, dass sich die Mдrkte zumindest auf Argumentationsbasis diverser Kennzahlen relativ positiv entwickeln. Der Dax notiert bei rund 13.000 Zдhlern und damit gut 20 Prozent ьber Vorjahresniveau. Der Dow Jones hat mit ьber 24.000 Punkten einen neuen Hцchststand erreicht. Die Inflation im Euroraum lag im November bei 1,5 im Vergleich zum Vorjahresmonat und hat sich das ganze Jahr ьber gut behauptet.

    Die Arbeitsmдrkte in Europa haben sich in den vergangenen Monaten weiterhin positiv entwickelt. In Deutschland gab es im November mit lediglich 2,368 Millionen Menschen ohne Job eine so geringe Arbeitslosigkeit wie seit ьber 25 Jahren nicht mehr. Auch in der ьbrigen Eurozone konnten zuletzt mehr Menschen einen Job finden. In den USA herrscht mit einer Arbeitslosenquote von rund vier Prozent nahezu Vollbeschдftigung; die US-Wirtschaftsleistung wuchs zuletzt um drei Prozent – trotz der Stьrme. Viele Experten erwarten, dass die Fed Mitte Dezember die Zinsen zum dritten Mal in diesem Jahr anheben wird.

    Paradoxerweise haben die bisherigen geldpolitischen Straffungsversuche der Fed und die Ankьndigungen der Europдischen Zentralbank, die Geldpolitik zu straffen, nicht zu einem Anstieg der Zinsen gefьhrt. Die Bank fьr Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) bezeichnet dies in ihrem jьngsten Quartalsbericht als sogenanntes Straffungsparadox. Dazu komme es, wenn die Geldpolitik der Notenbanken vorhersehbar sei, was bei den Investoren zu einer hцheren Risikobereitschaft fьhre.

    Ein verlдsslicher Indikator fьr die Entwicklung des Bauzinsniveaus bleiben die Renditen fьr Pfandbriefe und Staatsanleihen. Diese schwankten zwar im Lauf des Jahres je nach tagesaktuellen Wirtschaftsnachrichten deutlich in einem Korridor von rund 0,15 Prozent im April und ьber 0,5 Prozent im Juli. Alles in allem wird beim Renditeverlauf jedoch vor allem deutlich, dass Investoren deutsche Staatsanleihen insgesamt als sicheren Hafen suchen, was die Renditen unten hдlt. Die auch fьr Baufinanzierungen wichtige Benchmark liegt Anfang Dezember bei rund 0,3 Prozent.

    Die Finanzierung einer Immobilie zдhlt fьr viele Menschen zu den grцЯten finanziellen Herausforderungen im Leben. Umso wichtiger ist es, sich dabei nicht von schwindelerregenden Kurs- und Wertsteigerungen in die Irre fьhren zu lassen. Besonders in den Metropolen haben die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren deutlich angezogen und sind mit Mietrenditen selten zu rechtfertigen. Wer abseits von spekulativen Wertzuwachsversprechen eine Immobilie gefunden hat, die seinen Vorstellungen entspricht, sollte auf eine solide Finanzierung achten. Dazu gehцrt neben einer mцglichst hohen Anfangstilgung von mindestens 3 Prozent ebenso eine Zinsbindung, die zu den Vermцgensverhдltnissen passt. Lassen Sie sich bei einem Gesprдch unbedingt beraten, wie sich verschiedene Zinsbindungsfristen und Tilgungshцhen auf die Restschuld einer Finanzierung auswirken.

    *Interhyp-Bauzins-Trendbarometer: Fьr diese Ausgabe haben uns Experten der Allianz, der Commerzbank, der ING-DiBa, der HypoVereinsbank, der MьnchenerHyp, der Postbank, der PSD Bank RheinNeckarSaar, der PSD Bank RheinRuhr, der Sparkasse Hannover und der Sparkasse zu Lьbeck ihre Einschдtzung zur kurz- sowie mittel- und langfristigen Zinsentwicklung gegeben. Das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer sagt aus, wieviel Prozent der Experten jeweils die Antwort "fallend", "steigend" oder "gleichbleibend" angegeben haben.

    Kurz und knapp: Das sagen die Experten

    Auch zum Jahresende bleiben die von uns befragten Experten bei ihrer Einschдtzung, dass kurzfristig seitwдrts tendierende Zinsen am wahrscheinlichsten sind. Erst langfristig mьssten sich Kreditnehmer auf hцhere Konditionen einstellen.

    Im Detail: Die Aussagen der Experten im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer

    Allianz: "Die Notenbanken haben in den letzten Wochen vor allem Signale gesendet, dass der Ausstieg aus der hohen Liquiditдt langsam geschehen solle."

    Commerzbank: "Die Europдische Zentralbank (EZB) wird ihre Anleihekдufe im kommenden Jahr reduzieren. Ein ruckartiger Schwenk in der Geldpolitik steht jedoch nicht an. Denn die EZB nimmt lediglich den FuЯ vom Gas ohne zu bremsen. Dies dьrfte auf absehbare Zeit weder das strukturelle Niedrigzinsumfeld aus der Bahn werfen, noch die Vermцgenspreise kollabieren lassen. Denn bei dauerhaft niedriger Inflation im Euroraum rechnen wir nicht mit einer Leitzinserhцhung der EZB vor 2019. Wir gehen davon aus, dass die Renditen zehnjдhriger Bundesanleihen auch in den kommenden Monaten unweit der aktuellen Niveaus handeln. Moderater Aufwдrtsdruck im ersten Quartal aufgrund des ьblicherweise erhцhten Angebots bei reduzierten EZB-Kдufen dьrfte nicht nachhaltig sein. Zum Jahresende 2018 dьrften die Renditen von Bundesanleihen aufgrund des strukturellen Nachfrageьberhangs nur sehr moderat steigen und weiterhin deutlich unter der Marke von einem Prozent liegen."

    HypoVereinsbank: "Zum Jahresende hin dьrfte der Rentenmarkt seitwдrts tendieren. Doch nach Neujahr steigt die Mцglichkeit eines nachhaltigen Anstiegs der Renditen. Die Grьnde hierfьr sind vielfдltig: robustes Wachstum, zunehmender Preisdruck (vor allem in den Vereinigten Staaten), hцhere Leitzinsen (USA) und eine allmдhliche Rьcknahme der auЯerordentlichen Liquiditдtsversorgung (USA und Europдische Wirtschafts- und Wдhrungsunion). Auslцser fьr den Renditeanstieg dьrften Umschichtungen professioneller Investoren sein."

    ING-DiBa: "Auch die bevorstehende Steuerreform in den Vereinigten Staaten hat die Marktzinsen kaum bewegt. In den kommenden Monaten kцnnte es mit einer weiterhin starken Konjunktur und steigenden Цlpreisen zu einem leichten Anstieg der Zinsen kommen. Jeder Anstieg wird allerdings gering sein, da vor allem in Europa die EZB weiterhin Liquiditдt in die Mдrkte pumpt."

    MьnchenerHyp: "Kurzfristig rechnen wir mit gleichbleibenden Zinsen, da mit dem nahenden Jahreswechsel und der weiterhin hohen Unterstьtzung durch die EZB-Kдufe keine groЯe Marktbewegung erwartet wird. Lдngerfristig dьrfte sich die Liquiditдtssituation an den Mдrkten verschlechtern, da die EZB ihre Nettokдufe im Jahr 2018 zurьckfьhren wird und die amerikanische Notenbank in 2018 mit dem Bilanzabbau beginnt."

    Postbank: "Nachdem der EZB-Rat auf seiner Oktober-Sitzung eine Verlдngerung seines Anleiheankaufprogramms um neun Monate bis September 2018 bei gleichzeitiger Halbierung des monatlichen Volumens auf 30 Milliarden Euro beschlossen hat, sind weitere relevante geldpolitische Beschlьsse vorerst nicht zu erwarten. Gleichwohl dьrfte der nunmehr erfolgte Beginn des Ausstiegs aus der ultraexpansiven Geldpolitik – auch wenn noch ein langer Weg zu beschreiten ist – die Kapitalmarktzinsen auf Jahressicht moderat steigen lassen. Dies dьrfte sich auch in der Entwicklung der Zinsen fьr lдngerfristige Hypothekendarlehen widerspiegeln."

    PSD Bank Rhein-Ruhr: "In 2018 rechnen wir mit einem moderaten Anstieg des Zinsniveaus. Es erhцhen sich die Anzeichen fьr eine Lockerung beziehungsweise Reduzierung der Eingriffe der EZB. Der Wettbewerb unter den Banken wird sich vermutlich nochmals verschдrfen, sodass Kunden weiterhin mit sehr gьnstigen Konditionen rechnen kцnnen."

    PSD Bank RheinNeckarSaar: "Die EZB wird den Leitzins nur sehr langsam erhцhen, da steigende Renditen die Gefahr bergen, zu einer Belastung fьr die Volkswirtschaften zu werden. Dennoch strebt die Notenbank aber auf Sicht der kommenden Jahre eine Normalisierung der Geldpolitik an. Das Zinsumfeld ist nach wie vor gьnstig und wird es auch 2018 bleiben. Wir rechnen aber damit, dass die gute konjunkturelle Entwicklung spдtestens gegen 2019 zu einer Zinswende fьhren wird."

    Sparkasse zu Lьbeck: "Mit der angekьndigten Verringerung des Ankaufvolumens von Staats- und Unternehmensanleihen durch die EZB im Jahr 2018 und durch die stabile wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum sollten sich mittelfristig die Zinsen fьr langfristige Baudarlehen leicht erhцhen."

    Auf der Grundlage des Bauzins-Trendbarometers erstellen wir eine Prognose zur Entwicklung der Zinsen fьr Baudarlehen. Damit kцnnen Sie sich einen ersten Eindruck ьber die Lage am Markt verschaffen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt fьr Sie gekommen ist. Selbstverstдndlich beraten Sie unsere Fachleute auch jederzeit gern zu den aktuellen Zinsen fьr Baudarlehen sowie zu den passenden Finanzierungsmцglichkeiten.

    Benцtigen Sie einen Bauzinsen-Vergleich? Rechnen Sie selbst. Mit dem Zins-Check von Interhyp.

    Bleiben Sie auch zukьnftig bei der Zinsentwicklung fьr die Baufinanzierung auf dem Laufenden: mit den kostenlosen Interhyp Newslettern. Darin finden Sie Marktinformationen, aktuelle Hypothekenzinsen und viele Infos ьber die Bauzinsentwicklung.

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    Hypothekenzinsen – Entwicklung: Was Sie noch wissen sollten.

    Steht der Bau oder der Kauf einer Immobilie an, ist der Hypothekenzins fьr Sie von besonderem Interesse, denn in der Regel wird das Darlehen mit einem Grundpfandrecht an der entsprechenden Immobilie abgesichert. Sie sollten wissen: Der Kreditgeber erhдlt durch das Grundpfandrecht eine Sicherheit. Da die Immobilie als Sicherheit dient, sollten Sie bei der Budgetberechnung fьr das Darlehen besonders genau rechnen. Sie sollten sich gut informieren, denn beim Vergleich der Angebote fьr eine Baufinanzierung kцnnen Sie mit einem gьnstigen Angebot oft von einem Zinsvorteil profitieren. Grundsдtzlich bewegt sich der Hypothekenzins beziehungsweise der Bauzins derzeit auf einem niedrigen Niveau. Nichtsdestotrotz sollten Sie bei den verschiedenen Angeboten die Zinsen fьr Baudarlehen genau vergleichen, denn bei diesen fallen die Nachkommastellen angesichts fьnf- oder sechsstelliger Finanzierungssummen entscheidend ins Gewicht. Bei einer groЯen Anschaffung wie einer Immobilie sind Ruhe und eine durchdachte Planung unbedingt erforderlich.

    Lassen Sie sich von den aktuellen niedrigen Hypothekenzinsen beziehungsweise Bauzinsen nicht voreilig zum Abschluss eines schlecht kalkulierten Darlehensvertrags verleiten, sondern planen Sie Ihre Baufinanzierung wohlьberlegt. Nutzen Sie den Zinsbericht von Interhyp, um stets auf dem Laufenden zu bleiben, und lassen Sie sich umfassend von unseren Experten zum Hypothekenzins und zu den mцglichen Darlehensvarianten beraten.

    Kundenbewertungen

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    Unsere Kunden erhalten eine E-Mail, in der sie Interhyp und unsere Beratung bewerten kцnnen. Die aktuelle Note, die Sie neben der Sterne-Skala sehen, setzt sich aus 37.380 Kundenbewertungen der vergangenen zwцlf Monate zusammen. Alle Befragten haben sich von Interhyp zu ihrer Baufinanzierung beraten lassen – online, telefonisch oder vor Ort.

    Wo Sie zumindest ein bisschen Zinsen bekommen

    Wer bei der Geldanlage kein Risiko eingehen will, sollte sich auf Tages- und Festgeld beschränken. Die Hausbanken bieten oft nur mickrige Zinsen – bei einigen Onlineangeboten lohnt sich die Verzinsung mehr.

    Während Volksbanken, Sparkassen und deutsche Großbanken auf Tages- und Festgeld nur noch sehr geringe Zinsen gewähren, gibt es im Internet Angebote, die sich lohnen. Die Zeitschrift „Finanztest“ hat für ihre aktuelle Ausgabe getestet, bei welchen ausländischen Onlineanbietern sich die Geldanlage lohnt – und von welchen Kunden besser die Finger lassen sollten.

    Besonderes Augenmerk legten die Finanzexperten bei ihrem Test auch auf das Thema Sicherheit des angelegten Geldes. Verglichen wurden dabei Festgeldangebote für Laufzeiten bis zu zehn Jahren. So gehört die belgische Bank CVK bei vielen Laufzeiten zu den Top-Anbietern. Auch Angebote der Denizbank, der Eurocity Bank oder der Yapi Kredi Bank schnitten im Test gut ab.

    Um die Angebote nutzen zu können, müssen Kunden in den meisten Fällen allerdings einen Umweg über sogenannte Zinsportale wie Zinspilot oder Weltsparen gehen (in der Tabelle in Klammern hinter der anbietenden Bank). Diese Plattformen vermitteln Zinsangebote zwischen deutschen Anlegern und den meist ausländischen Banken. Kunden können davon durchaus profitieren. Allerdings sollten Anleger beachten, dass nicht alle Angebote der Zinsportale auch empfehlenswert sind.

    Die besten Zinsen aufs Festgeld

    Interessierte Kunden sollten bei der Auswahl der Angebote darauf achten, in welchem Land die Banken ihren Sitz haben. Zwar gilt in der Europäischen Union generell eine Einlagensicherung von 100.000 Euro. In einigen EU-Staaten befindet diese sich allerdings erst im Aufbau. Selbst wenn Anleger wegen der EU-Vorschriften nichts verlieren sollten, könnte ihnen im schlimmsten Fall ein langwieriges Entschädigungsverfahren drohen. Für türkische Banken mit Hauptsitz in der Türkei gelten diese Vorschriften nicht.

    Je länger Festgeld angelegt wird, desto höher ist auch die Rendite. Aktuell empfehlen die Finanzexperten allerdings keine allzu lange Bindung. Denn die Wahrscheinlichkeit eines Zinsanstiegs während der Laufzeit ist hoch. Anleger würden dann zwar kein Geld verlieren, sie hätten aber einen relativen Nachteil.

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    Источники: http://www.sparkonto.org/2018-werden-die-sparzinsen-steigen/, http://www.interhyp.de/zins-charts/, http://m.spiegel.de/wirtschaft/service/festgeld-tagesgeld-wo-sie-zumindest-ein-bisschen-zinsen-bekommen-a-1182798.html

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